Forum: Politik
Obamas Vermächtnisrede: Was zählt schon ein Präsident
REUTERS

"Hoffnung statt Furcht": Bevor Barack Obama nach Deutschland kommt, hat er in Athen eine Rede zur Demokratie gehalten. Seinen Nachfolger Donald Trump machte er darin zu einer Fußnote der Geschichte.

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tmhamacher1 16.11.2016, 17:18
1. Große Worte!

So kennen wir unseren Obama: Große Worte, kleine Taten! Dieser Artikel bringt auf den Punkt, wer uns einen Präsidenten Trump eingebrockt hat: Obama himself! Er hat selbst vor 8 Jahren aus seinem anmaßenden Ehrgeiz heraus Hillary Clinton irreparabel beschädigt, und dadurch, dass er Trump erst möglich gemacht hat, ist seine Präsidentschaft ruiniert, bevor sie beendet wurde!

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Skyscanner 16.11.2016, 17:41
2. Statt große Reden zu schwingen sollte Obama

den wahren Grund seiner Reise erzählen. Er ist immer noch im Amt als Präsident der USA und man kann doch nicht von einer Abschiedsreise reden. Der Hauptgrund seiner Reise liegt doch im Schuldenschnitt von GR. Oder warum ist er als erstes nach GR geflogen, warum macht er nicht als erstes halt in London, Paris oder Berlin!
Wenn er danach in Berlin ankommt, bekommt Merkel zum einen erzählt ob Sie sich wieder zur Wiederwahl aufstellen darf oder nicht (letzteres wäre zu begrüßen). Zum anderen wird mitgeteilt wieviel Obama GR an Schulden erlassen hat, die dann Deutschland bezahlen darf. Solche Besuche sind zwar für USA hörige Merkel erfreulich aber für den Steuerzahler wird es richtig teuer.

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zeichenkette 16.11.2016, 17:42
3. Obama hatte schlechte Vorausetzungen

Die Republikaner haben grundsätzlich absolut alles, was er tun wollte, blockiert. Das war eine destruktive Totalopposition. Und jetzt werden sie alles wieder rückgängig machen, was er durchsetzen konnte, einschließlich Bankenregulierung. Und Trump wird die Steuern für Reiche senken, wie er ja heute schon angekündigt hat, vor Leuten, die ein Steak für $70 gegessen haben. Ich werde nie verstehen, wie man auf so einen offensichtlichen Scharlatan derartig seine Hoffnungen projizieren kann... aber die Enttäuschung wird umso wütender sein.

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stepanus34 16.11.2016, 17:44
4. Wer führt künftig den Westen an?

Was für ein Kindergarten! Der Ruf nach einem Führer? So war's schon in der Schule: Wer soll der Anführer sein? Amerika soll es sein? Aber nicht mit Trump an der Spitze? Kann Europa nicht für sich selber stehen, Deutschland nicht für sich selbst? Main stream Medien und Politiker ziehen wahlweise den Kopf ein bzw hacken jetzt gemeinschaftlich auf Trump rum bzw haben Angst vor der Zukunft? Was für rein erbärmlicher Haufen! Und ihr wollt das Land regieren, mittels Politik und Meinungsmache? Angst vor Trump aber nicht vor Clinton?

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burgundy 16.11.2016, 17:46
5.

Man sollte Obama nicht überschätzen, auch er selbst scheint es nicht zu tun. Auch Obama wird nur eine Fussnote der "Geschichte" sein, soviel hat er denn nun doch nicht geschaffen oder erreicht. Obama mag viel guten Willen gehabt haben, aber mit vielem ist er einfach umständehalber nicht durchgedrungen. Vielleicht wurde ihm gerade deswegen versagt, ein "grosser" Politiker zu sein. Er wird wohl nicht richtungsweisend gewirkt haben, und das wenige, das er erreicht hat, wird Trump wohl zurückschneiden. Wobei hoffentlich Obamacare ein Projekt bleibt, dass lange in die Zukunft der USA hineinwirkt, ist es doch der einzige sozial annähernd gerechte Aspekt in diesem Land.

Kritik an den "globalen Eliten" sollte sich Obama verkneifen, es ist ja auch mehr Scheinheiligkeit in seinen Worten, sind es doch gerade die grossen US - Konzerne, die die Zeche prellen, wo immer es geht. Er selbst weiss doch nur zu gut, dass die "Früchte der Globalisierung" nie und nimmer denen zugute kommen werden, die sie erarbeiten müssen und in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt zum lästigen Couch - Potato im Prekariat oder zum arbeitenden Sklaven verkommen. Viel Hoffnung kann da nicht mitschwingen. Und wenn er von den "Zurückgelassenen" spricht, dann sind es auch die von ihm zurück Gelassenen, die sich Trump zugewandt haben. Dies zu vergessen, bedeutet, eben genau nicht in geschichtlichen Dimensionen zu denken. Das macht Obama, der ansonsten zu den sympathischsten, intelligentesten und durchaus auch besseren amerikanischen Präsidenten gehört, zu geschichtlichen Fussnote.

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Dengar 16.11.2016, 17:47
6. Fußnote

Die ganzen Globalisierungsverfechter begehen offenbar jedes Mal wieder den selben Fehler: Schaufeln in die eigenen Taschen der oberen 10% und der kümmerliche Rest von 90% wird vergessen. Das war vor den beiden WKs nicht anders; die daraus resultierenden innenpolitischen Probleme wurden dann durch Wahl von Nationalisten, Abschottung und Kriege kompensiert.

Dass unsere heutige Helden des "Weiter so" ein gerüttelt Maß Mitschuld an dieser Entwicklung haben, haben sie bisher immer erfolgreich geleugnet - aber wenn wir dieses Mal wider Erwarten doch noch davonkommen sollten, sollten sich die eigentlichen Verursacher nicht wieder aus der Verantwortung stehlen können dürfen.

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rofis 16.11.2016, 17:48
7. Obamas

Obamas Redekunst! Gerade heute habe ich einen Artikel gelesen, der ziemlich deutlich belegt, dass schon Obamas erstes Buch von 1995 "Dreams of my Father" geghostet wurde, von einem ihm nahestehenden Professor namens Bill Ayers. Das wäre bei seinem zweiten Buch "Audacity of Hope" kein Problem, denn 2005 war er bereits ziemlich weit aufgestiegen und bereitete sich auf eine politische Spitzenkariere vor. Sein erstes Buch war bereits 1991 von einem Verlag bevorschusst worden, und den Vorschuss hat er offenbar durchgebracht, ohne zu liefern. Nachdem der Vertrag gelöst wurde, gab ein zweiter Verlag ihm einen Vorschuss und er bekam für sein Buch sehr ernsthafte Hilfe. Was treibt einen 34-jährigen relativ unbekannten Juristen dazu, sich ein Buch ghosten zu lassen? Zumal, wenn seine Bücher immer als Ausweis für Obamas intellektuelle Brillianz gehandelt worden sind? Ich habe mich immer gewundert, warum manche Interviews mit ihm derart peinlich gewesen sind. Kann es sein, dass er nur gut redet, wenn man ihm ein Skript gibt?
Fehlt noch, zu erwähnen, dass sein erster Ghostwriter, der sich übrigens inzwischen auch mehrfach geoutet hat, Mitglied einer schwarzen Extremistengruppe war, die in den 70er Jahren Bomben gelegt hat, und dass der Kontakt an sich für eine politische Karriere nicht ganz unproblematisch war. Kann es sein, dass der peinliche Skandal um Obamas Geburtsurkunde daher rührt, weil es sehr viel naheliegendere und unangenehmere Wahrheiten über ihn zu verdecken galt? Haben wir es eventuell mit einem Blender zu tun, und kann das der Grund sein, warum er politisch ungefähr nichts geliefert hat? Bye, Bye Obama!

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egonon 16.11.2016, 17:50
8. Der grosse Heilsbringer,

einst von Gutmenschen umjubelt, gefeiert und mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Doch was bleibt von ihm: Doch nur ein sehr gut aussehender charismatischer Mensch, der wunderschöne Reden gehalten, aber nichts auf die Reihe gekriegt hat.
Was hat er nichts alles versprochen und praktisch das Gegenteil getan und erreicht. Nach wie vor führt der noch Oberbefehlshaber Kriege, die er nicht gewinnen kann. Sein Land ist politisch mehr gespalten als vor seinem Amtsantritt. Die Verschuldung auf einem Höchststand. Ob er wohl jemals begreifen wird, das es auch sein bleibender Verdienst ist, dass ein Mensch wie Donald Trump Präsident der USA wird?

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annalaska.meiere 16.11.2016, 17:56
9.

Vermächtnisrede - nein, Selbsterkenntnisrede.
Was hat Obama in seinen acht Jahren tatsächlich bewirkt? Wo kann ruhigen Gewissens ein Haken gemacht werden? Stattdessen hat er so viele Schulden gemacht, wie alle seine Vorgänger zusammen, aber das ist natürlich wieder eine ganz andere Sache, denn er ist schwarz und damit per se gut.

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