Forum: Politik
NSA-Affäre: Russland will Snowden-Befragung in Moskau zulassen
DPA

Können deutsche Vertreter den Whistleblower Edward Snowden ganz offiziell in Moskau befragen? Die russische Regierung will sich zumindest nicht in den Weg stellen. Deutschland könnte so versuchen, einer Konfrontation mit den USA aus dem Weg gehen.

Seite 1 von 4
Hilfskraft 02.11.2013, 16:48
1. wieder ein Punkt für Russland

wann punkten unsere Pappnasen endlich?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wuppermichel 02.11.2013, 16:53
2. optional

Die Politiker die gegen eine Anhörung Snowdens sind,wissen schon warum.Es könnten vielleicht einige,für sie unliebsame Tatsachen ans Tageslicht kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sudiso 02.11.2013, 16:59
3. optional

tja. wenn unsere pappnasen punkten, sitzt er entweder im Gefängnis oder ist bereits kurz davor ins gras zu beissen, bei derartiger Geschwindigkeit mit der unsere pappnasen arbeiten und es bis in ihre köpfe vorgedrungen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
theodorheuss 02.11.2013, 17:03
4. So einfach ist das nicht!

Zitat von sysop
Können deutsche Vertreter den Whistleblower Edward Snowden ganz offiziell in Moskau befragen? Die russische Regierung will sich zumindest nicht in den Weg stellen. Deutschland könnte so versuchen, einer Konfrontation mit den USA aus dem Weg gehen.
Sicher könnte man Edward Snowden in D Asyl gewähren oder ihm einen sonstwie genannten Status zuschreiben. Aber das würde die überaus wichtige Zusammenarbeit mit den USA und evtl. mit Großbritannien schwer belasten. Ist uns der zu zahlende Preis das wert? Ehrlich gesagt, ich habe da keine Antwort drauf. Ich mag die USA, mag deren Lebensstil und teile deren Werte. Ob eine agressive Anti US Stimmung das Gebot der Stunde ist möchte ich indess in Frage stellen. Ich glaube vielmehr die Obamaadministration hat den wake up call gehört und wird sich in Zukunft mehr zurückhalten. Wie sähe denn ein Alternative aus? Nein, eine Freundschaft zeigt sich auch, und gerade da, wo es zu einer Belastungsproblemen kommt und diese gelöst werden. Ist wie in einer Ehe!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
westin 02.11.2013, 17:04
5. Wer nicht fragt bleibt dumm.

Hoffentlich lässt sich Deutschland
diese Chance nicht entgehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
atech 02.11.2013, 17:04
6. auf Konfrontationskurs

Zitat von sysop
Deutschland könnte so versuchen, einer Konfrontation mit den USA aus dem Weg gehen.
die Obama-Regierung wird auf die deutsche Regierung so oder so sauer sein, wenn deutsche Volksvertreter mit Snowden sprechen. Obwohl eher Deutschland einen Grund hätte auf die US-Regierung sauer zu sein.

Und wenn deutsche Volksvertreter sich für Snowdens Wissen interessieren, dann wäre es nur Recht und billig, ihm Asyl - oder noch besser: die deutsche Staatsbürgerschaft - anzubieten. Denn es kann nicht angehen, dass man Snowden befragt und ihn danach mit einem warmen Händedruck fallen lässt oder ihn gar an die USA ausliefert. Selbst Schwerverbrecher sind unter der Kronzeugenregelung im Zeugenschutzprogramm besser gestellt. Und Snowden ist kein Schwerverbrecher - er ist ein Dissident. Wir Deutschen haben allen Grund, Edward Snowden dankbar zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
humbahumba 02.11.2013, 17:07
7.

Zitat von Hilfskraft
wann punkten unsere Pappnasen endlich?
Unsere Pappnasen lassen sich seit Jahrzehnten von den USA ausspionieren. Und haben jetzt Angst davor Snowden zu befragen um ja nicht die USA damit zu provozieren. So gestern im heute journal. Das muss man sich mal vorstellen. Eine zutiefst feige BRD-Politikerkaste die ihren Ueberherren gar nicht tief genug reinkriechen koennen.

Herr Stroebele ist die angenehme Ausnahme. Ich wuensche ihm dass er noch weitere 7 Leben vor sich hat und stets sein Direktmandat holt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DrGrey 02.11.2013, 17:07
8.

Zitat von wuppermichel
Die Politiker die gegen eine Anhörung Snowdens sind,wissen schon warum.Es könnten vielleicht einige,für sie unliebsame Tatsachen ans Tageslicht kommen.
Das sowieso.Aber auch die sogn. transatl. Beziehungen
wären am A...., falls sie das nicht schon sind.
Das ganze Beziehungsgeflecht des BND und dessen
Verstrickungen kämen ans Tageslicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WBöhme 02.11.2013, 17:09
9. Die Spionagetätigkeiten der USA sind ein Affront - Warum nun so zurückhaltend?

Zitat von sysop
Können deutsche Vertreter den Whistleblower Edward Snowden ganz offiziell in Moskau befragen? Die russische Regierung will sich zumindest nicht in den Weg stellen. Deutschland könnte so versuchen, einer Konfrontation mit den USA aus dem Weg gehen.
Die Spionagetätigkeiten der USA sind ein Affront - Warum nun so zurückhaltend?

Wo ein ernsthafter politischer Wille ist, findet sich auch ein Weg.

Die Spionagetätigkeiten der USA zeigen, dass eigennützige Interessen bei den USA überwiegen, Freundschaft unter Staaten bloß die deutsche Fantasie einer allzu devoten Kanzlerin war.

Man kann versuchen, im Vorwege ein Abkommen mit den USA zu schließen, auf Auslieferung von Snowden zu verzichten, um ihn im deutschen Interesse eingehend zu befragen.

Sollten die USA sich darauf nicht einlassen, so ist über eine Kündigung des Auslieferungsvertrages (und anderer Verträge wie SWIFT) nachzudenken. Anschließend kann man Snowden nach Deutschland holen und später (oder nach einiger Zeit) wieder neu über einen Auslieferungsvertrag mit den USA verhandeln. Das ganze sollte man mit den europäischen Nachbarn mit Ausnahme GB abstimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4