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NSA-Ausschuss im Bundestag: Snowden-Vertrauter Greenwald lehnt Aussage ab
DPA

Der US-Journalist Glenn Greenwald sollte im September vom deutschen NSA-Ausschuss befragt werden. Jetzt sagt er den Termin ab - und kritisiert das Gremium scharf. Nach Edward Snowden fällt damit schon der zweite wichtige Zeuge aus.

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joG 01.08.2014, 13:45
1. Ich bin nicht sicher, was ihn treibt.....

....aber es ist mE hier weniger ein Problem mit den Amerikanern, als damit der Bevölkerung aufzudecken, was die eigenen Regierungen und Beamte machten. Denn das ist ein wirkliches Problem für die Glaubwürdigkeit der deutschen Ordnung, zumal sich wohl herausstellen würde, dass die Amis weitgehend nur Dinge taten, die ihnen erlaubt worden waren.

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Hans58 01.08.2014, 13:49
2.

Zitat von sysop
Der US-Journalist Glenn Greenwald sollte im September vom deutschen NSA-Ausschuss befragt werden. Jetzt sagt er den Termin ab - und kritisiert das Gremium scharf. Nach Edward Snowden fällt damit schon der zweite wichtige Zeuge aus.
Anstatt die Chance zu ergreifen und im Ausschuss Fakten auf den Tisch zu legen, "kneift" er mit fadenscheinigen Behauptungen.

Fazit: Bis dato unverändert keinen "handfesten" Beweis für die vielen möglichen Ausspähungen mit der Folge, dass die Bundesanwaltschaft weiterhin keine konkreten Anhaltspunkte hat, die vielen Anzeigen zu bearbeiten.

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Hamada 01.08.2014, 13:49
3. Recht hat er

Es ist wirklich nur Symbolik. Man sollte diesen Untersuchungsausschuss für erledigt erklären.

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bjbehr 01.08.2014, 13:56
4. Ein deutscher Snowden

Der Eindruck, den "unsere" deutschen Volksvertreter bei der ganzen Sache hinterlassen, ist ein denkbar unrühmlicher: Ganz nach Adenauer-Manier "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" werden die Fähnchen dem Regierungswinde nach gedreht. Was da wohl dahinter steckt? Ich fürchte - ja hoffe -, dass wir bald unseren Abweichler in Form eines deutschen Edward Snowdens bekommen, der auspackt, was zwischen der Bundesregierung und den USA tatsächlich so alles an Geheimabsprachen zwischen allen möglichen Institutionen, allen voran den Geheimdiensten, existieren, von denen vielleicht ein Wendehals namens Oppermann bis vor kurzer Zeit auch noch nichts wusste. Jetzt, als Teil der Koalitionsregierung, können sie alle nicht schnell genug ihre opportunistischen Standpunkte "neu ausjustieren". Also, liebe Abgeordnete, die ihr doch alle um Pfründe und Machterhalt ringen müsst und sicher so manches Opfer - natürlich im Off - zu beklagen sein dürfte: Wer traut sich zuerst?

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tobiash 01.08.2014, 14:09
5. Na und?

Soll er sich doch die Freiheit nehmen und statt dessen über die Meinungs- und Medienfreiheit in der Snowden-Wahlheimat Russland berichten. Da gäbe es sicherlich interessantere Sachen zu Enthüllen, statt der Feststellung, dass ein großer US-amerikanischer Spionagedienst bei der Spionage ertappt wurde.

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spiegelleser.78 01.08.2014, 14:11
6. Recht hat er!

Gerade nach der jüngsten Aussage von Herr Oppermann habe ich das Gefühl, dass Herrn Greenwald mit seinen Argumenten vollkommen Recht hat. Traurig aber wahr...

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Seelenlos 01.08.2014, 14:11
7. Richtig so..

..denn er sagt ja die absolute Wahrheit. Deutschland will seinen amerikansichen Freunden nicht noch mehr Ärger bereitern, daher ist der ganze NSA Untersuchungsausschuss eine reine Nebelkerzen um beim Deutsche Volk den Eindruck zu erwecken, dass ihre Rechte verteidigt werden. Die reinste Farce!

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marienkäfer 01.08.2014, 14:13
8.

Zitat von Hans58
Anstatt die Chance zu ergreifen und im Ausschuss Fakten auf den Tisch zu legen, "kneift" er mit fadenscheinigen Behauptungen. Fazit: Bis dato unverändert keinen "handfesten" Beweis für die vielen möglichen Ausspähungen mit der Folge, dass die Bundesanwaltschaft weiterhin keine konkreten Anhaltspunkte hat, die vielen Anzeigen zu bearbeiten.
Zitat: 2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ....

Ist schon erstaunlich, wie Sie die Realität verdrängen! Wie schafft man das? Muss man da Ami-Fanboy und CDU-Wähler sein? ;-)

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micah 01.08.2014, 14:16
9. Wahlheimat???

Zitat von tobiash
Soll er sich doch die Freiheit nehmen und statt dessen über die Meinungs- und Medienfreiheit in der Snowden-Wahlheimat Russland berichten. Da gäbe es sicherlich interessantere Sachen zu Enthüllen, statt der Feststellung, dass ein großer US-amerikanischer Spionagedienst bei der Spionage ertappt wurde.
Sollte wohl nur ein Witz sein?
Es ist nicht die Wahlheimat sonders das einzige Land das übrig blieb, um nicht für 40 Jahre im US-Knast schmoren zu müssen.
Offensichtlich haben Sie auch nicht verstanden, worum es bei den NSA-Enthüllungen geht, aber wir sollten die Hoffnung ja nicht aufgeben;)

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