Forum: Politik
NSDAP-Vergleich: Piraten in der Nazi-Falle

Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.

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Ha.Maulwurf 22.04.2012, 20:49
110. bedenklich

Zitat von n.holgerson
kann man auch ganz einfach durchschauen. Man braucht sich nur mal überlegen, wenn diese Aussage von einem CDU, SPD... Politiker gekommen wäre, was wäre dann passiert? Also, unterstellen wir mal, der wäre auch zurückgetreten? Gerade die Anhänger der Piraten hätte sich doch wochenlang im Netz das "Maul zerrissen". Sie hätten doch (wie sonst auch) behauptet, so "tickt" die ganze Partei....
Ihr "Beweis" ist also, dass Sie sich ausmalen, wie die Piraten reagieren würden. Und darüber regen Sie sich jetzt auf. Also über Ihre Fanatasie.

Wirklich bedenklich...

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kein Ideologe 22.04.2012, 20:49
111.

Zitat von Mathesar
Na ja...wenn Sie wegen Binsen neidisch werden brauchts ja net viel...
immerhin haben Sie die Bemerkung verstanden.

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Newspeak 22.04.2012, 20:51
112.

Besonders faszinierend ist, daß die CDU in Hessen damals ihre schwarzen Konten als "jüdische Vermächtnisse" deklarieren konnte und die allgemeine Empörung größtenteils ausblieb. Dieses Land ist so unglaublich verlogen. Ein weiterer Grund, Piraten zu wählen.

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blitzunddonner 22.04.2012, 20:52
113. genau. er vergaß die inhaltslosigkeit ...

Zitat von tobi_g
Er hat nicht die Parteien verglichen. Schon gar nicht deren Ziele und Inhalte. Er verglich zwei Aufstiegsgeschwindigkeiten. NA UND?
... beider parteien zu vergleichen. und die ausschöpfung des frustwählerpotentials. aber er war auf einem guten weg.

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friedenspfeife 22.04.2012, 20:53
114.

die "etablierten" Parteien sollten im Bezug auf NS und nationalsozialismus ihre Baelle mal ganz flach halten, Oder muss man die jeden Tag an Kiesinger und Konsorten erinnern? Desweiteren decken diese sogenannten etablierten Parteien bis heute eine rechte Dreckschicht die sich im Verfassungsschutz und angegliederten Organisationen tummelt.

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c++ 22.04.2012, 20:53
115.

Zitat von joachim_m.
Aufgrund des Mitgliederzuwachs wird natürlich eine Grenze erreicht, ab der man Bundesparteitage und Landesparteitage in der jetzigen Form mehr durchführen kann
Technisch machbar müsste es doch sein, wenn auch sehr aufwändig, dass jedes Mitglied per E-Voting an jeder Abstimmung auf dem Parteitag (per Internet übertragen) mitstimmen kann. Das sollte eigentlich in absehbarer Zukunft Standard werden. Wenn ich im Internet mein Bankkonto verwalten kann, dann doch auch mein Stimmrecht.

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32spiegel32 22.04.2012, 20:54
116.

...ich empfehle Allen Lesern die Flick-Doku von Arte/ARD! Zudem einfach mal bei wikipedia nach ehemaligen Funktionären der von Debius benannten Partei suchen. Einfach "Liste mit Namen der Partei nach 1945" eingeben..

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AndyDaWiz 22.04.2012, 20:55
117. nicht mitbekommen ?

Zitat von blitzunddonner
... "wieder"? hab ich was verpasst? gab es rot-grüne plagiats-jäger? oder war guttenberg von der spd? bitte erklären.
Vroniplag war ein SPD-Projekt.
Bei den Linken gibt es nur ehrliche Doktoren.

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dongerdo 22.04.2012, 20:56
118.

Ich komme seit der ersten Meldung über den NSDAP Vergleich nicht mehr aus dem Kopfschütteln heraus - wie kann man nur (so leid es mir tut) so strunz-blöde sein und so etwas öffentlich von sich geben.
Das die Piraten nicht Medienpolitisch abgebrüht sind ist das eine, aber so etwas strotzt vor Naivität und Weltfremdheit.
Man man man.....

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c++ 22.04.2012, 20:57
119.

Zitat von hienstorfer
Wie wird man missliebige Parteien, Personsn et. los wenn sonst nichts hilft? Ganz einfach: dazu braucht es nur 1-2 verdächtige um ALLE Piraten ins rechte Eck zu stellen!
In der neuen Spiegelausgabe steht doch die Strategie beschrieben. Das System schlägt zurück, steht da. Und am erfolgreichsten kann man politisch Unbequeme denunzieren, indem man sie in die rechtsradikale Ecke stellt. Dafür genügen auch 0 Verdächtige, weil es überhaupt nicht um die Sache und die Inhalte geht, sondern um eine Kampagne.

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