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Nutzung von Armee-Stützpunkten: Türkei dementiert Einigung mit USA
AP

Misstöne in der Koalition gegen den "Islamischen Staat": Erst verkünden die USA, ihre Armee dürfe nun Militärbasen in der Türkei nutzen, um von dort Angriffe gegen die Dschihadisten in Syrien zu fliegen. Jetzt heißt es aus Ankara, es gebe keine Einigung.

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Hamid A. 13.10.2014, 15:26
10. Hinhaltetaktik

Das ist das berühmt berüchtigte Hinhaltetaktik, bis die Kurden in Kubane besiegt sind und der Norden Syriens der IS unterworfen ist, dann sagt die Türkei als Unterstützer der IS, eine Mithilfe beim Kampf gegen die IS zu. Aber dem werden dann auch keine Taten folgen. Genauso wenig wie im Moment auch.

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spongie2000 13.10.2014, 15:29
11. Strategisch wichtiger Partner

Die Türkei ist weder in der Produktion noch in Forschung, Entwicklung oder als Ressourcen Land wichtig. Vielmehr handelt es sich aufgrund der demographischen und kulturellen Entwicklung um einen sehr wackligen Kandidaten.

Der einzige Grund, warum dieses Land überhaupt eine wichtige Rolle gespielt hat, war seine geographische Lage neben den Krisenherden. Man konnte von der Türkei aus die Lage beobachten und notfalls eingreifen.

Wenn dieses Land sich aber so dagegen wehrt, dass selbst Saudi Arabien und Quatar zuverlässigere Partner für die USA und den Westen werden, muss man langsam entscheiden, warum man immer noch an dem strategischen Partner Türkei festhält.

Es wäre sinnvoller, die Entwicklunghilfen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Israel, den Kurdenregionen, Zypern und Indien zu verstärken und dort auch militärische Zusammenarbeit anzustreben. Nächstes mal würde die Türkei dann sicherlich etwas schneller reagieren.

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Gaius Mucius 13.10.2014, 15:30
12. Bundeswehreinheit zurückbeordern

Die Türkei möchte das vor 100 Jahren verlorene Syrien heim ins Osmanische Reich holen und zugleich die Kurden schwächen.

Sofort die Bundeswehreinheit aus der Türkei zurückbeordern. Deren Entsendung war bereits falsch.

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Ruhri1972 13.10.2014, 15:33
13. Schlussfolgerungen

Es reicht - wie lange lässt sich die USA und die NATO noch von der türkischen Regierung am Nasenring durch die Arena ziehen ? Diese Politik haben die Türken und Kurden nicht verdient. Es müssen jetzt die richtigen Schlussfolgerungen erfolgen.

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ottomahne 13.10.2014, 15:33
14. Türkei dementiert Einigung mit den USA

Ego-Khan dementiert; dementieren heißt noch lange nicht , dement zu sein! Nicht mal verhaltensgestört. Vielleicht doch schon viel zu lange im Verhalten gestört? Im Zurückhalten? Das könnte zu einem gestörten Verhalten führen! NATO-Partner-schaftlich!

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Knack5401 13.10.2014, 15:34
15. Einfach nur beschämend

Wir sollten uns das Verhalten der Türkei gut merken. Und unsere Soldaten mit den Flugabwehrraketen heimholen. Und sowas soll in die EU aufgenommen werden. Würgh

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JuergenH 13.10.2014, 15:36
16. Überlegen?

Zitat von Kratylos65
Die vermeintlichen Zusagen der Türkei sind vermutlich genau so viel wert wie die Ankündigung, die Türkei würde Kobane nicht fallen lassen. Insgeheim hatte Erdogan bei seinen taktischen Spielchen mit dem Leben anderer (die Kurden sind ja nur Terroristen) auf einen viel schnelleren Fall von Kobane gesetzt. Die Bundesrepublik sollten ersthaft erwägen, die Flugabwehrraketen aus der Türkei abzuziehen.
Ich denke, dass es hier nichts mehr zu überlegen gibt! Die Türkei hat als "Nato Partner" wieder einmal vollständig versagt. Die logische Konsequenz muss der Ausschluss der Türkei aus der Nato und der Abzug aller dort vorhandenen Nato Einheiten inkl der deutschen Patriots sein.
Und dies umgehend!

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helro56 13.10.2014, 15:37
17. es ist immer das gleiche...

mit immer auf Eigennutz ausgerichteten Staaten und Ihren Führungspersönlichkeiten wie der Türkei oder Russland kann man NICHT vertrauen oder erhoffen, eine Hilfe für den Weltfrieden zur rechten Zeit zu bekommen!!

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gantern 13.10.2014, 15:38
18. Gegen IS und Assad gibt es kein robustes Mandat

Die Allianz kommt wegen der türkischen Störmanöver zu keinem gemeinsamen Vorgehen gegen IS. Mit Recht fordern die Grünen eine Strategie. Aber ihr Plädoyer für ein robustes Mandat durch die UN und dann Bodentruppen auch aus Deutschland geht doch total an den Realitäten vorbei.
Ein solcher UN-Beschluss setzte voraus, dass Russland und China zustimmen. Möglich wäre es, wenn Assad aus der Schusslinie des Westens genommen würde und Donbass eine akzeptable Selbständigkeit bekäme. Beides scheint utopisch zu sein, weil Ankara in erster Linie Assad stürzen will.

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redwed11 13.10.2014, 15:40
19. Brüder im Geiste

Über die Haltung der Türkei sollte sich Keiner wundern. Da Erdogan die Türkei immer mehr zu einem islamischen Staat umformt und das Erbe von Attatürk rückgängig macht, stehen ihm die extreme Islamisten wie der IS natürlich nahe. Jedenfalls sehr viel näher als die verhassten Kurden.
Daher ist die Haltung der türkischen Regierung eine logische Fortsetzung der bisherigen Politik Erdogans, dem daher Islamisten Brüder im Geiste sind.

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