Forum: Politik
Obama in Kuba gelandet - erster Besuch eines US-Präsidenten seit 88 Jahren
REUTERS

Historischer Moment in Kuba: Barack Obama ist in Havanna eingetroffen. Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in dem Land seit 88 Jahren.

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amarildo 21.03.2016, 04:49
20. Meinung

Ein musikalischer Rueckblick

http://www.allmusic.com/album/cuba-si-yankees-no-mw0000548056

und

Carlos Puebla,Yankee Go Home.

Carlos Puebla, Cuba No Esta Sola (Cuba is not alone)

Carlos Puebla der Singer der Revolution.

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thinking_about 21.03.2016, 04:57
21. Nicht zu vergessen

Zitat von Banause_1971
ist die Tatsache, dass Obama die Freundschaft zu Kuba nicht sucht, weil er Frieden will. Vielmehr hat Obama Angst vor einer zweiten Kuba-Krise, denn 2014 wurde bekannt, dass im Zuge des durch die USA ausgelösten, neuen Kalten Kriegs, Russland einen alten Horchposten auf Kuba wieder in Betrieb nehmen wollte ( http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/horchposten-russland-usa-havanna ) Wenn man dies weiß, wird plötzlich einiges klar. Obama zingelt Russland mit immer neuen Nato-Partnern immer enger ein, aber wenn Russland nur einen Horchposten betreiben will, wird dies als Angriff auf Amerika gesehen. Dann springt man auch schon mal über seinen eigenen Schatten und der Kommunismus ist dann gar nicht mehr so böse. Insofern ist dieser Artikel irreführend. Der Spiegel berichtete am 16.07.2014 zwar ebenfalls über den Horchposten, nannte es aber hetzerisch "Lauschangriff", getreu der Anti-Putin-Berichterstattung, die seit Jahren praktiziert wird.
daß im letzten Jahr Putin Kuba 90% der 35 Milliarden Schulden erlassen hat, der Rest sollte in den Aufbau der Infrastruktur fließen.
Kurz darauf stand Obama vor er Tür und tat das, was uns allen bekannt ist: Amerika first.....

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Miere 21.03.2016, 05:25
22. Ein kleiner Schritt für Obama ...

... hoffentlich ein großer für die Bevölkerung Cubas, oder so ähnlich. Aber hoffentlich nehmen sie sich Zeit. Einen Zusammenbruch wie die Sowjetunion ihn durchgemacht hat wünsche ich allenfalls Nordkorea, falls überhaupt wem.

Ich weiß ja nicht, wen ich da aktuell mehr bedaure: Herrn Obama wegen Anzug und Krawatte in den Tropen, oder Frau Obama wegen dieser Schuhe.

Wie dem auch sei, ich hoffe mal, Deutschland hat da nun auch Leute in den Startlöchern, die vielleicht noch alte Kontakte aus DDR-Zeiten pflegen, um Hotels zu eröffnen und Handel zu treiben, sobald das wieder erlaubt wird.

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harwin 21.03.2016, 05:30
23. Endlich...

Endlich hat es ein Ende, freut mich für die Kubanische Bevölkerung. Ich hoffe sie haben dann auch etwas davon!
Kuba hat noch einiges an Nachholbedarf. Ich hoffe die Oldtimer bleiben dem Land erhalten.

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nexus32 21.03.2016, 06:40
24. Wirtschaft

Zur Ehrlichkeit des Besuchs von Obama in Havanna gehört ganz klar, dass es ihm neben sicherheitspolitischen Aspekten auch um die wirtschaftlichen Belange der USA geht. Und zwar in der Form wie die USA sie verstehen: Übernehmen oder verdrängen der ursprünglich heimischen Produktion.

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Architectus 21.03.2016, 06:42
25. ... ganz einfach

Obama und seine reichen Freunde haben einfach nur erkannt, dass es für sie besser ware, "Märkte zu erschließen" direkt vor der Haustür.
Kuba wird gekauft werden ohne jegliche Rücksicht auf die Bevölkerung......

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muellerthomas 21.03.2016, 06:49
26.

Zitat von Banause_1971
Obama zingelt Russland mit immer neuen Nato-Partnern immer enger ein,
Welche Länder wurden denn von Obama in die Nato gedrängt? 2009 sind Albanien und Kroatien beigetreten, deren Beitritt wurde aber zum einen bereits vor Obamas Amtsantritt beschlossen und zum anderen sind alle Mitgliedsländer ganz freiwillig beigetreten. Wollen Sie Ländern vorschreiben, welchen Bündnissen sie beitreten?

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juergenhesse 21.03.2016, 06:53
27. USA Interressen

Da freut sich der Barcadi Clan schon, dass sie ihre alten Besitzungen wieder übernehmen können.
Das erinnert mich an das Wiedervereinigung Fiasko, wo plötzlich alle Wessie-Ansprüche wieder geltend gemacht wurden und viele Ossies ihre gepachteten Datchas los wurden.
Armes Kuba, die Amis werden Euch schon einseifen.
Das Kuba, dass ich geliebt habe, wird wohl flöten gehen und mit lauten Amis überflutet werden.

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d.u.s 21.03.2016, 07:02
28. Zitat..

"Zurück zum Bordell der USA?" Von
sir wilfried gestern, 10:26 Uhr
"Mag man sich das vorstellen? An jeder Ecke Mc.Donald oder KFC - Bildungsniveau wie in südamerikanischen Diktaturen - die schönsten Strände in Privatbesitz von US-Milliardären und menschliche Arbeitskraft eine beliebige Ware. Vom kulturellen Niedergang ganz zu schweigen. Vorher aber muss noch eine US-Marionette an die Macht gehievt werden."

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andihh75 21.03.2016, 07:13
29.

Da hat der Staatschef von Venezuela, in meinen Augen recht, die USA sind imperialistisch, sehen sich als einzig wahres Imperium!
Die größte Gefahr für die USA wäre ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland (siehe dazu auch Pressekonferenz mit George Friedmann beim Chicago Council on foreign Affairs)! Wenn man dies weiß und auch weiß, dass das Hauptziel der US amerikanischen Außenpolitik seit mehr als 100 Jahren ist, eben ein solches Bündnis zu verhindern, erscheint das was die NATO z.B.im Auftrag der USA so treibt, in einem ganz anderen Licht! Die pro amerikanische, einseitige Berichterstattung der Leid(t)medien ist eine Frechheit!

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