Forum: Politik
Oberbürgermeister-Wahl in Gera: Wo bald die AfD regieren könnte
SPIEGEL ONLINE

In einer Stichwahl stimmt Gera an diesem Sonntag über einen neuen Oberbürgermeister ab. Die thüringische Stadt könnte die erste in Deutschland sein, die von einem AfD-Politiker regiert wird.

Seite 2 von 13
friedrich_eckard 28.04.2018, 15:21
10.

Bemerkenswert ist natürlich, dass die örtliche CDU keine Wahlempfehlung abgibt - Klimapflege mit Blick auf die "neue Harzburger Front"? Selbstverständlich hätte sich in dieser Konstellation ein "Block der Zivilisierten" zusammenzufinden: die Krrräfte derrr nationalen Errrneuerrrung dürfen auf keiner politischen Ebene exekutive Befugnisse erhalten! Die CDU aber schliesst sich davon aus... wenn die Wähler der LINKEN und der SPD einigermassen geschlossen bereit sind, dem Gegenkandidaten einen Blankoscheck auszustellen, was in dieser Lage wohl nicht zu vermeiden ist, dann wird dieser Kelch aber wohl hoffentlich an der Stadt vorübergehen.

Beitrag melden
Elrond 28.04.2018, 15:25
11. Strukturmaßnahmen

Was will denn ein Herr Laudenbach tun, um den weiteren Niedergang Geras zu stoppen. Damit haben doch die Flüchtlinge nichts zu tun. Was bitte schön will man Jena entgegensetze? Gera hat keine Universität und auch kein Jenoptik. Und die Flüchtlinge haben mit der verfehlten Haushaltspolitik der vergangenen 28 Jahre mit Sicherheit nichts zu tun. Zusammenhänge herstellen, wo keine sind, da sind sie Meister drin, die AfDler.

Beitrag melden
friedrich_eckard 28.04.2018, 15:26
12.

Zitat von nickleby
Wer sich das Programm der Partei durchliest, wird kein Jota extremistischen Gedankenguts finden. Sie ist national-konservativ, aber nicht extremistisch, wie man ihr von interessierter Seote anzudichten versucht. Darum ist es gerade für eine Stadt wie Gera hilfreich, einen AfD-Oberbürgermeister zuu bekommen. Alle vorher amtsführenden Oberb+ürgermeister haben nur wenig geleistet, um den Niedergang der Stadt zu stoppen. Darum soll man dieser Partei die Chance geben, sich hier zu bewähren.
Ich lese mir aber nicht das Programm durch, geschrieben auf geduldigem Papier, sondern ich beurteile die Truppe nach ihrer Anhängerschaft, wie sie sich z.B. im Kommentarbereich von pi-news.net aus... sagen wir mit Rücksicht auf die Netiquette: austobt. Und mit Bezug auf Ihren Schlußsatz: keinen Fussbreit den ... rechten Sümpflingen!

Beitrag melden
drent 28.04.2018, 15:31
13. Ein Oberbürgermeister

regiert nicht, so verwaltet.

Beitrag melden
timvie 28.04.2018, 15:34
14. Mit ist die Partei völlig Wurscht ...

solange der oder diejenige - wo auch immer - einen guten Job macht.

Beitrag melden
Planquadrat 28.04.2018, 15:39
15. Es

ist bestimmt nicht der Verdienst der AfD, wenn Bürger ihnen ihre Stimme geben. Es ist die Schuld der etablierten Parteien, die seit Kohl am Volk vorbei regieren und lieber den Einflüsterungen der Lobbyisten Gehör schenken. Besonders seit Merkel liegt Mehltau über dem Land, trotz aller Statistiken fühlt sich ein Großteil der Bürger von der Politik abgehängt. Es gibt einfach zu viele Baustellen im Land, die auch durch den strikten Sparkurs zu Gunsten einer schwarzen Null entstanden sind.
Wenn die Politik nicht endlich aus den Puschen kommt, wird die AfD weiter gestärkt werden. Wobei viel der AfD Wähler auch wissen, dass es durch die AfD nicht besser wird, aber sie zeigen einfach damit ihren Protest, andere Mittel haben die Bürger ja kaum.

Beitrag melden
raoul2 28.04.2018, 15:40
16. Wer tatsächlich nichts dabei findet,

für eine "Partei" anzutreten, deren Landeschef dieser "Bernd-Mahnmal-der-Schande-Höcke" ist, kann sich nicht mit einem "Praktikum" von der schäbigen Gesinnung seiner "Freunde im Ungeist" freikaufen - er macht sich mitschuldig.

Beitrag melden
chico 76 28.04.2018, 15:42
17. Anscheinend

haben es die bisherigen Bürgermeister nicht geschafft zum Wohle der Bürger zu regieren, neue Besen kehren gut.

Beitrag melden
stones 28.04.2018, 15:43
18. Diese OB Wahl ist eine reine Protest Wahl

Wer erlebt hat wie nach der politischen Wende die Treuhand in der Stadt Gera gewütet hat kann das verstehen.
Aus einer blühenden Stadt ist eine von Erfurts Gnaden abhängige Stadt geworden.
Jena hat mit Herrn Späth sein Glück gefunden.
Erfurt ist Landeshauptstadt.
Und Gera?
Die Flüchtlinge die Erfurt nicht wollte sind nach Gera und Suhl gekommen.
Alle Oberbürgermeister nach der Wende aus Ost und West haben es nicht auf die Reihe gebracht.
Der Kontrahent von Laudenbach ist auch einer aus dem Westen.

Beitrag melden
112211 28.04.2018, 15:43
19. Laudenbach

Auch wenn der Herr Laudenbach zu den moderaten Figuren in der AfD zählen mag, im Hintergrund sitzen andere, die die Fäden in der Hand haben, und die sind alles andere als moderat.

Dass Herr Laudenbach nichts gegen Ausländer habe, ist wie eine Worthülse, wenn er fast im selben Atemzug von einer für bestimmte Bevölkerungsgruppen unattraktiven Stadt spricht. Es fragt sich, was er einerseits unter Unattraktivität versteht, und andererseits gegen welche Ausländer er nichts habe. Bei letzterem bin ich mir sicher, dass er nichts gegen Ausländer mit dänischen, österreichischen usw. Pässen hat.

Beitrag melden
Seite 2 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!