Forum: Politik
Obama bei der Uno: "Es gibt keine Abkürzung im Nahost-Friedensprozess"

Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.

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Meshada 21.09.2011, 18:28
1. .

"Wir stehen an der Seite unserer europäischen Verbündeten, die ihre Institutionen umformen und sich ihrer eigenen finanziellen Herausforderung stellen."

Natürlich steht die USA da direkt daneben, ihre Finanzen sehen ja noch grausiger aus als die Unseren.

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almabu! 21.09.2011, 18:29
2. Obama hat bei der UNO vor den Augen der ganzen Welt

Zitat von sysop
Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.
sein Gesicht verloren und sich als wohlfeiler Schwätzer entpuppt! Seine aggressive Agenda setzt er allerdings fort: Libyen wird noch weitere drei Monate durch die NATO zwangsbefreit mit allen entsprechenden Kollateralschäden und Syrien kommt als nächstes dran, wobei Obama sich hier hinter Erdogan verstecken möchte...

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Gandhi 21.09.2011, 18:30
3. Nein, Abkuerzungen gibt es nicht,

Zitat von sysop
Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.
schon viel eher Umwege und Mauern.

Es ist doch bezeichnend, dass Netanjahu erst jetzt, im Vorfeld der Abstimmung, seine Bereitschaft zu Gespraechen erklaert.

Nachher wird er schon noch einen Grund finden, warumalles so bleiben muss wie bisher (abgesehen vom Weiterbau der illegalen siedlungen).

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UHamm 21.09.2011, 18:44
4. Mit dieser Rede hat Obama zugegeben

daß seine Politik fremdbestimmt wird. Nicht er hat das Sagen in den USA, sondern der AIPAC.

Wenn allein Verhandlungen mit Israel zu einer Lösung führen sollen, dann wird eine Zweistaatenlösung seitens Israels auf Nimmerwiedersehen verschoben.
Es ist illusorisch zu glauben, daß die geraubten Gebiete jemals freiwillig zurückgegeben werden.

Friedensverhandlungen gibt es seit Jahren, und immer wieder ohne Ergebnis.
Dies kann nur unter der UN sowie den Großmächten vollbracht werden.

Da die USA aber nicht selber entscheiden, werden sie immer wieder den Auftrag erhalten, ein Veto einzulegen.

So wird es weitergehen, unendlich.
Als Folge werden wieder und wieder Unruhen aufbrechen, der Frieden wird durch ein Veto unerreichbar.

Obama sollte besser eine amerikanische Außenpolitik machen anstatt sich die Politik aufdrücken zu lassen.

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Emil Peisker 21.09.2011, 18:46
5. ...muss man seine Prinzipien verfolgen...

Zitat von Gandhi
schon viel eher Umwege und Mauern. Es ist doch bezeichnend, dass Netanjahu erst jetzt, im Vorfeld der Abstimmung, seine Bereitschaft zu Gespraechen erklaert. Nachher wird er schon noch einen Grund finden, warumalles so bleiben muss wie bisher (abgesehen vom Weiterbau der illegalen siedlungen).
Hallo Gandhi

Obamas Angst vor Konsequenzen des Stimmverhaltens der israelfreundlichen Wähler bei einer Zustimmung zum UNO-Beitritt der Palästinenser ist förmlich zwischen den Sätzen seiner Rede zu hören.

Es gibt Situationen im Leben und in der Politik, da muss man seine Prinzipien verfolgen, ohne Rücksicht auf angedrohte Folgen.

Er hat klar versagt. Leider.

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prospektor 21.09.2011, 18:48
6. tja

Ich finde das nur konsequent von Abbas, schließlich hieß es im September 2010: "Der US-Präsident versprach dem Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, bis September kommenden Jahres werde die Bildung des palästinensischen Staates ausgerufen."
Dieses Gerede und Vertagen und Hinauszögern geht schon viel zu lange. Es braucht einen radikalen Schritt, um wirklich Bewegung in den Prozeß zu bringen. Soll Abbas der Welt ruhig zeigen, was von den großen Worten der USA und Israels wirklich zu halten ist. Angeblich sind sich ja alle einig, daß es einen Palästinenserstaat geben muß. Das ist jetzt der Moment der Wahrheit.

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Ben Yona Franklin 21.09.2011, 18:49
7. :-)

Zitat von Emil Peisker
Hallo Gandhi Obamas Angst vor Konsequenzen des Stimmverhaltens der israelfreundlichen Wähler bei einer Zustimmung zum UNO-Beitritt der Palästinenser ist förmlich zwischen den Sätzen seiner Rede zu hören. Es gibt Situationen im Leben und in der Politik, da muss man seine Prinzipien verfolgen, ohne Rücksicht auf angedrohte Folgen. Er hat klar versagt. Leider.
Ich finde, er ist ploetzlich ein netter Kerl:-)

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epigone 21.09.2011, 18:51
8. Gesprochen wurde genug ...

Zitat von sysop
Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.
... jetzt wären mal Taten angesagt!

Keine Frage: Alle zivilisierten Bürger dieses Planeten gönnen den Bürgern Israels einen sicheren und lebenswerten Staat. Aber in Feindschaft mit allen Nachbarn wird dieser Traum eines Tages in einer weiteren Tragödie und Diaspora enden.

Und die immer unkontrolliertere "Islamische" Atombombe (z.B. Pakistan), die Abwendung des Weltinteresses von Nahost, hin zu Asien und Südamerika und die Verringerung des US-Einflusses weltweit, wird Israel eines Tages in eine verzweifelte Lage bringen, sollte nicht endlich das rasistische und landanektierende Netanjahukabinett grundlegend die Richtung ändern.

Man kann dem türkischen Ministerpräsidenten nur dazu gratulieren, dass er den Umbruch in den Arabischen Staaten dazu nutzt, um Druck auf Israel-USA-Deutschland auszuüben - ohne den würde weiter schwadroniert (Westerwelle), angekündigt (Obama) und rassistisch gehetzt (Liebermann) werden.

Eines Tages wird Israel - wenn es diese Chance zum Richtungswechsel nutzen sollte - der Türkei für diesen Anstoß dankbar sein!

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pendejito 21.09.2011, 18:51
9. Obama und Palistinenser

Herzliche Glückwunsch jüdische Lobby, erstklassige Arbeit.

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