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NSA-Spionage: Brasilien und Mexiko bestellen US-Botschafter ein
AFP

Empörung in Lateinamerika: Der amerikanische Geheimdienst NSA soll Brasiliens Staatschefin Rousseff und den damaligen mexikanischen Präsidentschaftskandidaten Peña Nieto abgehört haben. Beide Staaten bestellten die US-Botschafter ein.

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joker22 03.09.2013, 16:50
70. Usa...

Zitat von carahyba
Nach dem bekannt werden des Abhörvorganges hat es zum ersten mal Stimmen aus der Mitte des Medienwaldes gegeben, die den Rückzug des Botschafters aus Washington forderten. Es wurde auch vorgeschlagen .....
Ohne Ihren Beitrag verwaessern zu wollen, moechte ich einige Stichpunkte anfuehren; moege jeder selber seine schluesse ziehen, die er fuer richtig haelt:
- us-militaerbasen um den westlichen zipfel brasiliens
- us-"anti-narco"-einheiten in venezuela
- russ. "anti-narco"-einheiten in bolivien
- geplante embraer-verkaeufe in die usa und kanada
- verflechtung monsantos und brasilianische politik
- landkaeufe von coca-cola in brasilien
- islamische extremistengruppen in nord-paraguay

- Besuch Lawrow´s in Australien
- Timing von veroeffentliches Snowden-Material betreffs Brasiliens
Was, ja nur was wollen die Neo-Con´s weiter erreichen? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Kerry- und McCain-Clique ueberheben WIRD.
Und im Osten haben China und Russland eh die Nase voll von den nordamerikanischen Expansionsgeluesten im pazifischen Raum.

Das Merkwuerdige ist doch, dass - laut Erhebung - etwa 70% der amerikanischen Bevoelkerung gegen weitere Kriege sind, aber keine Massendemonstrationen wie in den 70ern oder 80ern stattfinden. Dabei waere ein Schlag gegen Syrien sehr wohl in der Lage, den Weltenbrand auszuloesen. Vietnam war dagegen harmlos, aber, wie gesagt: 100000nde vor dem Kapitol, damals.
Was machen diese Kerry´s und McCain´s nur mit ihrem Land und ihrem Volk, dass sehr wohl die Faehgigkeit besitzt, produktiv MIT-zuwirken, um globale Probleme zu loesen.

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carahyba 03.09.2013, 20:46
71.

Zitat von joker22
Ohne Ihren Beitrag verwaessern zu wollen, moechte ich einige Stichpunkte anfuehren; moege jeder selber seine schluesse ziehen, die er fuer richtig haelt: - us-militaerbasen um den westlichen zipfel brasiliens - us-"anti-narco"-einheiten in venezuela - russ. "anti-narco"-einheiten in bolivien - geplante embraer-verkaeufe in die usa und kanada - verflechtung monsantos und brasilianische politik - landkaeufe von coca-cola in brasilien - islamische extremistengruppen in nord-paraguay - Besuch Lawrow´s in Australien - Timing von veroeffentliches Snowden-Material betreffs Brasiliens Was, ja nur was wollen die Neo-Con´s weiter erreichen? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Kerry- und McCain-Clique ueberheben WIRD. ...
Es gibt keine Militärbasen der USA in Brasilien. Die USA haben Brasilien jahrzehnte lang gedrängt und gedrückt iihnen Mälitärbasen zu verpachten. Auch die Militärdiktatur hat den USA keine Stützpunkte zugestanden. Die USA-Navy darf keine brasilianischen Häfen nutzen, muss auf Reede bleiben. Dies wurde auch während der Diktatur so gehandhabt, hat geschichtliche Gründe, ursprünglich gegen die britische Navy gerichtet.

Santa Cruz de la Sierra war schon immer ein Agentenknotenpunkt, seitdem der Evo Ayma Präsident Boliviens ist wurde das Rattennest ausgeräuchert, aber Ratten vollständig zu eliminieren ist schwierig.

Der CIA versucht immer wieder das brasilianische Militär zu unterwandern indem es höhere Patente besticht z.B. über USAID generöse Stipendien an Zöglingen wichtiger Persönlichkeiten verteilt, vorzugsweise freie Medizinstudienplätze anbietet, die von Staatsfonds finanziert werden. Die sind schon mal enige hunderttausend Dollar wert.

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joker22 03.09.2013, 20:57
72. Vielen Dank fuer die weitere Infos

Zitat von carahyba
Es gibt keine Militärbasen der USA in Brasilien. Die USA haben Brasilien jahrzehnte lang gedrängt und gedrückt iihnen Mälitärbasen zu verpachten. Auch die Militärdiktatur hat den USA keine Stützpunkte zugestanden. Die USA-Navy darf keine brasilianischen Häfen nutzen, muss auf Reede bleiben. Dies wurde auch während der Diktatur so gehandhabt, hat geschichtliche Gründe, ursprünglich gegen die britische Navy gerichtet. Santa Cruz de la Sierra war schon immer ein Agentenknotenpunkt, seitdem der Evo Ayma Präsident Boliviens ist wurde das Rattennest ausgeräuchert, aber Ratten vollständig zu eliminieren ist schwierig. Der CIA versucht immer wieder das brasilianische Militär zu unterwandern indem es höhere Patente besticht z.B. über USAID generöse Stipendien an Zöglingen wichtiger Persönlichkeiten verteilt, vorzugsweise freie Medizinstudienplätze anbietet, die von Staatsfonds finanziert werden. Die sind schon mal enige hunderttausend Dollar wert.

ich schrieb jedoch "um den westlichen" Gipfel, nicht "in" Brasilien.
Letztes Jahr in Serra do Navio waehrend meines letzten Besuch des Parna Tumucumaque erzaehlte man, dass amerikanische Firmen versuchen (nein, nicht die ICOMI, die ja eine rechte Wuestenlandschaft hinterassen hat, in neue(?) Mineralfoerderungsgesellschaften mit zu investieren.

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carahyba 05.09.2013, 22:59
73. Naturschutzgebiet !?! Serra do Navio

Zitat von joker22
ich schrieb jedoch "um den westlichen" Gipfel, nicht "in" Brasilien. Letztes Jahr in Serra do Navio waehrend meines letzten Besuch des Parna Tumucumaque erzaehlte man, dass amerikanische Firmen versuchen (nein, nicht die ICOMI, die ja eine rechte Wuestenlandschaft hinterassen hat, in neue(?) Mineralfoerderungsgesellschaften mit zu investieren.
Serra Do Navio war zu der Zeit noch "territorio federal" also Brasilia unterstellt. Dass der Manganabbau in Serra do Navio zu der Zeit möglich wurde, es gab ja ein Verfassungsvorbehalt, war nur möglich, weil die Kozession einem Brasilianer zugesprochen wurde, der die "laranja" (Scheingesellschafter) eines amerikanischen Konsortiums war, wo die Militärs mit drin hingen. Mitte der 80ger Jahre musste die Gesellschaftsform geändert werden, aber da war die Lagerstätte schon fast leer geräumt.

In der Nähe gibt es Chrom-Lagerstätten, da schleichen die Kanadier drum herum, schon seit langem.

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