Forum: Politik
Obamas Vizepräsident Joe Biden: "Ich habe nie geglaubt, dass Clinton eine gute Kandid
AFP

Die Demokraten haben die Wahlniederlage bei der Präsidentschaftswahl noch immer nicht verdaut. Joe Biden, Vizepräsident unter Obama, kritisiert nun überraschend deutlich Hillary Clinton.

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simonweber1 20.05.2017, 08:26
60. Na

Zitat von jan07
Vielleicht bekommen wir ja über Umwege doch noch einen Präsidenten Mike Pence in den USA. Das wäre in meinen Augen eine gute Lösung für das Land.
dann fragen Sie einmal die US Amerikaner selber, die halten Pence für noch deutlich konservativer, als Trump je werden könnte.Mit Pence würde sich noch so einiges negativ verändern.

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Freddie-58 20.05.2017, 08:28
61. Genau so ist es!

Zitat von unwissender3000
Er hat es verstanden. Die Persönlichkeit von Politikern wird Gott sei Dank immer entscheidender für Wahlerfolg oder Misserfolg. Wähler schauen genauer hin, was für ein Typ Mensch der jeweilige Politiker ist, und wodurch seine Persönlichkeit charakterisiert ist. Das erfahren hier sowohl Stegner als auch von der Leyen. und genau das ist Hillary Clinton zum Verhängnis geworden. Gehen die US Demokraten den selbstkritischen Weg von Joe Biden und rechnen mit Clinton ab, haben sie gute Chancen, 2020 das Weisse Haus zurück zu gewinnen. Stricken sie jedoch weiter an der Russenlegende und schreien nach "Resistance" und "Impeachment", wird das letztlich böse zurückfeuern und Trump den Wahlsieg 2020 verschaffen.
Kann den letzten 2 Sätzen nur beipflichten!! Pelosi, Schumer und Co. haben seit 2008 den Senat, das Repräsentantenhaus, die Präsidentschaft und den Supreme Court verloren und sind immer noch die grossen Wortführer. Und da sollen allen Ernstes die Russen Schuld sein? Wenn die Demokraten nicht sehr bald einsehen dass sie selber das Problem sind und es auch zu ändern bereit sind werden sie die nächste krachende Niederlage einfahren und sei es gehen einen halb vollen Sack Reis.

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Flying Rain 20.05.2017, 08:39
62. Ich

Ich persöhnlich hätte schlichtweg auch gegen Clinton gestimmt da sie mehr als jeder andere Kandidat für noch mehr Feuer im nahen Osten gestanden hatt. Aus der Sicht eines Europäes wäre m.M. Clinton die denkbar schlechteste Entscheidung gewesen. Ich persöhnlich habe schlichtweg keinen Bock auf jemanden der vor der Haustüre anderer Leute am liebsten noch mehr Kriege vom Zaun brechen würde. Sollen sich die Amis ruhig in Asien austoben....

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nachdenklichh10 20.05.2017, 10:33
63. Sanders...

Man muss Sanders nur bei Twitter folgen und zu sehen wer wirklich aktiv ist. Im Spiegel läuft schon die Biden Kampagne an, gerade so als hätte man aus der letzten Wahl gar nichts gelernt. Ferner ist es äußerst schwach, dass man sich zwar über den Hacker Angriff auf die Demokraten beschwert, nicht aber den Inhalt publiziert. Wenn die USA einen echten Neuanfang möchten so ist dies nur mit Sanders möglich.

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780 20.05.2017, 13:49
64. @ interessierter Laie

Zitat von interessierter Laie
Ich schlage Establishment zum Unwort des Jahrzehnts vor. Dieser Begriff ist schwammig und leer dass man damit den Pazifik aufsaugen könnte. Fast alle Anführer in jeder Epoche brauchten die Unterstützung anderer in gehobener Stellung oder kamen aus einer solchen. Lieschen Müller wird nicht US-Präsident. Das kann man schlecht finden, aber es ist Tatsache. Und für Clinton, Sanders, Biden gilt das auch. Es ist auch kein Makel. Am Ende zählt, was der- oder diejenige tut. Trumps Politik ist so offensichtlich lobbygetrieben, wie die keines seiner Vorgänger. Die Ölindustrie diktiert die Umwelt-, die Waffenindustrie die Verteidigungs- und die Finanzindustrie die Wirtschaftspolitik. Das spiegelt sogar sein Kabinett wieder. Wir regen uns hier schon auf, wenn ehemalige Politiker Jobs in der Industrie annehmen. Würde Trumps Team auf Deutschland übertragen wäre Piëch Verkehrs-, Terium Umwelt-, Ackermann Finanz-, Schlecker Arbeits-, Baumann Gesundheits- und Kempf Wirtschaftsminister.
Das fände ich auch gut, aber das wird wohl nicht mehr gehen, es wird nämlich behauptet:

Zitat: "Seit geraumer Zeit hat die Jury, die seit 1991 das „Unwort des Jahres“ wählt, sich in den den Dienst des Establishments gestellt." Zitat Ende. :-)
2016 war das Unwort "Volksverräter", auch "Fake-News" war eingereicht worden, aber das wurde abgelehnt.

Besser wäre postfaktisch oder alternative Fakten gewesen.

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Bananenschale 20.05.2017, 14:17
65. Alter und Eignung

Zitat von heinrich.busch
Thrump hat nicht gewonnen, sondern die Demokraten haben verloren. Frau E.W. s ollte 2020 antreten, denn die beiden anderen sind dann in der Tat zu alt.
M.E. ist Fr. Warren nicht geeignet. Sie ist zu emotional. Sie würde auch keine Mehrheit gewinnen. Grundsätzlich sind die Erwartungen, die an einen US-Präsidenten gerichtet sind, von diesem unerfüllbar. Innenpolitisch ist die Macht eines US-Präsidenten sehr beschränkt. Fr. Warren ginge das gewaltig gegen den Strich. Einen grundsätzlichen Wandel kann eine US-Präsident kaum herbeiführen. Siehe Obama. Alle Kandidaten, die die US-Präsidentschaft anstreben, leiden an einer Selbstüberschätzung, die einem Narzismus entspringt. Solange darüber keine Klarheit herrscht und solange das nicht klar kommuniziert wird, werden immer schräge Vögel und Unerhliche das Amt innehaben.

Wer die USA wirklich verändern will, darf nicht US-Präsident werden. Das ist Lehre aus Obamas Präsidentschaft. Ihn sollte man mit dieser Aussage konfrontieren. Denn: Er hätte es wissen können; z.B. im Unterschied zu seinem Vorgänger G. W. Bush.. So sieht Scheitern in 2. Ordnung aus. Witzigerweise wäre Fr. Clinton am ehesten mit dem beschriebenen Dilemma klar gekommen. Sie beherrscht auch die Wege abseits des Amtes. Sie wäre also ein fähiger Präsident gewesen; aber sie war ein schlechter Kandidat. Denn: Wofür stand sie?

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claudiosoriano 20.05.2017, 15:12
66. Trudeau

Zitat von haresu
Nichts gegen Biden, Sanders und Warren, aber sie sind diejenigen, die Clinton und damit Trump nicht verhindert haben. Sie sollten die Meinungs- und Kandidatenfindung moderieren, aber selber nur im Notfall antreten. Es braucht nicht unbedingt einen Charismatiker sondern eher einen Typen wie Trudeau oder Macron (leider sind die Amerikaner noch nicht reif für eine Frau). Aber es gibt natürlich auch noch die Frage wer auf der anderen Seite antritt und ob die Wahl nicht vielleicht früher als gedacht kommt.
laß ich mir ja noch gefallen, aber Macron? Der hat noch nichts, rein garnichts posetives auf den Weg gebracht, außer sich als Messias hingestellt. Macron wird krachend Scheitern, innerhalb kürzester Zeit. Sanders hat man fatalerweise aus dem Rennen genommen, obwohl er beste Chancen gegen Trump gehabt hätte. Man zog Clinton vor, weil diese das große Kapital hinter sich hatte.

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abo 20.05.2017, 15:55
67. die happy so nicht

Zitat von Die Happy
Sie als Russland, ja sogar Trump und Assad Fan, sollten sich beim Thema Ukraine Vorwürfe besser sparen. Wer hat nochmal den Krieg in die Ukraine getragen? Genau, Putin. Ohne ihn wäre da immer noch Frieden, wie die Jahrzehnte davor. Wer hat die Krim annektiert, genau, Putin.
sorry, aber man muss kein putinfan sein, um, wenn man es mal schafft einen objektiven blick auf die vorkommnisse in der ukraine zu werfen, zu anderen ergebnissen zu kommen. wieviele versprechen und abmachungen gegenüber rußland wurden denn gebrochen, nur um eine prowestliche regierung in der ukraine zu installieren? viele!
entgegen allen verprechungen wollte und will man rußland aus wirtschaftlichen interessen mit eu und nato die luft abdrehen. siehe auch all die desinformation zum thema revolution! und die krim? hat wirklich jemand geglaubt die russen würden sich ihren elementaren marinestützpunkt einfach so aus der hand nehmen lassen? fragen sie doch mal die amerikaner, ob sie sich u.a. aus deutschland oder japan zurückziehen würden! zudem war es erst chruschtschow der die krim der ukraine "schenkte". auch eine handlung eines nichtdemokraten, über die es sich auch diskutieren ließe. auf jeden fall war und ist die krim kein ursprünglicher teil der ukraine!
ich bin kein freund von putin, dafür halte ich so einiges von seiner innenpolitik weder freiheitlich, noch die würde des menschen achtend. doch nach dem alki als präsident (b. jelzin) der sein land zu einer bananenrepublik heruntergewirtschaftet hatte und besonders den amerikanern eher auf knien entegegengerutscht ist - wenn er ihnen nicht gerade entgegntorkelte, hat putin seinem land wieder stolz und einfluß zurückgebracht - und dies sollte man nicht unterschätzen!
statt glücklich zu sterben, würde ich mich vielleicht mal besser informieren, bevor ich hier ideologisches geschwätz ablassen würde!

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780 20.05.2017, 17:56
68.

Zitat von abo
sorry, aber man muss kein putinfan sein, um, wenn man es mal schafft einen objektiven blick auf die vorkommnisse in der ukraine zu werfen, zu anderen ergebnissen zu kommen. wieviele versprechen und abmachungen gegenüber rußland wurden denn gebrochen, nur um eine prowestliche regierung in der ukraine zu installieren? viele! entgegen allen verprechungen wollte und will man rußland aus wirtschaftlichen interessen mit eu und nato die luft abdrehen. siehe auch all die desinformation zum thema revolution! und die krim? hat wirklich jemand geglaubt die russen würden sich ihren elementaren marinestützpunkt einfach so aus der hand nehmen lassen? fragen sie doch mal die amerikaner, ob sie sich u.a. aus deutschland oder japan zurückziehen würden! zudem war es erst chruschtschow der die krim der ukraine "schenkte". auch eine handlung eines nichtdemokraten, über die es sich auch diskutieren ließe. auf jeden fall war und ist die krim kein ursprünglicher teil der ukraine! ich bin kein freund von putin, dafür halte ich so einiges von seiner innenpolitik weder freiheitlich, noch die würde des menschen achtend. doch nach dem alki als präsident (b. jelzin) der sein land zu einer bananenrepublik heruntergewirtschaftet hatte und besonders den amerikanern eher auf knien entegegengerutscht ist - wenn er ihnen nicht gerade entgegntorkelte, hat putin seinem land wieder stolz und einfluß zurückgebracht - und dies sollte man nicht unterschätzen! statt glücklich zu sterben, würde ich mich vielleicht mal besser informieren, bevor ich hier ideologisches geschwätz ablassen würde!
Starker Tobak: Zitat: "statt glücklich zu sterben, würde ich mich vielleicht mal besser informieren, bevor ich hier ideologisches geschwätz ablassen würde!"

Ich weiß nicht, warum die Meinung der Pro-Russland-Partei immer so emotional geführt wird, meist mit viel Abwertung des Gegenübers gespickt, und emotional auch in den Inhalten.
Man kann sich lange streiten, wer hier eine ideologische Sicht vertritt, z. B. Putin hätte seinem Land Stolz und Einfluß zurückgebracht.
Hier geht es erstens um Macht und 2. darum, was Sie auch geschrieben haben, nämlich Zitat :" hat wirklich jemand geglaubt die russen würden sich ihren elementaren marinestützpunkt einfach so aus der hand nehmen lassen? " Zitat Ende

Aber es geht um die Art, wie Russland seinen Einfluß verstärkte und sein Land wieder "stolz" macht, nämlich durch Einmarschieren, man kann das auch Überfall nennen.

Ich will das jetzt nicht alles noch einmal aufrollen, hier wurde viel darüber geschrieben, sondern nur an einen sehr treffenden Witz erinnern. Da wurde gefragt, ob Russland demnächst in England einmarschieren wird, weil dort ebenfalls Russen leben würden.

Also es waren fadenscheinige Gründe, das Hauptmotiv war Macht , Einfluß und die naheliegenden Interessen an der Krim.

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