Forum: Politik
Obama bei der Uno: "Es gibt keine Abkürzung im Nahost-Friedensprozess"

Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.

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Mononatriumglutamat 21.09.2011, 19:17
20. Traurig...

Zitat von Gandhi
Es ist doch bezeichnend, dass Netanjahu erst jetzt, im Vorfeld der Abstimmung, seine Bereitschaft zu Gespraechen erklaert.
Da scheint Sie Ihr Gedächtnis im Stich zu lassen. Schon in seiner Antrittsrede hat Netanjahu Gesprächsbereitschaft signalisiert, und seitdem immer wieder. In seiner Amtszeit hat Netanjahu sogar etliche Vorbedingungen erfüllt, die die palästinensischen Führer gemacht haben, zum Beispiel einen historisch einmaligen Siedlungsstopp durchgesetzt, sowie dass Israel keine neuen Siedlungen baut und kein Land für den Ausbau bestehender mehr konfisziert. De facto werden seitdem nur noch bestehende Siedlungen auf den vorhandenen Land ausgebaut, und alle illegalen Außenposten werden seit Netanjahus Amtsantritt von der israelischen Armee geräumt und zerstört.

Schon komisch: Netanjahu hat sich weiter bewegt als alle, auch alle linken Regierungen vor ihm. Und obwohl man Ihren Furor mit der Zuverlässigkeit eines schweizer Uhrwerks in absolut jedem Israel-Thread antrifft, haben Sie das wohl wieder einmal völlig vergessen. Schade.

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Mononatriumglutamat 21.09.2011, 19:23
21. So einfach?

Zitat von UHamm
Als Folge werden wieder und wieder Unruhen aufbrechen, der Frieden wird durch ein Veto unerreichbar.
Glauben Sie ernsthaft, eine einseitige Anerkennung würde den Frieden näher bringen? Das wäre ja völlig naiv.

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benno18 21.09.2011, 19:27
22. Ein bisschen Geschichte kann nicht schaden

Zitat von heribertX
Blöd nur, wenn Israel nicht reden will, sondern einfach munter weiter in den besetzten Gebieten herumsiedelt. Und dass die USA alles tun, um eine UNO-Resolution gegen Isreal wegen der Siedlungspolitik zu verhindern.. Die Anerkennung von Palästina als eigener Staat und die Räumung aller völkerrechtswidrigen Siedlungen in den besetzen Gebieten ist die einzige Lösung für einen dauerhaften Frieden.
Vor 1967 gab es keine "bestezten Gebiete". Hat das die Palästinenser daran gehindert zu bomben und Terrorakte zu verüben? Das Problem sind nicht die Siedlungen. Das Problem ist, dass die Palästinenser Israel das Existenzrecht absprechen und auf dessen Zerstörung hinarbeiten. Man sehe sich einmal die Charta der Hamas an oder selbst die Schulbücher der Fatah. Auch dort gibt es nur ein Palästina, welches den Staat Israel einfach einverleibt hat.
Als vor einigen Jahren dien Palästinensern 97% des Gebietes angeboten wurde haben sie abgelehnt, ebenso wie seinerzeit Arafat der fast alles bekommen hätte aber statt dessen lieber die Intifada ausrief. Also Leute, erst mal nachlesen und dann Schuld zuweisen (vielleicht auch mal an die Seite der Palis).

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Willie 21.09.2011, 19:33
23. -

Zitat von UHamm
Mit dieser Rede hat Obama zugegeben daß seine Politik fremdbestimmt wird. Nicht er hat das Sagen in den USA, sondern der AIPAC.
Nichts als ihr Wunschdenken und Propagandageschwaetz.

Jeder legt es sich anscheinend so zurecht, wie es ihm passt. Haette er anders geredet, dann haette es von anderer Stelle geheissen, er liesse sich von den Moslems seine Position vorschreiben. Jeder, wie es ihm in seine Agenda gerade passt.

Und ergo Obama, wie es ihm gerade in seine Agenda passt. Wenn sie sich als unabhanegig bezeichnen, dann konnte er seine Unabhaengigkeit nicht besser demonstrieren.

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_unwissender 21.09.2011, 19:34
24. Was haben Sie denn erwartet?

Zitat von Wahrheit2011
Ich habe mich total in Herrn Barack Obama getäuscht. Einfach schäbig, was der Herr US-Präsident macht. Die Palästinenser bremst er aus, die Türkei ermahnt er, anstatt auch Israel ins Gewissen zu reden. Und die schlimme Inhaftierung vieler Menschen in Guantanamo hat er auch nicht abgeschafft. "No, we cannot" sollte er zugeben. MfG Wahrheit2011
Glauben Sie ernsthaft, dass ein neuer Mann alles umkrempelt? Der Typ war ja am Tag seiner Wahl schon so bushig wie ein Bush höchstselbst. Oder was glauben Sie, wer in Militär, Geheimdienst, Polizei, Wirtschaft und Finanzen die Hebel in den Händen hält (und[!]: wieder hergeben würde)?
Der Mann war gut als Puppe. Nun sehen Sie, dass es wirklich nur eine Puppe ist.

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natterngesicht 21.09.2011, 19:36
25. Tja, er habe Vertrauen in die...

Zitat von sysop
Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.
...Friedensbemühungen der Parteien. Diese sollten untereinander zunächst alles klären. Ein einseitiger palästinensischer Antrag auf Vollmitgliedschaft in der UNO sei nicht hilfreich. Das erinnert an Mütter, die bei einem Streit zwischen unterschiedlich starken Kindern sagen: "Das sollen die Kinder unter sich ausmachen. Wir Erwachsenen stören dabei nur." Dann gewinnt auch der Stärkere, und das schwächere Kind muß kuschen, damit es nicht gemobbt wird. Obama weiß warum, denn es sind bald Wahlen. Ohne Hilfe der USA wird Palästina niemals einen eigenen Staat bekommen. Auch nicht durch gutgemeinte Boykottaufrufe der Linken, auch nicht durch tolle "we shall overcome" Demos des Friedenscamps in Verbrüderung mit den gewaltlosen Palästinensern aus Bil´in. Ohne den Druck aus den USA gäbe es noch heute das Apartheidsregime in Südafrika. Die Palästinenser müssen sich weiter gedulden und auf einen Präsidenten hoffen, der nicht heute hüh sagt und morgen hott. Ein neuer Franklin Roosewelt müßte her, Obama ist eher wie Truman (vgl. Trumans Einfluß auf das Zustandekommen der UNO Teilungsresolution 181 vom November 1947).

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BMayerL 21.09.2011, 19:36
26. Augenwischende Unverschämtheit!

Zitat von sysop
Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.
Dieser Obama ist so ein haltloser Schwätzer!

Zitat von
Eindringlich machte sich Obama auch für eine atomwaffenfreie Welt stark - und kritisierte Iran und Nordkorea, die ihren Verpflichtungen nicht nachkämen: "Wenn sie weiterhin einen Weg außerhalb internationaler Gesetze verfolgen, dann müssen sie stärkerem Druck und stärkerer Isolierung ausgesetzt werden."
Was ist das bitte für ein Mist? Es sind doch die USA, die seit über einem halben Jahrhundert die internationalen Gesetze mißachten!
Überhaupt, den Atomwaffensperrvertrag haben die USA zum kippen gebracht! Der Irak hatte sich vertraglich daran gebunden, keine Atomwaffen zu entwickeln, unter der Vorraussetzung, dass die Atommächte der Welt ihre Bestände reduzieren. Nicht nur hat sich Israel von diesem Vertrag selbstständig ausgeschlossen, die Atommächte der Welt - allen voran die USA - haben ausdrücklich erklärt, dass sie kein Interesse daran hätten, ihren Teil des Abkommens zu erfüllen.

Wie mich dieses Lügenpalaver dieses Mannes aufregt. Kein Anstand im Leib.

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deb2006 21.09.2011, 19:37
27. Das kann ich nur begrüßen

Zitat von sysop
Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen - Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen*selbstständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.
Beide Seiten müssen JETZT anfangen zu verhandeln. Ein Siedlungsmovatorium von unbestimmter Zeit sollte das begleiten. Was gar nicht geht: Ankündigungen der Palästinenser, dass Juden unds Araber nicht im neuen Staat zusammen leben können. Wenn dann Israel noch anfangen würde, die Araber aus Israel rauszuschmeißen, wäre das Chaos perfekt. Nein, Obama hat Recht. Gott sei Dank noch jemand, der einen kühlen Kopf bewahrt.

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chebska 21.09.2011, 19:40
28. Friedensporzess - nichts gelaufen

Was erwartet denn die Welt noch von dem Herrn Präsident. Er hat doch bereits den Friedensnobelpreis präsentiert, was soll er denn sonst noch tun ? Wenn man dem Herrn Präsident so zuhört hört man viele Worte, was waren das alles für Worte vor der Wahl, fertiggebracht hat der noch nichts, und zwar gar nichts, siehe z.B. Krankenversicherung. Was soll denn der jetzt fertigbringen wenns um die Palestineser geht. Die UNO hat doch immer wieder auf dieses Volk eingeprügelt, und wenns dann andersum war, fehlte die Unterstützung.

Meine Einschätzung der Situation:
US Prösident = große Sprechblasen
UNO = schönes Leben der Representen in New YOrk auf höchstem Level

Aber wen interessiert das alles ?

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BMayerL 21.09.2011, 19:42
29. Grobe Verfälschung der Tatsachen

Zitat von Mononatriumglutamat
Da scheint Sie Ihr Gedächtnis im Stich zu lassen. Schon in seiner Antrittsrede hat Netanjahu Gesprächsbereitschaft signalisiert, und seitdem immer wieder. In seiner Amtszeit hat Netanjahu sogar etliche Vorbedingungen erfüllt, die die palästinensischen Führer gemacht haben, zum Beispiel einen historisch einmaligen Siedlungsstopp durchgesetzt, sowie dass Israel keine neuen Siedlungen baut und kein Land für den Ausbau bestehender mehr konfisziert. De facto werden seitdem nur noch bestehende Siedlungen auf den vorhandenen Land ausgebaut, und alle illegalen Außenposten werden seit Netanjahus Amtsantritt von der israelischen Armee geräumt und zerstört. Schon komisch: Netanjahu hat sich weiter bewegt als alle, auch alle linken Regierungen vor ihm. Und obwohl man Ihren Furor mit der Zuverlässigkeit eines schweizer Uhrwerks in absolut jedem Israel-Thread antrifft, haben Sie das wohl wieder einmal völlig vergessen. Schade.
Grober Unfug. Das würde mich mal interessieren, wo sie das her haben.

Die Wahrheit - die sie, warum auch immer, zu verschleiern finden - findet sich völlig eindeutig in der Rede Netanjahus vor dem Kongress. Ungeachtet der Frage, warum zur Hölle der Mann dort überhaupt sprechen darf, hier ein paar sehr bezeichnende Aussagen:

Zitat von
Congress to Palestinians: Drop dead Netanyahu's address to Congress demonstrated that he has no intention of making peace with the Palestinians.
Zitat von
There is little reason to elaborate. Netanyahu today essentially returned to the policies that Israel pursued before Yitzhak Rabin and Yasir Arafat agreed on mutual recognition and the joint pursuit of peace. And the worst part is not the appalling things Netanyahu said, but how Congress received them. Even Netanyahu's declaration that there is no Israeli occupation was met with thunderous applause with the Democrats joining the Republicans in ecstatic support. Every Netanyahu statement, no matter how extreme, was met with cheers.
Zitat von
In his entire term in office he has done nothing but reject every request by the United States that he take some action (like freezing settlements) to promote Israeli-Palestinian negotiations. In the history of Israel, there has been no prime minister as hardline on Palestinian rights and as indifferent to the wishes of the United States as Netanyahu.
Zitat von
Netanyahu was also applauded wildly when he invoked Palestinian terrorism over and over again, even seeming to lump his former "partner," President Mahmoud Abbas with people who "educate their children to hate, [who] continue to name public squares after terrorists. And worst of all continue to perpetuate the fantasy that Israel will one day be flooded by the descendants of Palestinian refugees." His bottom line, which Congress fully bought, was that all Palestinians are terrorists who haven't earned a state. And probably never will.
Quelle: http://english.aljazeera.net/indepth...623687256.html

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