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NSA-Affäre: Bundesanwaltschaft findet keine Hinweise auf Spionage in Deutschland
DPA

Die NSA-Affäre hat in Deutschland für großes Aufsehen gesorgt. Die Ermittlungen haben nun ergeben, dass es hier wohl keine Spionage der amerikanischen Geheimdienste gegeben hat.

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watch15 05.10.2017, 11:46
1. Wie bitte?

"Bundesanwaltschaft findet keine Hinweise auf Spionage in Deutschland" ... na dann hätte sie mal suchen sollen. Spaß beiseite ... der NSA hat nicht bei uns spioniert? Das Handy der Kanzlerin wurde nicht abgehört? Dann haben damals also alle Medien GESAMT nur irgendwelchen Mist geschrieben? Glaube ich nicht.

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mat_1972 05.10.2017, 11:52
2.

Hm... Mich stimmt das eher traurig... Das heisst (für mich), dass ausländische Geheimdienste uns ausspionieren können, OHNE dass wir das bemerken oder auch nur nachweisen können....

Und DAS sollte uns sehr nachdenklich machen!

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K:F 05.10.2017, 11:56
3. War doch klar

Wozu ist der NSA denn da? Zum spionieren. Natürlich nicht in Deutschland. Warum sollte Merkels Mobile Teil auch abgehört werden. Merkel klaut doch selbst alle Ideen. Was Neues hätten die NSA Leute auch soweso nicht erfahren.

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sraab 05.10.2017, 12:00
4. Das mit dem Vertrauen

in die Behörden ist so eine Sache... Durchaus nachvollziehar werden hier in Kürze Verschwörungstheoretiker Ihr Sicht der Dinge verbreiten. Auch ich tue mich schwer mit den Aussagen, die hier im Spiegel zitiert werden. Aber das begründete und auch offensichtliche Gefühl, welches aus den Snowden Dokumenten ableitbar ist, ist nunmal, so scheint es, als Beweis nicht ausreichend. Die Überwachungstätigkeit wurde ja für sich nicht abgestritten, lediglich der ausreichende Beweis für ein "zielgerichtetes" Vorgehen ist nicht erbracht. Leider macht es sich die Staatsanwaltschaft damit sehr leicht, den sie übersieht die Kollateralschäden. Daten zu sammeln hat gerade bei den Geheimdiensten nunmal keine unmittelbare Zielrichtung. Deshalb nennt man sie ja ungerichtete Massenüberwachung.

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Emderfriese 05.10.2017, 12:05
5. Bananas

..."systematisch", "massenhaft", "zielgerichtet" kann man also ausschließen. Was aber ist mit dem "Abschöpfen" all der Informationen, die rein "zufällig" von diesem oder jenem Bürger zu diesem oder jenem Thema "mitgenommen" wurden? Wurde denn nicht auch unsere Kanzlerin bespitzelt und hat die nicht selbst dazu gemeint, das ginge unter Freunden gar nicht? Also wenigstens ein Fall ist "zielgerichtet" aktenkundig. Oder nein, ich vergaß, man hat lediglich wieder "zufällig" die Leitung von Frau Merkel im Ohr gehabt.
Oh Mann...
Wie oft ist schon gefragt worden, für wie doof uns die "Macher" dieser Bananenrepublik Deutschland eigentlich halten?

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quacochicherichi 05.10.2017, 12:05
6. Wissen wir doch schon

Generalbundesanwalt Harald Range hat doch schon vor Jahren festgestellt, dass es keine Anzeichen für eine Spionage durch die NASA gab, oder von der SNA. Zweifelt doch nicht die Kompetenz dieser Führungspersönlichkeiten an.

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ecce homo 05.10.2017, 12:08
7. Es kommt auf die Formulierung an

Wahrscheinlich kommt es auf die Formulierung an:
"(...)das deutsche Telekommunikations- und Internetaufkommen rechtswidrig systematisch und massenhaft überwachen(...)"
Wahrscheinlich war die Überwachung rechtskonform (wie auch immer) und erfolgte unsystematisch und nicht massenhaft (der Begriff ist eh vage genug).

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Ottokar 05.10.2017, 12:11
8. Wer hat etwas anderes erwartet ?

Der NSA braucht doch in Deutschland nicht spionieren das alle Entscheidungen der Regierung in Deutschland mit der US Admin abgestimmt wurden. Das sieht man doch an den Reaktionen der Regierung. Wenn etwas wichtiges in Deutschland passiert, oder geregelt werden muss, ist erst einmal Schweigen im Walde bis man sich mit den USA abgestimmt hat.

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A. Merkel 05.10.2017, 12:14
9. schon klar ...

die Bundesanwaltschaft hat halt keinen hinreichenden Indizien oder beweise gefunden, weil die von der Bundesregierung vorher beseitigt wurden. Immerhin hatten Merkel und Steinmeier (damaliger Geheimdienstkoordinator) ja den US-Geheimdiensten freie Hand bei der flächendeckenden Spionage in Deutschland gegeben. Wenn bei der Untersuchung der Bundesanwaltschaft etwas herausgekommen wäre, hätten die beiden genannten Amtsträger mit mehrjährigen Haftstrafen rechnen müssen.

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