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NSA-Abhörskandal: Bundeswehr soll schon 2011 von Prism gewusst haben
DPA

Das Bundeswehr-Kommando in Afghanistan soll schon 2011 über das US-Spähprogramm Prism informiert worden sein. Das geht aus einem Dokument der Nato hervor, berichtet die "Bild"-Zeitung. Das Verteidigungsministerium prüft den Vorgang.

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derandersdenkende 17.07.2013, 09:09
1. Bestätigung auf Bestätigung

Zitat von sysop
Das Bundeswehr-Kommando in Afghanistan soll schon 2011 über das US-Spähprogramm Prism informiert worden sein. Das geht aus einem Dokument der Nato hervor, berichtet die "Bild"-Zeitung. Das Verteidigungsministerium prüft den Vorgang.
Viele Vorgänge der letzten Zeit belegen,
aus Freundschaft oder Partnerschaft wurden immer mehr falsche Kumpanei und Komplizentum gemacht.
So stellt sich das Volk seine Zukunft nicht vor!
Es ist der Souverän und nicht ein kümmerliches Nichts mit dem selbsternannte Eliten nach Gutdünken verfahren können.
Wenn dies nicht mal unsere Volksvertreter begreifen, welche Hoffnung bleibt uns dann noch?

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FKassekert 17.07.2013, 09:11
2. Verschweigen hilft nicht

macht es nur noch schlimmer!
Die Politiker wissen nicht was in ihren Ministerien vor sich geht? Schlussfolgerung - Sie arbeiten nicht! Kassieren also nur ab! Den Laden abloesen!

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veritas31 17.07.2013, 09:12
3. Ja ja

die Bundesregierung hat NIX gewusst...mein Gott, wann wird diese Chaotentruppe endlich durch ein bisschen fähigere Chaoten abgelöst?

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coyote38 17.07.2013, 09:17
4. Albern ...

Also, WENN ich den Einsatz solcher Software und die Notwendigkeit zur Überwachung in IRGENDEINEM Zusammenhang verstehe, DANN ist das bei einem militärischen Anti-Terror-Einsatz ...

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abominog 17.07.2013, 09:17
5. Immerhin wissen wir jetzt

dass es hier in Deutschland mindestens 82 Millionen potentielle Terroristen gibt. Zumindest denken unsere angelsächsischen Freunde offensichtlich so über uns, nicht wahr?

Wir werden von deren Geheimdiensten effektiv genauso behandelt und eingestuft wie die Taliban. Wo ist der Unterschied?

Eine überaus erschreckende Erkenntnis...

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robin-masters 17.07.2013, 09:17
6. Legende?

Na ja man könnte immer noch sagen man wusste nicht genau was hinter Prism steckt bzw. was das für ein Umfang ist. Wie gesagt Murphys gesetzt alles was schiefgehen kann wird irgendwann passieren.
Ich mache daraus einfach mal alles was technisch möglich ist wird irgendwann auch umgesetzt werden.
Ob es nun geclonte und\oder genetisch veränderte Menschen\Tiere\Pflanzen sind oder Überwachung aller technischen Geräte. Letztendlich lag der UNA-Bomber vielleicht doch nicht so falsch.

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fleischwurstfachvorleger 17.07.2013, 09:17
7. Skandal

Zitat von sysop
Das Bundeswehr-Kommando in Afghanistan soll schon 2011 über das US-Spähprogramm Prism informiert worden sein. Das geht aus einem Dokument der Nato hervor, berichtet die "Bild"-Zeitung. Das Verteidigungsministerium prüft den Vorgang.
Auch dieser Vorgang wurde unserem Verteidigungsminister nie offiziell vorgelegt.

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theanalyzer 17.07.2013, 09:18
8. optional

So eine Frechheit. Unsere Regierung soll gefälligst unsere Gesetzte vertreten und deren Einhaltung sicherstellen!

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Izmi 17.07.2013, 09:20
9. Aufmerksam

Zitat von sysop
Das Bundeswehr-Kommando in Afghanistan soll schon 2011 über das US-Spähprogramm Prism informiert worden sein. Das geht aus einem Dokument der Nato hervor, berichtet die "Bild"-Zeitung. Das Verteidigungsministerium prüft den Vorgang.
Irgendwie riecht diese Meldung nach einer vorsichtig anlaufenden Relativierung des Skandals. Wenn man (also die Bundeswehr) schon vor zwei Jahren (man wird sagen, undeutliche) Kenntnis des Prism-Projektes hatte, kann man auch annehmen, dass untergeordnete Dienststellen, denen natürlich die Brisanz des Vorganges nicht auffallen konnte, ihre jeweilige Beteiligung in gutem Glauben ausführten. Das beträfe dann neben der Bu-Wehr auch die deutschen Geheimdienste und natürlich auch die Regierung. Motto der Relativierung: War ja eigentlich alles bekannt, wurde nur auf unterster Ebene behandelt, war so gesehen in unseren Augen nicht wichtig.
Das wird so kommen, wenn die Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Presse nachlässt. Aber da sei Snowdon vor - und wir!

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