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Obama in der Krim-Krise: Der Rückzugspräsident
AP

Diplomatie, Drohungen, Sanktionen - welche Strategie hilft in der Krim-Krise? US-Präsident Obama steht vor einer der größten außenpolitischen Herausforderungen seiner Regierungszeit. Die Republikaner fordern mehr Härte und klagen: Obamas Schwäche macht Putin stark.

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Einfacher Bürger 04.03.2014, 08:39
1. Selbst eingebrockt

Gegenüber Russland kommt man mit Großmaul-Diplomatie nicht weiter. Dazu muss man keine diplomatische Schule besucht haben. Vorwärts, wir rudern zurück!

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brido 04.03.2014, 08:41
2. Busch wäre schon einmarschiert

Zitat von sysop
Diplomatie, Drohungen, Sanktionen - welche Strategie hilft in der Krim-Krise? US-Präsident Obama steht vor einer der größten außenpolitischen Herausforderungen seiner Regierungszeit. Die Republikaner fordern mehr Härte und klagen: Obamas Schwäche macht Putin stark.
und Obama auch, wenn Geld da wäre.

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Ferenc 04.03.2014, 08:46
3. Leere Drohungen

Zitat von sysop
Diplomatie, Drohungen, Sanktionen - welche Strategie hilft in der Krim-Krise? US-Präsident Obama steht vor einer der größten außenpolitischen Herausforderungen seiner Regierungszeit. Die Republikaner fordern mehr Härte und klagen: Obamas Schwäche macht Putin stark.
Welche Sanktionen will man denn gegen Russland ergreifen, militärisch ist es unangreifbar, die Geschichte auf der Krim ist ohnehin längst vollzogen und gewonnen, halb Europa bezieht Gas und Öl von Russland, Russlands Ressourcen werden lange noch nicht erschöpft sein, da wird die USA längst zu einer Mittelmacht geschrumpft sein.

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mehrlicht 04.03.2014, 08:47
4. Die amerikanischen Falken sind schuld, dass Putin militärisch interveniert.

Mit dem von den Neocons gestarteten Irakkrieg wurde das Tabu gebrochen, dass man souveräne Staaten nicht grundlos angreift.

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sorata 04.03.2014, 08:48
5. Da kann man nur staunen

oder über soviel Präpotenz erschüttert sein. Der US-Außenminister John Kerry, 02.03.14.
"Wir sind im 21. und nicht mehr im 19.Jahrhundert in dem man noch unter fabrizierten Vorwänden in andere Länder einmarschierte."
Das sagt er, nachdem die USA allein in den letzten 14 Jahren mindesten 6 Länder destabilisiert, zerstört und überfallen haben. Da fragt man sich doch, für wie blöd die USA den Rest der Welt eigentlich hält.
Sehr witzig auch der Dialog zwischen US Botschafterin Samantha Powers und dem russischen Botschafter, Witali Tschurkin, vor dem UN-Sicherheitsrat.
Powers:" Man könnte denken, dass Moskau gerade das schnelle Krisenreaktionsteam des Hochkommissars für Menschenrechte geworden ist.”
Tschurkin:"Danke, wir haben von Washington gelernt."

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pacificatore 04.03.2014, 08:50
6. Feierliche Erklärung

Zitat von sysop
Diplomatie, Drohungen, Sanktionen - welche Strategie hilft in der Krim-Krise? US-Präsident Obama steht vor einer der größten außenpolitischen Herausforderungen seiner Regierungszeit. Die Republikaner fordern mehr Härte und klagen: Obamas Schwäche macht Putin stark.
Obama muss nur feierlich erklären, dass er nicht mehr bereit ist, die Busch-Politik fortzusetzen, die darauf abzielt, Russland in seine Teilregionen zur freien Verfügung auflösen zu wollen. Dann hat er einen schwelenden Unruheherd beseitigt. Die Erklärung kannn auf dem G-8-Gipel erfolgen. Frau Merkel muss ihm in dieser Hinsicht den Rücken stärken. Obama ist doch zum Friedensnobelpreisträger ernannt worden, nun muss er "springen".

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steven_strauß 04.03.2014, 08:50
7. Bravo!

Zitat von sysop
Diplomatie, Drohungen, Sanktionen - welche Strategie hilft in der Krim-Krise? US-Präsident Obama steht vor einer der größten außenpolitischen Herausforderungen seiner Regierungszeit. Die Republikaner fordern mehr Härte und klagen: Obamas Schwäche macht Putin stark.
Ausgezeichnet, Lob an den Autor von diesem Artikel. Es trifft den Nagel auf den Kopf: Die Administration Obama hat sich für einen deutlichen Kurswechsel entschieden, Abrüstung statt Weltpolizei, Abkehr vom Kalten Krieg und Hinwendung zur aufstrebenden VR China und Asien. Dies impliziert auch eine defensivere Reaktion als zu Bush' Zeiten! Wieso ist Amerika bei jedem größeren und kleineren Konflikt in der Pflicht Abwehrmaßnahmen zu ergreifen?

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specchio2 04.03.2014, 08:51
8. Gefàhrlich

Ein solchermaßen unter Druck gesetzter Präsident Obama könnte sich am Ende zu einer überlegten Massnahme hinreißen lassen. Wie wäre wohl die Kuba-Krise ausgegangen, hätte Kennedy falsch reagiert?

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kritischer-spiegelleser 04.03.2014, 08:51
9. Und Obama solls jetzt ausbaden?

Was Brüssel mit seiner Erweiterungssucht eingebrockt hat? Dumm wäre er. Brüssel muss endlich aufhören, neue Erweiterungs-Staaten mit Euros zu erkaufen!

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