Forum: Politik
Obama über Trump: "Erwartet nicht das Schlechteste"
AFP

Die Wahl von Donald Trump sorgt auch rund um den Pazifik-Gipfel in Peru für Unsicherheit. Welchen Kurs wird der kommende US-Präsident nehmen? Amtsinhaber Barack Obama versuchte zu beruhigen.

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weem 20.11.2016, 08:18
1. Nicht beruhigend

Okay, wir sollen also von Trump nicht das Schlechteste erwarten. So ziemlich das Schlechteste wäre die komplette Zerstörung der Welt mittels Nuklearkrieg. Dass aber das zweitschlechteste möglich wäre, beruhigt mich jetzt allerdings auch nicht wirklich.

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Actionscript 20.11.2016, 08:59
2. Korrekter Staatsmann

Obama benimmt sich wie immer als korrekter Staatsmann. Jetzt, wo Trump Präsident Elect ist, da versucht Obama ihn als einfach nur den Präsidenten der USA zu nennen, der seine "Arbeit" machen wird. Diese Einstellung stuft ihn zwar als Staatsmann ein, der an das System und seine Unfehlbarkeit glaubt. Jedoch spielt er damit auch die Gefährlichkeit eines Trump herunter und macht ihn gesellschaftsfähig. Ich mag Obama als Präsident. Doch diese Einstellung, die ihn eher als einen Roboter als einen Menschen erscheinen lässt, mag ich absolut nicht. Er sollte zu seiner Meinung stehen.

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Bueckstueck 20.11.2016, 09:24
3.

Zitat von Actionscript
Obama benimmt sich wie immer als korrekter Staatsmann. Jetzt, wo Trump Präsident Elect ist, da versucht Obama ihn als einfach nur den Präsidenten der USA zu nennen, der seine "Arbeit" machen wird. Diese Einstellung stuft ihn zwar als Staatsmann ein, der an das System und seine Unfehlbarkeit glaubt. Jedoch spielt er damit auch die Gefährlichkeit eines Trump herunter und macht ihn gesellschaftsfähig. Ich mag Obama als Präsident. Doch diese Einstellung, die ihn eher als einen Roboter als einen Menschen erscheinen lässt, mag ich absolut nicht. Er sollte zu seiner Meinung stehen.
Tut er doch, leider werden hier nicht die Botschaften zwischen den Zeilen transportiert.

Er kann sich natürlich nicht hinstellen und seinen gewählten Nachfolger als Bedrohung der nationalen Sicherheit bezeichnen, auch wenn er das ist. Die Folgen können unabsehbar sein, bis hin zu gewaltätigen Auseindersetzungen oder gar Aufständen.

Das konnte er vor der Wahl tun und hat er auch gemacht.

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Fragen&Neugier 20.11.2016, 09:31
4. Das Zweitschlechteste???

Zitat von weem
Okay, wir sollen also von Trump nicht das Schlechteste erwarten. So ziemlich das Schlechteste wäre die komplette Zerstörung der Welt mittels Nuklearkrieg. Dass aber das zweitschlechteste möglich wäre, beruhigt mich jetzt allerdings auch nicht wirklich.
Das Zweitschlechteste wär mit Hillary Clinton sicher eingetreten, vielleicht gar das Schlechteste. Mit Donald Trump besteht zwar eine gewisse bis erhebliche Gefahr - aber sicher ist es nicht.

Ist eigentlich niemandem von den guten Demokraten aufgefallen, wie wenig sich Barack Obama FÜR Hillary Clinton überzeugend eingesetzt hat? Gegen Donald Trump, da war überzeugend und hat "Herzblut" investiert. Was auch nötig war, weil ausser "die erste Frau im Amt" es kaum mehr pro Clinton zu sagen gab, als "Donald Trump verhindern". Auch darum war der Wahlkampf so "unterirdisch".
Nun sollte man vorwärts schauen - die Clintons sind Geschichte, auch bei den US-Demokratien, und das ist gut so.

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Skyscanner 20.11.2016, 09:31
5. Obama sollte den Mund halten, er ist nicht besser

Obama gehört zu dem Establishment der Wall Street Schattengestalten die fast alle Fernsehsender und Zeitungen mir Ihren Geld Ihre Möchtegern Welt manifestieren wollen. Obama und sein Establishment hat Kriege angezettelt und Länder in den Abgrund gestürzt hat. Diese verlogene elende Politik ist nun vorbei, was Obama als mit seinem Nachtreten bezwecken will ist klar, eine verbitterte Masse die gegen Trump ätzen soll. Zumindest weiß er die manipulierte Medien Main Stream gegen Trump gut ein zusetzen. Aber Deutschland sollte von Obama Abstand nehmen, er ist der Präsident der Vergangenheit und nun kommt Trump der Präsident der Zukunft. Deutschland wäre gut beraten, wie es die Japaner machen, mit Trump einfach zusammen arbeiten. Und nicht als an Obamas angeblicher schönen Welt (die es weiß Gott bestimmt nicht war, eher das Gegenteil mit seinen geschaffenen Kriegen und Elend) fest zuhalten. Aber so viel Hirnschmalz von unseren Politikern zu erwarten, glaube das wäre zu viel verlangt bzw. nicht möglich.

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Fragen&Neugier 20.11.2016, 09:45
6. Alles ist relativ ...

Zitat von Actionscript
Obama benimmt sich wie immer als korrekter Staatsmann. Jetzt, wo Trump Präsident Elect ist, da versucht Obama ihn als einfach nur den Präsidenten der USA zu nennen, der seine "Arbeit" machen wird. Diese Einstellung stuft ihn zwar als Staatsmann ein, der an das System und seine Unfehlbarkeit glaubt. Jedoch spielt er damit auch die Gefährlichkeit eines Trump herunter und macht ihn gesellschaftsfähig. Ich mag Obama als Präsident. Doch diese Einstellung, die ihn eher als einen Roboter als einen Menschen erscheinen lässt, mag ich absolut nicht. Er sollte zu seiner Meinung stehen.
Erst erstarrten viele über der Katastrophe, die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben.
Nun ist die Pest gebannt und man fürchtet sich nur noch vor der Cholera.
Die USA sind eine Demokratie, nicht perfekt und schon gar nicht unfehlbar, aber etwas Besseres an Staatsform ist bisher eben noch nicht erfunden worden.
Ob sich das wertfreie technokratische EU-System, wo sich die "Gesichter Europas" verfassungslos in einem "komplexen Entscheidverfahren" völlig autonom ihre bezahlten Posten sichern, besser sei, ist mindestens fraglich.

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Listkaefer 20.11.2016, 10:00
7. Schon jetzt hat dieser ...

... unsägliche President elect eine riesige Menge Porzellan zerstört. Die halbe Welt ist in Aufruhr wegen seiner Drohung "America first" im Wahlkampf. Das könnte wirklich richtig teuer werden für die USA: Wenn die USA den Freihandel einschränken, hat China die Möglichkeit, einen Handelskrieg zu gewinnen. Das Vakuum im pazifischen Freihandel füllen dann China und die EU im Wettbewerb. Ein Akommen EU-Kolumbien-Peru ist bereits in Kraft. Ecuador tritt gerade bei. Auch Mexiko könnte sich die EU als Partner suchen.
Es könnte sein, dass die USA als Wirtschaftsmacht Nr.1 absteigen. Aber auch, wenn Trump zurückrudert - das Vertrauen in die Verlässlichkeit der USA ist angeschlagen. Das wird nicht ohne wirtschaftliche Folgen in den USA bleiben. Nichts bleibt beim alten. Die bisherigen Machtbeziehungen zwischen den USA, Europa, China und Russland werden sich neu ordnen. Und die EU ist gut beraten, ihre jetzigen Fliehkräfte zu überwinden und sich in erneuerter Gemeinsamkeit stark zu positionieren.

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an-i 20.11.2016, 10:01
8.

geht es noch schlechter? Angriff auf den €, Zestörung der Länder des Nahen Osten (nur weil sie sich dem US Diktat nicht unterwerfen wollten) und das hinterlassene Chaos-------------------------------------------------
https://amerika21.de/analyse/159699/interview-theotonio-dos-santos
----------------kann der scheidende US Präsident noch ruhig schlafen?

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Bananenschale 20.11.2016, 10:27
9. Unverständlich

Obama müßte erklären, wie er Trump Aussagen zur Deportation von "Illegalen" interpretiert. Trump hatte sich auch nach der Wahl bekräftigt. 11 Mio "Illegale" nach Mexiko zu verklappen bedeutet Durchrasterung der Bevölkerung , Denunziation, Sammellager und Deportation nach Mexiko auch gegen etwaigen militärischen Widerstand Mexikos. Unzweifelhaft wird es Elends- und Gewalt-Tote geben. Das wird eine ziemlich heiße Nummer.

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