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Obama und der Syrien-Konflikt: Der verdruckste Oberbefehlshaber
REUTERS

Was ist eine rote Linie wert? Barack Obama gerät wegen seiner Zurückhaltung im Syrien-Konflikt unter Druck. Der US-Präsident fürchtet einen neuen Krieg, während er gerade zwei andere abwickelt - und dann ist da noch Guantanamo.

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blue.sky 01.05.2013, 10:10
60. Das ist der Tagesbrüller

Zitat von ihawk
Es wäre Putin der reagieren sollte und nicht Obama ! Obama würde sich direkt mit Putin anlegen, denn Russland ist die Schutzmacht von Syrien. Das wird leider oft vergessen. Obama ist nicht zögerlich sondern außenpolitisch sehr umsichtig um nicht einen schweren Konflikt zu erzeugen - einen Konflikt den die Republikaner im eigenen Land gerne hätten.
- nicht der Westen und Obama, sondern Putin ist der Kriegstreiber! Das haben Sie ja wunderbar zusammengebastelt! Das Russland und die USA in einen gegenseitigen Konflikt eintreten, sollten Sie sich nicht wirklich wünschen. Wir können von Glück sprechen, dass aus der Richtung Russland kaum etwas zu hören ist. Spricht auch für Putin. Die Einzigen, die immer und überall souveräne Staaten bevormunden, ist der Westen und die USA.

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peters_61 01.05.2013, 10:10
61. Rote Linie für wen?

Die Amis sollten sich besser aus diesem Konflikt raushalten. Wenn sie dennoch eingreifen, werden sie selbst die rote Linie überschreiten und sich in einen sinnlosen und endlosen Zermürbungskrieg begehen, der noch mehr Tote fordern wird. Es sind schon zu viele Kriegsparteien dort, die sich gegenseitig abschlachten und um die Macht kämpfen. Das traurige an diesem Konflikt ist, dass man von aussen nichts machen kann. In Syrien findet eine Revolution statt. Und Revolutionen sind nun mal blutig. Irgendwann wird der Stärkere gewinnen und es wird wieder Ruhe einkehren. Nobelpreisträger Obama sollte sich gegenüber Syrien karitativ zeigen, der Bevölkerung und den Flüchtlingen helfen und sich vehement für einen Frieden einsetzen, ohne Anwendung von Gewalt.

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tuchholzky 01.05.2013, 10:20
62. DRK nimmt Spenden

Die syrischen Flüchtlinge sind eine Tragödie und verdienen unser aller Mitleid, auch wenn Spenden angesichts des von den USA via Söldner angezettelten Terrors in Syrien irgendwie pervers. Etwa so wie die Sozialisierung von Verlusten gieriger Investoren und Banken.

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ein anderer 01.05.2013, 10:20
63. ...

Zitat von sysop
Was ist eine rote Linie wert? Barack Obama gerät wegen seiner Zurückhaltung im Syrien-Konflikt unter Druck. Der US-Präsident fürchtet einen neuen Krieg, während er gerade zwei andere abwickelt - und dann ist da noch Guantanamo.
Zurückhaltung? Kann man das so nennen wenn man Aktionen delegiert und helfend danebensteht? Die Waffenlieferungen wurden über US-Air-Bases abgewickelt. Saudi-Arabien hätte sich ohne US-Rückendeckung nicht so weit aus dem Fenster lehnen können. Usw.
Klar, dem amerikanischen Volk kann man vorgaukeln man hält sich raus. Die lassen sich leider sehr einfach belügen und fragen sich hinterher weshalb sie nicht gemocht werden.

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ein anderer 01.05.2013, 10:28
64. ...

Zitat von peters_61
In Syrien findet eine Revolution statt. Und Revolutionen sind nun mal blutig. Irgendwann wird der Stärkere gewinnen und es wird wieder Ruhe einkehren. Nobelpreisträger Obama sollte sich gegenüber Syrien karitativ zeigen, der Bevölkerung und den Flüchtlingen helfen und sich vehement für einen Frieden einsetzen, ohne Anwendung von Gewalt.
Wenn es doch "nur" ein Revolution wäre. Leider hat der bewaffnete Aufstand zum Ausbruch der übergeordneten Konflikte geführt die sich in Syrien überschnitten haben. Nun sind mehrere Stellvertreterkriege im Gange welche die Kampfhandlungen in die länge ziehen werden, und Syrien zerreissen werden.

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leololozone 01.05.2013, 10:30
65. Irak Krieg passierte nur aufgrund von falschen Geheimdienstinformationen

Zitat: "Es waren falsche Geheimdienstinformationen, auf deren Grundlage Vorgänger George W. Bush in den Krieg zog."

Danke lieber Herr Fischer.
Ich persönlich war immer davon ausgegangen, dass dies ein verlogener Krieg war und es nur darum ging die ölreichste Region der Welt für die Zukunft zu sichern. Ressourcen! Und nebenbei den Petrodollar retten. Saddam wollte ja nur noch Euro. Was wollte Gaddafi noch mal anstatt Dollars? Ist mir entfallen. Wie viele amerikanische Militärbasen gibt es jetzt im Mittlerenosten? Hmmm. Mann! Diese "falschen Geheimdienstinformationen" scheinen sich ja richtig gelohnt zu haben für die USA und die Iraker, welche nun im Genuss von Demokratie, Sicherheit, Wellness und Freiheit sind. Wer ein Quantum Sarkasmus findet darf's ruhig behalten. Interessant sind auch die Geheimdienstinformationen über Iran die besagen, Iran betreibe kein militärisches Nuklearprogramm. ;)

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Lemmi42 01.05.2013, 10:44
66. Die Kriegstreiber

geben ihr "Bestes"um Amerika in einen neuen Krieg zu schicken ! Kampf gegen den Terrorismus sieht anders aus.

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trallala34 01.05.2013, 10:48
67.

Sobald Assad fällt, haben hunderte radikale Djihadisten-Gruppen freien Zugriff auf die im ganzen Land verstreuten Giftgas-Depots.
Das wäre kaum zu verhindern.

Das wäre nun wirklich der Super-Gau.

Die einzige Lösung dieses Konflikts führt über Verhandlungen. Irgendwann sollte das auch dem Westen mal klar werden.

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ein anderer 01.05.2013, 11:00
68. ...

Zitat von leololozone
Irak Krieg passierte nur aufgrund von falschen Geheimdienstinformationen Zitat: "Es waren falsche Geheimdienstinformationen, auf deren Grundlage Vorgänger George W. Bush in den Krieg zog."
Scheint so als ob W. Bush und seine alte Kalte Krieger Garde Rumsfeld und Cheney rehabilitiert werden sollen. Falsche Geheimdienstinformationen sollen jetzt schuld sein. Und nicht die Administration Bush welche die Geheimdienste unter Druck setzten, gegen jegliche geheimdienstliche Verfahrensweisen nichtverifizierte Informationen zu verwenden. Curveball wurde vom BND als unglaubwürdig eingestuft, der Urankauf im Niger von einem eigenen Diplomaten als Lüge entlarft und dennoch hat die Administration Bush diese Informationen nicht nur verwendet sondern noch zusätzlich aufgebauscht.

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seneca55 01.05.2013, 11:00
69. Pax Americana ist obsolet !

Seit dem Ende der Sowjet Union hat die USA ihre neue Weltordnung mit der anglo-amerikanischen Globalisierung und den Kriegen in der Islamischen Welt etabliert.
Die Kanonen- und Drohnenpolitik domieren neben der CIA-Bugs&Drogen-Menschenrechtsaktionen die US-Außenpolitik seit 1991. Der Friedensnobelpreisträger auf dem Präsidentenstuhl sollte langsam eine neue Form der Pax Americana für die Welt etablieren, die auf Diplomatie setzt statt auf das Militär. Vielleicht werden die US-Etat-Probleme ihn dabei zu neuen Einsichten unterstützen.
Mit 732 Militärstützpunkten außerhalb der USA und Atomwaffenarsenalabrüstung sollte ein vernünftiger Weg dabei beschritten werden als immer neue Staaten zu attackieren, oder?

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