Forum: Politik
Obamas Russland-Schelte: Der Rückzugspräsident
AP/dpa

Es ist ein verbaler Stinkefinger: Barack Obama bezeichnet Russland als "Regionalmacht", die Schwäche zeige. Im Prinzip hat der US-Präsident da recht, doch er übersieht einen wichtigen Punkt - sein eigenes Schicksal hängt von Wladimir Putin ab.

Seite 1 von 23
vulcan 26.03.2014, 07:29
2.

Zitat von sysop
Es ist ein verbaler Stinkefinger: Barack Obama bezeichnet Russland als "Regionalmacht", die Schwäche zeige. Im Prinzip hat der US-Präsident da recht, doch er übersieht einen wichtigen Punkt - sein eigenes Schicksal hängt von Wladimir Putin ab.
Und wieso hängt jetzt Obama's 'Schicksal von Putin ab'? Immer diese überdramatisierten Überschriften und Einleitungen.
Welcher nennenswerte Staat sollte sich denn von den US abwenden, wenn Herr P. in Moskau auch weiterhin den Kraftmeier spielt (was zu befürchten ist)? Wohl eher niemand.
Der ganze Artikel kommt mir irgendwie leicht zusammenfantasiert vor.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kilroy-was-here 26.03.2014, 07:38
3. Retrenchment und Deeskalation ist gefragt und keine Stinkefinger !

Obama scheint mir nervös. Mit solch unüberlegten Reden kann er nur zu Hause bei den Falken punkten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
guenther2009 26.03.2014, 07:45
4. eine Frage

es konnte mir bisher noch niemand schlüssig erklären, wie es möglich war diese "Selbstverteidigungskräfte", es sollen ca 10.000 Mann sein, unbemerkt auf die Krim kamen. Mir kommt es vor, als hätten da einige was verschlafen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pförtner 26.03.2014, 08:01
5. Regionalmacht

Ja,Russland ist eine Regionalmacht, mit ein Paar Atombömchen im Keller, die Obama offensichtlich vergesssen hat.
Europa könnte eine Großmacht werden,wenn es mit einer Stimme spricht. Französisch, Deutsch,oder Englisch egal,hauptsache einheitlich und Demokratisch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rebell_am_ball 26.03.2014, 08:03
6. Falsche Einordnung

Nach der Lektüre verschiedener US-Publikationen komme ich zu dem Schluss, dass die Äußerungen Obamas sich eher gegen Mitt Romney richteten, der Russland zum "geopolitischen Feind Nr.1" der USA hochstilisieren will, als gegen Putin. Insofern sind Obamas Aussagen innenpolitisch motiviert, nicht außenpolitisch. Ich denke, zu diesem Schluss werden auch die Russen gekommen sein, auch wenn jetzt zwecks Gesichtswahrung ein bisschen Theaterdonner veranstaltet wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rrewrek 26.03.2014, 08:07
7. In der Regel?

""Wir müssen sie in der Regel nicht überfallen, um eine starke kooperative Beziehung zu ihnen zu haben.": und Ausnahmen bestätigen die Regel? Und falls er die Regionalmacht wirklich unterschätzt, das könnte fatale Folgen haben. Siehe Vietnam, da lag man auch völlig falsch mit der Einschätzung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j2011 26.03.2014, 08:17
8. die Reginalmacht..

ist das größte Land der Erde, worin viele Völker mit den verschiedensten Interessen und Vorstellungen leben. Russland ist einer der wichtigsten Rohstofflieferanten und wir hier in Europa täten gut daran, es mit den Russen ncht zu verderben.

Und was den Überfall auf Nachbarn betrifft: Wie wars denn mit Grenada damals, Herr Obama?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
betasheet 26.03.2014, 08:17
9.

Zitat von sysop
Es ist ein verbaler Stinkefinger: Barack Obama bezeichnet Russland als "Regionalmacht", die Schwäche zeige. Im Prinzip hat der US-Präsident da recht, doch er übersieht einen wichtigen Punkt - sein eigenes Schicksal hängt von Wladimir Putin ab.
Gut, dass Obama das jetzt mal ausgesprochen hat. Zu lange zeigte er sich zu rücksichtsvoll Putin gegenüber, was dieser als Schwäche auslegte. Wäre Romney Präsident geworden, hätte Putin sich die Sache mit der Truppenentsendung auf die Krim zweimal überlegt. Die Demokraten setzen in solchen Fällen prinzipiell viel eher auf Diplomatie und Deeskalation, die Republikaner auf Druck und Präsenz durch die eigene Militärstärke. Ersteres ist in der Regel auch das beste und richtige Mittel, aber letzteres ist bei Putin wohl wirksamer, da Putin mit Diplomatie offensichtlich nicht viel anfangen kann. Wenn es nur nach ihm ginge, hätte Russland wieder die territoriale Größe der Sowjetunion. Es müsste Putin schon zu denken geben, dass die Osteuropäer nach wie vor ein riesiges Misstrauen und eine Abneigung gegen ihn hegen und deshalb sogar noch mehr US-amerikanische Streitkräfte in ihren Staaten haben wollen, um sich vor Russland sicherer zu fühlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 23