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Obama - hat der Hoffnungsträger seine Wähler enttäuscht?

Die Midterm Elections bescherten Demokraten von US-Präsident Barack Obama eine derbe Niederlage. Hat der Hoffnungsträger seine Wähler enttäuscht?

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der_sachse 07.11.2010, 21:27
1800.

Zitat von RealityCheck
Sagen Sie einfach, dass Sie polemisieren und wir haben keine Probleme. Aber Polemik bringt uns nicht weiter.
Hier muss ich Mal Sassy zur Seite springen. Weder Sassy, noch Sie oder ich sind annähernd in der Lage, bankenrechtl. Sachverhalte so genau zu verstehen, wie die Leute, welche sich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigen. Ansonsten bräuchte man diese Experten nicht.

Zitat von
In einer Demokratie sind wir darauf angewiesen, dass die Mehrheit der Wähler begreift, was vorgeht. Sonst ist ein Land leicht ruiniert, wie wir es im Moment gerade zu vermeiden versuchen.
Wird sich in den nächsten 2 Jahren zeigen, ob Sie das schaffen werden. Ich hab da so meine Zweifel, aber das sehen wir erst 2012.

Zitat von
Das eigentliche Problem, das wir in der links/rechts Auseinandersetzung haben, ist auf der linken Seite der Versuch einer intellektuellen Elite, die Herrschaft über das gemeine Volk zurückzugewinnen, die sie über Jahrtausende unter den verschiedensten Labels hatte. Das letzte hiess Kommunismus.
Ach so und der allgemeine Konservatismus hat dies nicht versucht? Sehr schräge Argumentationslinie.

Zitat von
In einer Demokratie versprechen sie ihren Wählern das Geld, das die anderen erarbeiten. Obamas "Spread the Wealth" Thema mit dem Plumber.
Woher haben Sie diesen Einfall her? Die Leute erarbeiten Wertgegenstände und profitieren nicht in dem Ausmaß, wie die Lenker. Also was ist daran verkehrt, dieses Ungleichgewicht wieder etwas zu berichtigen?

Zitat von
Die Rechten dagegen versuchen, die wirtschaftlichen Fortschritte, die letzten Endes allen zu Gute kommen, durch die geringstmöglichen Behinderungen und Strafen auf Erfolg (Steuern) zu bewirken. Es brachte das höchste Pro-Kopf BIP aller Industriestaaten.
Bezüglich dem Pro-Kopf-BIB muss ich ernsthaft lachen. Das fasst ja bloß den Durchschnitt ALLER Bürger zusammen, aber nicht deren strukturellen Verteilung innerhalb der Bevölkerung. Dazu mal ein einfaches Bsp.: Wenn in einem Ort ein Millionär (1 Mio $) und 4 Arbeiter wohnen (jeweiliges Einkommen 30.000 §) ergibt dies ein durchschnittliches BIP von 280.000 $ für diese 5 Bewohner. Die vier Arbeiter müssten dafür zusammen 2,333 Jahre, oder jeweils alleine fast 9,333 Jahre, um auf diese Summe zu kommen.

Sehen Sie, auf was ich hinaus will? Das BIP der USA ist unbestritten höher als in Deutschland, aber ungleich verteilt (auch in Deutschland so). Was sie als geringstmöglichen Behinderungen und Strafen auf Erfolg (Steuern) bezeichnen, ist für mich der Versuch der Rechten (wie Sie sagen) den Status quo beizubehalten oder noch auszubauen. Wenn man nun das politisches Ziel verfolgt, diese Ungleichgewicht etwas zu verringern, wird gleich mit der Keule der Kommunismus "gekontert", ohne das dies überhaupt der Realität entspricht, aber en vogue geworden ist, wenn man poltischen Einsatz für eine Verbesserung weiter Schichten mit dem Totalismus kommunistischer Diktaturen gleichsetzt.
Bin ich daher in Ihren Augen auch ein Kommunist, nur weil ich die Verteilung des Reichtums als einseitig ansehe und das gerne wenigtens mildern möchte. Bin nur im Kommunismus geboren, aber in der BRD aufgewachsen und kenn Sozialimus nur noch aus Erzählungen meiner Elterngeneration. Muss aber zugeben, dass ich sozialistische Bücher von Marx und Engels gelesen haben, die aber mit der Realität des praktizierten Sozialismus überhaupt nichts zu tun hatten.

der_sachse

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nairobi 07.11.2010, 21:27
1801.

Zitat von Steve Holmes
Das ist ganau so unterschiedlich wie in Deutschland. Es kommt darauf an was er sich leisten kann. Auch in Deutschland kann nicht jeder in die Sonne fliegen.
Ach so, ich dachte immer die Amerikaner haben so wenig Urlaub ...! Und ne Woche Malle, kann sich sogar eine Friseurin leisten.

Aber wo man in Deutschland seinen Wein aus einer eingetüteten Flasche Trinken muss, müssen Sie mir jetzt aber verraten.

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nairobi 07.11.2010, 21:38
1802.

Zitat von Steve Holmes
Bezahlt wird ein Arbeitnehmer für seine Arbeit. Das ist ein fairer Deal für alle Beteiligten. Wenn er nicht arbeitet, weil er in den Urlaub fährt oder krank ist muß er auch nicht bezahlt werden. Dafür werden Rücklagen aus dem Einkommen geschaffen.
Machte es einen Unterschied, ob Sie einem Mitarbeiter 300€ mehr im Monat zahlen, dafür aber im Urlaub nicht oder ihm im Urlaub ganz normal weiter bezahlen?
Übrigens sind in Deutschland die Unternehmen dazu verpflichtet, für die bezahlten Urlaubstage Rücklagen zu bilden.

Ich bekomme übrigens jeden Monat 1/12 meines Jahresgehalts und 30 Tage Urlaub im Jahr. Steht alles so in meinem Arbeitsvertrag.

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nairobi 07.11.2010, 21:42
1803.

Zitat von Steve Holmes
Sicher! Es sind die Menschen die unsere Interessen vertreten sollen.
Nein, sie sollen nicht meine Interessen vertreten, sondern für ein geordnetes und friedliches Miteinander sorgen!

Politik sollen die Politiker machen, dafür werden sie gewählt.
Richter oder Polizisten sollen nur das Umsetzen, was die gewählten Politiker (oder bei der Volksgesetzgebung von den Bürgen bestimmte).

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der_sachse 07.11.2010, 21:42
1804.

Zitat von werner thurner
Was war dies für ein Urteil?
Citizens-United-Urteil

Kurzzusammenfassung: Konzerne dürfen vom 2. Zusatzartikel Gebauch machen und politische Spenden tätigen.

der_sachse

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nairobi 07.11.2010, 21:44
1805.

Zitat von Steve Holmes
Arbeitnehmervertretungen sicher. Das ist ihre Aufgabe. Der Staat sollte sich da heraushalten.
Tut er es, nenne Sie es Sozialismus.
Tut er es nicht, nenne ich es (Wirtschafts-)Anarchie!

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Gandhi 07.11.2010, 21:45
1806. Mich wuerde jetzt einmal interessieren,

Zitat von RobAndrew
Es ist schon bezeichnend fuer Obamas Administration, dass er kaum zwei Jahre in Power ist, und die Gegenseite schon damit einen erfolgreichen Wahlkapf bestreiten kann, seinen Bloedsinn zu reformieren oder besser abzuschaffen. Traurig, eigentlich. Zum andern, wenn Lehrer in PA keine special interest sind, in CA sind sie es jedenfalls. Und wie...
nachdem ich diese , Ihre Einstufung gelesen habe, wer demnach nicht in diese Rubrik faellt.

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Sassy60 07.11.2010, 21:51
1807. Aussichtslos

Zitat von RealityCheck
Sagen Sie einfach, dass Sie polemisieren und wir haben keine Probleme. Aber Polemik bringt uns nicht weiter.
Das würde Ihnen so passen!
All die Beweise, die ich (und etliche andere) hier verlinkt haben, sind Ihnen natürlich keine Erwiderung wert. Weil Sie dann feststellen müßten, dass SIE polemisieren.
Zitat von RealityCheck
In einer Demokratie sind wir darauf angewiesen, dass die Mehrheit der Wähler begreift, was vorgeht. Sonst ist ein Land leicht ruiniert, wie wir es im Moment gerade zu vermeiden versuchen.
Es besteht allgemeiner Konsens (auch in rechten Kreisen) darüber, dass dieses Land in den 8 Bush-Jahren maßgeblich ruiniert wurde. Worin bestanden damals Ihre heroischen Anstrengungen, die Mehrheit der Wähler darüber aufzuklären was vorgeht?
Zitat von RealityCheck
Das eigentliche Problem, das wir in der links/rechts Auseinandersetzung haben, ist auf der linken Seite der Versuch einer intellektuellen Elite, die Herrschaft über das gemeine Volk zurückzugewinnen, die sie über Jahrtausende unter den verschiedensten Labels hatte. Das letzte hiess Kommunismus.
Äh, ja, klar, die intellektuelle Elite hat über Jahrtausende die Völker beherrscht. In Geschichte wohl nicht so gut aufgepaßt. Ich kann mich daran erinnern, dass die Adligen/Besitzenden/Wohlhabenden die Herrschenden waren und viele von denen waren bewiesenermaßen strohdumm.

Die jetzt bestehende Herrschaft der rechten Geldelite heißt Plutokratie und wird im Volksmund gern Bananenrepublik genannt. Inzwischen erfüllen auch die USA die Kriterien einer solchen (ich bin mit meiner Einschätzung beileibe nicht allein):

http://www.nytimes.com/2010/11/07/op...R_AP_LO_MST_FB

Zitat von RealityCheck
In einer Demokratie versprechen sie ihren Wählern das Geld, das die anderen erarbeiten. Obamas "Spread the Wealth" Thema mit dem Plumber.
Ah, der Plumber. Wie naiv sind Sie eigentlich?
Zitat von RealityCheck
Die Rechten dagegen versuchen, die wirtschaftlichen Fortschritte, die letzten Endes allen zu Gute kommen, durch die geringstmöglichen Behinderungen und Strafen auf Erfolg (Steuern) zu bewirken. Es brachte das höchste Pro-Kopf BIP aller Industriestaaten. US$ 46.000 USA, US$34.000 Deutschland.
Definition von Wahn: eine Fehlbeurteilung der Realität, die von innerer Evidenz getragen wird und nicht korrigierbar ist.

Alle Links und Zahlen, die hier im Laufe der letzten Tage gepostet wurden und das Gegenteil von dem beweisen, was Sie oben stoisch behaupten, ignorieren Sie einfach. Weitere Diskussion zwecklos.

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nairobi 07.11.2010, 21:53
1808.

Zitat von Montanabear
Es gibt genügend Jobs, die auch bezahlten Urlaub bieten. Die Federal Beamten und Angestellten haben ein Anrecht auf bis zu sechs Wochen im Jahr, machmal gestaffelt nach Jahren im Beruf. Ich müsste mich sehr anstrengen, sollte ich Grossfirmen nennen, wo das nicht ebenso ist. Ich weiss nicht, wo die Leute ihre Kenntnisse hernehmen.
z.B. hier:
http://www.usatipps.de/Tips_1/A_-_E/...ubszeiten.html

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Sassy60 07.11.2010, 21:56
1809.

Zitat von Palmstroem
Auch wenn es Ihnen nicht gefällt - das ist die Wahrheit: Unter Clinton setzte die gesamte Bundesregierung die Banken unter massiven Druck, mehr Kredite an Arme und Minderheiten zu vergeben.....
Sie können das natürlich alles mit nicht- ringht wing-Quellen belegen?

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