Forum: Politik
Obama in Hannover: Ein großer Besucher
AP

Für 24 Stunden brachte Barack Obama die große Welt nach Hannover. Was waren die entscheidenden Momente, was bleibt von dem Besuch des US-Präsidenten? Eine Bilanz.

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perroviejo2512 25.04.2016, 21:27
1. Auf den Leim gegangen.

Seine unbestreitbare große Begabung für effektvolle PR macht ihn noch lange nicht zum großen Präsidenten.

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coyote38 25.04.2016, 21:29
2. Beschämend ...

Es ist beschämend, dass es eines farbigen US-Präsidenten bedarf, um den Deutschen ein Narrativ "Europas" zu liefern, weil der seit einer Dekade amtierenden deutschen Bunderskanzlerin dazu ganz schlicht die rhetorische Wortgewalt fehlt. Sicherlich konnte man zu Obamas heutiger Rede in Hannover "viele Fragen" stellen, aber zumindest war es mal eine visionäre und selbstbewusste europäische Erzählung, die man sich anhören konnte, ohne - wie bei unseren Spitzenpolitikern symptomatisch - unmittelbar die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

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tomatenzahn 25.04.2016, 21:46
3.

"Manche werden wohl erst dann erkennen, wie groß Nummer 44 wirklich war. Damals, in Hannover..."

Eine befremdliche Argumentation. Neben Zwergen muten gewöhnliche Menschen natürlich wie Riesen an. Wenn ein Autor eine Person zu profilieren versucht, indem er ihn mit fragwürdigen Personen vergleicht, zeigt es bereits das Dilemma auf. Wenn ein Vergleich, dann doch mit mit jemanden, der über dem aktuellen steht. Schlussendlich ist nach dem Wegwischen aller Worthülsen die Kernaussage dieses Artikels: Die Wahl des neuen Präsidenten kann zusammengefasst werden mit: "vom Regen in die Traufe".

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maggelan07 25.04.2016, 21:48
4. USA, Europa, Gemeinsamkeit, Weltfrieden

Die gefürchtete Weltwirtschaftsordnung - seit 1999 von den Kritikern als frostiges unbeugsames Schwert der Supermacht USA dargestellt, welche nur die Rechte der Reichen kenne - zeigt sich nun durch Obamas Besuch
immer deutlicher und doch beugsam im Lichte der Menschenrechts-Ethik und demokratischen politischen Zusammenarbeitens.
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Das bedeutet: TTIP und die danach kommende Weltwirtschaftsordnung werden sich nicht
1) an den Idealen weniger Mächtiger orientieren
2) nicht zu Lasten der Menschenrechte und ethnischer
Minderheiten erfolgen
3) Jedes Land, jede Wirtschaftsunion, ect hat gleiches Mitbestimmungsrecht in allen internationalen politischen und wirtschaftlichen Handels-und Ereignis-Beziehungen.
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Nein, wir sind nicht im Wunderland - dies ist Planet Erde im Jahr 2016. WIR können die Zukunft positiv gestalten.
Welcher Schlaumeier hat den die Öffnung des eisernen Vorhanges vorhergesagt und den Untergang der UDSSR?
Kein Mensch, auch nicht Wahrsager, Weltuntergangs-Apostel & Co-KG !!
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Obama hat gesagt, dass die EU noch eine zu kleine Rolle spiele in der weltweiten wirtschaftlichen Mitbestimmung.
Bitteschön, gerne kann sich das ändern.
Aber auch ganz kleine Staaten werden mitbestimmen wollen, wenn sie die Regeln gemeinschaftlichen internationalen Zusammenarbeitens akzeptieren:
zB Südkorea, Indien, Marokko, Iran, Pakistan.
Undenkbar ?
Nein. Packen wir es an !
Und was der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz gestern abend bei Anne Will in ARD gesagt hat - zeigt Meilensteine auf; Er sagte: Wir mussten uns desshalb an andere Länder wegen der Flüchtlingsproblematik wenden (Türkei), weil sehr viele der eigenen EU Mitgliedsstaten keine Flüchtlinge aufnehmen wollen...
Da soll mir noch einer über Angela Merkel und die Türkei meckern. Dass Erdogan und die Türkei kein leckeres Stück vom Kuchen sind, war allen klar - aber der Versuch ist es mehr als wert, zumal die EU mit dem Türkei-Deal hier gleich einen grösseren Schritt in die Zukunft Richtung internationale Zusammenarbeit geht.
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Genau in diesem Sinne will der US-Präsident die EU
gestärkt und hoffnungsvoll wissen.
Und je mehr alle Länder zusammenarbeiten, desto weniger Waffen, Waffenlieferungen, desto weniger Terror-Probleme und Kriege gibt es auf der Welt.
Es ist ein sehr schwieriger Weg, aber mit starkem Ziel: dem Weltfrieden.
In der Tat: Wir können das schaffen, wenn alle es wollen !! Daher ist Merkels -wir schaffen das- immer noch Top-Ten !

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_alexander_ 25.04.2016, 21:49
5. Ich werde...

Herrn Obama und seine Teleprompter vermissen.

"Obama ist nur noch neun Monate im Amt - und bis dahin will er das transatlantische Handelsabkommen TTIP endlich, endlich aufs Gleis setzen."

Nö, nach diesem einen Satz doch nicht.

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joG 25.04.2016, 21:49
6. Es war schon vor seiner Wahl.....

....offensichtlich, dass er viel zu wenig Erfahrung hatte und es ein Risiko war ihn zu wählen. Das wollte hier niemand glauben und die Amis haben ihn gewählt. Das ist besser verlaufen als hätte sein können, aber gut ist ganz anders. Europa ist noch mehr Trittbrettfahrer als vorher, Russland hat er nicht einbindenden können, er war Konzeptlos bezüglich China, er hat das wichtigste Projekt unserer Zeit eines gemeinsamen internationalen Sicherheitssystems nichts weitergebracht.....
Nein, wenn man sich an ihn erinnert wird es sein als einer, der enttäuschte.

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donrealo 25.04.2016, 21:50
7. Sorry SPON

aber dies war ein Hauch zu Viel an offensichtlicher Hofberichtserstattung. Die Obama Jahre kann man durchaus auch kritischer beleuchten.
Hat er den FNP tatsächlich verdient?

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627235 25.04.2016, 21:56
8. Ein großer Präsident...

...in der Tat. Nicht besonders gut, nicht besonders schlecht, aber zweifellos imposant. Zu schade, dass er seine Zeit damit verschwenden musste, politisches Kapital zu sammeln um mit großen Projekten an der unwilligen Legislative zu scheitern. Insofern gut gemeint, manches schlecht gemacht, wenig gutes erreicht.

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freddygrant 25.04.2016, 21:56
9. Habt ihr da noch Worte?

"Die USA brauchen ein wohlhabendes ... Europa", sagt diese Auslaufmodell als US-Präsident. Was hat er denn
nun während seiner zwei Wahlperioden Präsidentschaft
in und mit seiner USA geleistet? Als Tiger gestartet und nicht mal als Bettvorleger gelandet, sondern als Alimentationsbedürftiger mit seiner ganzen USA und ihrem System. Das Ende mit Schrecken ist in Sichtweite!

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