Forum: Politik
Obama in Kuba gelandet - erster Besuch eines US-Präsidenten seit 88 Jahren
REUTERS

Historischer Moment in Kuba: Barack Obama ist in Havanna eingetroffen. Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in dem Land seit 88 Jahren.

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it-telli 20.03.2016, 23:11
10. Es wäre traurig

wenn ich nicht mehr zu unseren geliebten Nachbarn ( die Holländer ) fahren dürfte. Ich muss die ja nicht alle aufeinmal lieben.
Außerdem wer keine leckere Frikandel und spez. Pommes probiert hat , dem kann ich nur sagen. Jung, du hast was verpasst !

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Freiheit für Europa 20.03.2016, 23:21
11. Gut für Normalbürger

Es war praktisch auch Deutschen verboten, die an amerikan. Unis arbeiteten, wie auch immer nach Kuba zu fliegen, selbst über Mexiko oder ein anderes Land wäre das nicht gut angekommen bzw. man hätte wohl die USA nicht mehr betreten dürfen...
Jetzt wird es wohl für viele Amerikaner erschwinglich, anstatt nach Florida im Winter gleich mal die paar Meilen weiter zu fliegen - sicherlich schön, wenn in New York der Schnee treibt.

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joG 20.03.2016, 23:50
12. Die Castro Brüder haben....

....in einem terroristischen Aufstand die Regierung gestürzt, Flugzeugentführer Heimat geboten, Kubaner in Massen inhaftiert, foltern und töten lassen, in fremden Ländern in Afrika und Südamerika Terroristen und Aufständige sowie Diktaturen wie Gaddafis oder Assads unterstützt usw. Sie haben In -und Ausländer unentschädigt enteignet. Und das soll nun vorbei und vergessen sein?

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zaldarie 21.03.2016, 01:07
13.

Zitat von Banause_1971
ist die Tatsache, dass Obama die Freundschaft zu Kuba nicht sucht, weil er Frieden will. Vielmehr hat Obama Angst vor einer zweiten Kuba-Krise, denn 2014 wurde bekannt, dass im Zuge des durch die USA ausgelösten, neuen Kalten Kriegs, Russland einen alten Horchposten auf Kuba wieder in Betrieb nehmen wollte ( http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/horchposten-russland-usa-havanna ) Wenn man dies weiß, wird plötzlich einiges klar. Obama zingelt Russland mit immer neuen Nato-Partnern immer enger ein, aber wenn Russland nur einen Horchposten betreiben will, wird dies als Angriff auf Amerika gesehen. Dann springt man auch schon mal über seinen eigenen Schatten und der Kommunismus ist dann gar nicht mehr so böse. Insofern ist dieser Artikel irreführend. Der Spiegel berichtete am 16.07.2014 zwar ebenfalls über den Horchposten, nannte es aber hetzerisch "Lauschangriff", getreu der Anti-Putin-Berichterstattung, die seit Jahren praktiziert wird.
Blöd nur, dass die Verhandlungen schon Mitte 2013 begonnen haben. Obama hat die Nähe zu Kuba also schon lange vorher gesucht. Aber in der Welt der Amerika-Hasser ist ja alles so einfach, die USA sind einfach grundsätzlich an allem schuld und ein US-amerikanischer Politiker würde natürlich niemals irgendetwas positives tun.

Mir fallen übrigens auch Null Gründe ein, warum man positiv über eine Person wie Putin berichten sollte. Mit Presse-, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung bestimmter Bevölkerungsgruppen hat er es ja nicht so. Von seinen Hegemonialbestrebungen möchte man da gar nicht erst anfangen, aber die sind ja halb so wild, weil ist ja Putin und die USA sind doll viel schlimmer, also ist alles was Putin tut schon okay.

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novissimo 21.03.2016, 01:17
14. Überfällig,

bin mal gespannt wann er die Menschenrechtslage im eigenen Land angeht. Castro hat insgesamt so nicht falsch gelegen. Auch wenn Kuba sich öffnet bzw. geöffnet wird, bleiben die USA immer noch unmessbar weit entfernt vom gelobten Land. (Das ist ernsthaft deren Ziel) Dass mit Kuba hätte sich sowieso ergeben. Insgesamt bleibt nur anzuumerken, dass es Obama genauso wenig schafft die USA zu "zivilisieren", wie es Clinton versucht hat.

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novissimo 21.03.2016, 01:18
15. Überfällig,

bin mal gespannt wann er die Menschenrechtslage im eigenen Land angeht. Castro hat insgesamt so nicht falsch gelegen. Auch wenn Kuba sich öffnet bzw. geöffnet wird, bleiben die USA immer noch unmessbar weit entfernt vom gelobten Land. (Das ist ernsthaft deren Ziel) Dass mit Kuba hätte sich sowieso ergeben. Insgesamt bleibt nur anzuumerken, dass es Obama genauso wenig schafft die USA zu "zivilisieren", wie es Clinton versucht hat.

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calle11 21.03.2016, 01:48
16. 2:0 für Castro

In Anbetracht der steigenden Präsenz der Russen und hauptsächlich der Chinesen in Kuba im Laufe der letzten Jahren blieb Obama nichts anderes übrig als beizugeben und eine Annäherung zu beschliessen wenn er verhindern wollte, dass diese sich auf der Insel mit Horchposten u.a. breitmachen würden. Da er keine andere Wahl hatte brauchte Castro auch keine Gegenleistung zu zahlen. 1:0 für Castro.
Jetzt läuft ihm Obama bittstellend hinterher um ihm doch noch irgendwas, und sei es noch so wenig, abzuringen damit er den Verrat den er mit seiner Aktion an den Regimeopfern begangen hat irgendwie abschwächen kann. Castro hat ihn nicht einmal am Flugplatz empfangen. Dafür hat er aber im Voraus jede Menge Oppositionelle verhaften lassen.
Kann man noch deutlicher zu verstehen geben, dass man kein Entgegenkommen zeigen wird? 2:0 für Castro.
Natürlich wäre es schön wenn Feinde sich in Freunde wandeln würden, aber wer glaubt das sei mit Castro und Konsorten möglich, der ist einfach nur blauäugig naiv! Sorry Leute, eure Wunschgedanken bleiben Illusion. Jetzt wird das menschenverachtende Castroregime durch diese "Annäherung" erst einmal genügend Geld bekommen um sich weitere 50 Jahre und mehr an der Macht zu halten.
Obama kann sich so viel und solange in Kuba mit (ausgewählten) Oppositionellen unterhalten wie er will, Raúl wird das total am A...vorbeigehen. Obama wir reicher nach Hause fliegen als er gekommen ist....an Erfahrung. Hoffentlich wird er daraus lernen!

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busytraveller 21.03.2016, 02:14
17. Träume.

Während und kurz nach der Revolution haben moderate Kräfte in Kuba auf ein annähernd demokratisches Regime gehofft. Castro und Che haben aber das volle Soviet - Programm durchgezogen und somit zügig die Wirtschaft ruiniert. Die Sanktionen kamen natürlich hinzu. Leider fiel man wie so oft in der Geschichte von einer rechten Diktatur in eine linke. Jetzt ist langfristig eine Chance da. Kuba könnte ein sozialmarktwirtschaftliches Modell verwirklichen, bei dem privatwirtschaftliche Initiative gefördert wird ohne die damit eingehende Ausbeutung der Einheimischen. Man darf ja mal träumen.

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schlawa 21.03.2016, 03:44
18.

Habe Kuba 2008 Besucht, und der allgemeine Verfall war damals schon beängstigend.
Abgesehen davon wirkte Kuba abseits der Touristenenklave Varadero wirklich wie eine Tropische DDR. Die Regale sind entweder leer oder mit ca. 10 Produkten gefüllt, und eine Sonnenbrille kostet 100 Dollar. Die gibt es zwar, aber auch nur in so einer Art "Intershop" mit absolut überteuerten Preisen, dagegen ist alles in Deutschland ein Schnäppchen.
Die Kubaner sind allerdings nicht dumm, und fürchteten schon damals einen ausverkauft durch ihre eignen reichen "Auswanderer" in Florida und US Konzerne, sollte sich die Lage mal ändern. Als Deutschem viel mir auch nur ein unserem Taxifahrer/Guide zu sagen das es schon "nicht so schlimm" werden wird. Andererseits wollen die Kubaner natürlich das dass Embargo aufgehoben wird, ich glaube das leuchtet auch wirklich jedem ein. Reisefreiheit steht warscheinlich auf Platz 1 der Wünsche, aber welche Kommunistische Diktatur lässt schon ihre Bürger frei reisen ...

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lapetrovna 21.03.2016, 03:48
19. Ich bin alt genug...

Mich zu erinnern auf die Bay of Pigs, Atomwaffen, und das Schuhkloppen eines damals bekanntem Nikolai K...UdSSR.
Kann alles via Google, Bing und Genossen recherchiert werden, falls man sich dazu bemuehen sollte.....Plus, Lehrplan in der Schule...Nichts fuer UNGUT..Schuldbefreigung ist ein Witz, Egal wo man wohnt..

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