Forum: Politik
Obamas zweite TV-Debatte: Es wird eng, Mr. President
AP

Das erste TV-Duell gegen den Republikaner Mitt Romney setzte US-Präsident Barack Obama in den Sand. Für das zweite Match in der kommenden Nacht hat er kräftig geprobt - er braucht dringend ein besseres Ergebnis. Doch die Zeit wird knapp: Immer mehr Wähler haben sich bereits festgelegt.

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breisig 16.10.2012, 11:28
1.

nach der clinton-rede auf dem parteitag hieß es, obama hat die wahl bereits gewonnen.
ich glaube ich sattel um auf journalist..

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ziegenzuechter 16.10.2012, 11:30
2. wenn

er es heute wieder vergeigt, ist die sache gelaufen. dann wird romney praesident und die welt wird erkennen, dass bush doch noch nicht der absolute tiefpunkt war.

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eisbaerchen 16.10.2012, 11:31
3. Lächerlich und

Zitat von sysop
Das erste TV-Duell gegen den Republikaner Mitt Romney setzte US-Präsident Barack Obama in den Sand. Für das zweite Match in der kommenden Nacht hat er kräftig geprobt - er braucht dringend ein besseres Ergebnis. Doch die Zeit wird knapp: Immer mehr Wähler haben sich bereits festgelegt.
grotesk naiv, wenn sich Wähler vorwiegend aufgrund zweier "TV-Duelle" den ihnen genehmen Präsidenten für 4(?) Jahre ins Haus holen...arme USA, arme USA-Bürger...zu Ende denken war noch nie eine Eurer Stärken...

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warndtbewohner 16.10.2012, 11:35
4. Ihr werdet sehen..

er schafft es nicht, Romney wird siegen und die Mehrheit der Amerikaner wollen einen starken Präsidenten der wieder amerikanische Interessen in der Welt stärker durchsetzt, auch mit Gewalt. Ob das gut ist sei dahingestellt, aber es wird so kommen!

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detrius 16.10.2012, 11:39
5.

Zitat von
Demoskopen nennen sie die "bewegbaren Wähler" oder auch "low-information voters": schlecht informiert, anfällig für Äußerlichkeiten, Auftreten - leicht in die Irre zu führen, was die Fakten angeht.
Bei den Schwaben hießen solche Personen "sekkelbleeda Bixn" oder "Allmachtsgrasdaggln".

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2049er 16.10.2012, 11:40
6. Wer hat eigentlich Anfang der 90er beschlossen, dass sich die Deutschen

für Wirtschaftsnachrichten zu interessieren haben ? ( " Nichts ist spannender als Wirtschaft ! " ) und dass der US-Wahlkampf eine spannende ANgelegenheit sei ?

Was ist das eigentlich für ein verdammtes künstliches, mediales Konstrukt in Deutschland ? Wer zieht hier die Fäden ? und warum ?

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_gimli_ 16.10.2012, 11:50
7.

Vorweg: Ich bin Anhänger der Demokraten und wünsche mir eine zweite Amtszeit Obamas.

ABER: Nicht nur hier im Forum fehlt vielen Leuten jegliches Verständnis/Wissen darüber, wie die amerikanische Gesellschaft tickt. Nur so lässt sich auch begründen, warum viele Leute es von Beginn an für völlig ausgeschlossen hielten, dass Romney eine Chance hat, vor allem nach seinem Patzer mit den 47% "Staatsschmarotzern".

Die Realität sieht anders aus. Die Anzahl der Leute, denen Steuersenkungen wichtiger sind als eine flächendeckende Krankenversicherung und denen traditionellle/religiöse Werte über alles gehen, ist groß. Größer, als es hierzulande viele vermuten.

Amerika und Europa sind gesellschaftlich nur schwer vergleichbar.

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Suzana85 16.10.2012, 11:51
8.

Zitat von eisbaerchen
grotesk naiv, wenn sich Wähler vorwiegend aufgrund zweier "TV-Duelle" den ihnen genehmen Präsidenten für 4(?) Jahre ins Haus holen...arme USA, arme USA-Bürger...zu Ende denken war noch nie eine Eurer Stärken...
Ich habe lange versucht zu verstehen, nach welchen Kriterien sich die Deutschen ihre Politiker wählen und ich habe es leider nicht geschafft.
Etwas zu Ende zu denken scheint aber auch nicht die Stärke der Deutschen zu sein, was man daran sieht, daß sie bis zum Hals in der Eurokrise stecken und sich zu allem Überfluß und ohne Not auch noch eine Energiewende aufgebürdet haben.
Ich bin zwar wirklich alles andere als von Obama begeistert, aber vergleiche ich ihn mit den Leuten ,die in Deutschland Politik machen, gleich welcher Partei, finde ich ihn dann gar nicht mehr so schlimm. Den Vergleich mit Romney stelle ich gar nicht an, denn einer wie er, der über ein tiefes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge verfügt, würde in Deutschland sowieso nicht gewählt werden.

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herr.marian.wild 16.10.2012, 11:54
9. Hysterie und Panikmache

Schön und gut, Obama hat nicht die beste Figur gemacht beim ersten Duell. Aber er war weder "desaströs", noch steht es 50/50. Der Spiegel beteiligt sich hier an einer völlig überzogenen Aufmerksamkeitskampagne, die alle amerikanischen Medien mittragen, seit Obama weit vorne und Romney nach diversen Patzern politisch am Boden war. Das ist unverantwortlich und schlechter Journalismus, und es könnte dazu führen, dass man mit Romney und Ryan genau die inkompetenten und neokonservativen Brandstifter ins Amt schreibt, die jeder Mensch mit etwas Verstand dort nicht haben will.

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