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Obama und Ferguson-Unruhen: Der geplatzte Traum des Barack Obama
AP

Die USA versinken in der schwersten Rassenkrise seit Generationen. Nur Präsident Obama, einst Symbol einer postrassistischen Nation, spielt dabei keine Rolle mehr - er hat seine gesellschaftliche Autorität verloren.

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cmann 20.08.2014, 12:27
130. No, we can not!

Obamas Glaubwürdigkeit hat derartig gelitten, das er jetzt schon als "lahme Ente" bezeichnet wird. Er hat in allen Bevölkerungsschichten Vertrauen verspielt! Anstatt endlich "Flagge" zu zeigen schickt er seinen Justizminister nach Ferguson!

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homerjayffm 20.08.2014, 12:30
131. Von wegen geplatzer Traum

Als 1998 Schröder und Fischer gewählt wurden, war ich noch außer mir vor Freude. Nur um zu erkennen, wie naiv das war, als dann alles nur noch viel schlimmer wurde. Zehn Jahre später, als Obama 2008 an der Siegessäule sprach, war klar, das sich mit diesem Präsidenten nichts, aber auch rein gar nichts zum Besseren wenden würde. Was unsere Medien dennoch jubeln ließ, was seine Hautfarbe. Ein geschickter Schachzug, um den latenten Antiamerikanismus der Linken zu beruhigen. Der nächste Präsident wird aus ähnlichen Gründen möglicherweise eine Frau sein, und auch dann wird sich nichts bessern.

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002614 20.08.2014, 12:31
132. auseinandersetzen ...

Zitat von hors-ansgar
Sind die ganze USA nicht ein Marketinggag? Sie sind nun mal von Leuten gegründet worden, die den Ureinwohnern einfach deren Land geraubt haben. Und dann hat man Millionen von Afrikanern geraubt und versklavt. "God´s own country"; "Das Land der Freien und Gerechten"; "Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten"; wunderbare Sprüche aus dem Katalog. Ein Anfang wäre gemacht, wenn (vor allem die weißen) US-Amerikaner sich mal ernsthaft und selbstkritisch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen würden.
... und dann? - Die Leute waren einstmals Europäer, die aus ihren bitter armen Verhältnissen in Ländern wie Irland, Ialien, England, Deutschland, Polen z.B. und, ja, auch Russland, dort ihr Glück suchten. Mit ihrer militärischen Stärke konnten sie sich Territorien erobern. (Versucht es nicht heute noch Russland in der Ukraine?) - Die Schwarzen als "leibeigene Gastarbeiter" ins Land zu holen war ein historischer Fehler, den jede Gesellschaft macht, wenn sie allein aus wirtschaftlichen Interessen handelt.

Der Idealismus, der "das Land der Freien und Gerechten" beherrschte, hat das Land groß gemacht.
Noch immer wollen Millionen Menschen (nicht nur Mexikaner) in das Land. Warum wohl? Die "unbegrenzten Möglichkeiten" sind wohl sehr attraktiv. - Aber leider - der Mißbrauch dieser Möglichkeiten schadet dem Land. Mehr als es verkraften kann.

Da hat auch Obama's Idealismus nicht helfen können.

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Elizabeth_Tudor 20.08.2014, 12:36
133. Mal allen Ernstes,

wer hat eigentlich geglaubt das dieser Praesident unabhaengig entscheiden darf....man sehe sich nur die Liste seiner 'Campaign Contributors' an. Alle diese Lobbyisten, die nur dafuer sorgen, das 'the flavor of the month' die passende Nominierung erhaelt. Von Unabhaengigkeit ist da nicht viel zu sehen. Langsam geht das Experiment Obama seinem Ende zu, der naechste wird ein weisser Republikaner sein.

Welcher Arbeitgeber ausser grossen Konzernen bietet seinen Angestellen Krankenversicherung an? Wenn man Glueck hat gibt's 'Workman's comp' fuer Arbeitsunfaelle, alles andere ist Eigenverantwortung.

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urban4fun 20.08.2014, 12:37
134. Obama ist nicht zu schwach

Obama ist nicht zu schwach oder zu unfähig oder sonstwas. Er ist zu gut für die Amerikaner. Wer einen Präsidenten auf die gleiche Stufe wie die UdSSR stellt, weil dieser Präsident eine Krankenversicherung für alle einführen will, ist für diesen Präsidenten schlicht zu dumm. Ähnliches gilt für die Reduktion des Waffengebrauchs.

Das einzige, was man Obama vorwerfen kann, ist Perlen vor die Säue zu werfen.

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moritz1989 20.08.2014, 12:40
135.

Bla Bla lieber Spiegel. Man sollte sich vielleicht mal näher das politische System in Amerika angucken und dann stellt man schnell fest, dass die USA immer noch in Nord und Süd gespalten ist. Die Südstaatler hatte noch nie viel übrig für Obama und das wird sich auch nicht ändern. Die Südstaatler hatten auch noch nie viel übrig für die schwarze Bevölkerung und daran wird nicht ein einziger Präsident etwas ändern. Man hat von diesem Mann wunder erwartet - und ich frage mich warum? Weil er schwarz ist? Ich finde es lächerlich diesen Mann für das ganze Leid der Welt zu beschuldigen. Die Israelis sind einfach kein friedvolles Volk, der Irak ist extrem komplex und Rassismus wird noch in 50 Jahren ein Thema in USA sein.

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der_geraet 20.08.2014, 12:40
136. Unglaublich..

..wie einfach sich manche SPON-Leser die Welt vorstellen. Probiert doch mal Präsident zu sein und in dieser Liga auch nur irgend etwas zu regeln.. Das ist nicht so leicht, B. Obama ist auch nur ein Mensch.

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dt83155007 20.08.2014, 12:55
137. messias

Dieses Obama-Gejammere wird langsam unerträglich. Ich lebe seit 28 Jahren in den USA und habe mitbekommen, was für Widerstände der Mann tagtäglich überwinden muß. Nur wer Idiot genug war, in Obama einen wunderheilenden Messias zu sehen, der labert jetzt dumm rum, weil es nicht genug Wunder gibt. Auch diesmal jammert der vermeintliche Gutmensch natürlich weiter, weil es, oh Schreck, kein Ferguson-Wunder gibt. Nächstes mal also alle Jesus wählen!

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marienkäfer 20.08.2014, 12:55
138.

Zitat von derigel3000
Obama hingegen hat immerhin eins gelernt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.
Wenn Sie das doch bloß auch gelernt hätten!

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_meinemeinung 20.08.2014, 13:01
139. Obama

Obama ist als Präsident, als "Friedensnobelpreis"- Träger, als Politiker, als Visionär und auch als Mensch eine einzige Enttäuschung, ein Heuchler, letzlich sogar Lügner.

Alles, was er versprochen hat, ist entweder nicht geschehen oder verk...ckt worden, er hat den hinterhältigen, feigen Drohnenkrieg intensiviert, er hat den Stellvertreterkrieg in Syrien begonnen, er ist verantwortlich für die Destabilisierung der Ukraine, Libyen, Ägypten...Alles unter seiner präsidialen Verantwortung geschehen. Er hat kein Rückgrat, er konnte nicht an den Interessen des MIK vorbei regieren, so wenig wie jeder andere ehemalige oder zukünftige US Präsident. Seine Rückgratlosigkeit hat seine Autorität untergraben.

Ähnlichkeiten mit deutschen Bundeskanzlerinnen sind rein zufällig.

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