Forum: Politik
Oberbürgermeister-Wahl in Gera: Wo bald die AfD regieren könnte
SPIEGEL ONLINE

In einer Stichwahl stimmt Gera an diesem Sonntag über einen neuen Oberbürgermeister ab. Die thüringische Stadt könnte die erste in Deutschland sein, die von einem AfD-Politiker regiert wird.

Seite 3 von 13
christel143 28.04.2018, 15:48
20. Komisch?

Letztes Wochenende war Komunalwahl in Brandenburg.Da stehen noch einige Landkreise auf der Kippe,obwohl die AfD keinen Stich sehen wird.Was ich sagen möchte:Kaum Berichterstattung in den Medien über das Positiefe Ergebnis in Brandenburg (nirgends hat die AfD gewonnen)Aber jetzt eine Schlagzeile über Gera?Wann wird es die erste Schlazeile über einen AfD Bürgermeister in Bayern oder Hessen geben? (Wohl nicht)

Beitrag melden
trex#1 28.04.2018, 15:53
21. Huch, welch Hysterie

Der Mann ist noch nicht einmal gewählt, da bricht schon Hysterie und Panik aus.
Hätten die Grünen vor über 30 Jahre einen OB oder MP gestellt, wäre auch kollektiv der Weltuntergang vorausgesagt worden. 1990 gab es noch viele, die ein Verbot der SED forderten, heute stellt sie auch Bürgermeister und einen MP.
Und siehe da, Deutschland hat überlebt.

Wenn er gewählt werden sollte, sollte ihm jeder eine Chance geben und ohne Hass und Vorurteil objektiv die Ergebnisse beurteilen. Aber erst dann.

Beitrag melden
pragmat 28.04.2018, 15:57
22. Schwachsinnige Gera-CDU

Wenn die Angaben im Artikel stimmen, kann man der CDU in Gera nur noch lokale Amnesie bescheinigen. Denn wie kommen die dazu, indirekt der Steigbügelhalter eines Oberbürgermeisters zu werden, der seine Kenntnis der Politik und Gesetze wie die Gemeindeordnung Thüringens aus dem Besuch von öffentlichen Sitzungen bezogen hat!?

Zu allem Überfluss bezieht der so zu wählende Analfabet der AfD, wenn er denn gewählt wird, ein Grundgehalt von rund 10.000 Euro im Monat. Und der soll dann 1.000 Mitarbeiter leiten!
Allerdings ist Thüringen schon seit ewigen Zeiten von reaktionären Herrschern regiert worden, ob links oder rechts, meistens rechts außen.

Beitrag melden
DerHerrMustermann 28.04.2018, 15:58
23. Goldene Zeiten!

Na wenn die AfD endlich in Gera regiert, werden bestimmt goldene Zeiten in dem ostdeutschen Nest anbrechen. 30 Jahre Wende-Agonie werden dann bestimmt wie weggeblasen sein und offene Fremdenfeindlichkeit wird bestimmt viele große Firmen dazu bringen, Arbeitsplätze in der Stadt zu schaffen. Kultur und öffentliches Leben werden florieren, sobald die ganzen bösen Ausländer weg sind. Ich frage mich nur, auf wenn die Bürger von Gera ihr wirtschaftliches Elend geschoben haben, bevor die ganzen Flüchtlinge im Land waren... Naja - egal - rechts ist immer super und mit der AfD kann bestimmt nix mehr schiefgehen.

Beitrag melden
Heinrich52 28.04.2018, 16:03
24.

Zitat von Elrond
Also, wenn Herr Laudenbach erst nach der Wahl als OB ein unbezahltes Praktikum absolvieren will, um mehr darüber zu erfahren, wie es eigentlich läuft in der Verwaltung, dann habe ich schon erhebliche Zweifel an seiner Qualifikation. Vom Gastronom zum OB ist ein weiter Weg und Kompetenzüberschneidungen gibt´s auch reichlich wenige. Dann gibt er sich als den Gemäßigten aus. das finde ich immer besonders amüsant, dass man für die AfD in irgendeiner Funktion und dann meint, die Leute damit beruhigen zu können, dasa man gemäßigt eingestellt sei. Lächerlich. Dann kann er sich auch in einer anderen Partei engagieren. Ich vermute, dass die vielen Menschen aus den verschiedenesten Kulturkreisen in Gera keine Wahlberechtigung haben, ansonsten dürfte ein Herr Laudenbach gar nicht gewinnen können
Das ist doch das gute, dass ein normaler Bürger solch eine Position erhält. Die Berufspolitiker machen ihr ding, haben keine Ahnung über die Probleme der Bevölkerung. Ich finde es positiv, dass Herr Lauderbach lernen möchte um das Amt alb. sogut wie möchlich zu erfüllen.

Beitrag melden
20realsenses13 28.04.2018, 16:04
25. Eine Stadt im Zustand von Gera .......

braucht an der Spitze der Verwaltung einen weltoffenen Profi , der in der Lage ist , Unternehmen die Stadt zur Ansiedlung schmackhaft zu machen und damit Gewerbesteuer für den Stadtsäckel zu sammeln und so eine Verbesserung des Umfeldes für Bürger und Gewerbe zu erreichen . Ein bräunlicher Kneipier mit Erfahrung im DDR Inter - Hotel ist dafür eine absolute Fehlbesetzung und entspricht eher der gängigen AfD Praxis , sich ein Mandat zu sichern , das mit Einkünften aus öffentlichen Geldern ausgestattet ist und dieses dann " leistungsneutral " zu besetzen. Ein sorgfältiger Unternehmer wird eine Investition in einer "AfD City " schon aus Imagegründen vermeiden.

Beitrag melden
Frietjoff 28.04.2018, 16:06
26. Liest sich wie unverhohlene AfD-Wahlwerbung

Von dem AfD-Kandidaten sind also »keine rechtspopulistischen Äußerungen« bekannt?!

Komisch! Gehören diese Aussagen nicht zum rechtspopulistischen Standardrepertoire?

* Journalisten sind prinzipiell unehrlich und legen ihren Interviewpartnern »Schleimspur[en]«.

* »Wir werden die Flüchtlinge bald nicht mehr bezahlen können«. Es kommen praktisch keine Flüchtlinge mehr, aber trotzdem wird die Bedrohung durch sie immer größer?

* »[E]s gibt keine Partei, in der man das noch sagen kann.« Klar, in Deutschland besteht ja Sprechverbot für klar denkende Menschen!

* Gera soll Gera »weniger attraktiv für Flüchtlinge« werden, auch wenn er »wirklich nichts gegen Ausländer« hat. So, so, der Unterschied zu einem »echten« RechtsPOPULISTEN wäre dann wohl, wenn der dasselbe will, aber zugibt, dass er was »gegen Ausländer hat«!? Nein, das wäre dann ein Nazi. RechtsPOPULISTEN geben IMMER vor, nichts gegen Ausländer zu haben.

Aber es wird noch schlimmer:
* »›Kauft nicht bei Juden‹, soweit ist es also schon.« Ja, da hat der »Nichtpopulist« doch tatsächlich die Bundesrepublik mit Nazideutschland gleichgesetzt!!!

Und vom einzigen verbliebenen Kandidaten des pluralistisch-demokratischen Lagers wird dann lediglich erwähnt, dass er Wessi ist und nicht mal von der CDU unterstützt wird. Beides sind in diesem Kontext Minuspunkte. Ich. Fasse. Es. Nicht.

Beitrag melden
Horch und Guck 28.04.2018, 16:07
27. Schöner Testballon

Wenn die Menschen in Gera gerne das Versuchskaninchen der Rechten spielen wollen, um damit als Anschauungsmaterial für ganz Deutschland zu dienen, dann bitteschön.

Einer sollte es machen um diese Undemokraten blosszustellen. Den ausser Sprüche klopfen, sehr unangenehm auffallen auf Steuerzahlers Kosten und das sich andere Parteien jetzt auch noch nach rechts bewegen haben die ja bisher nicht geleistet. Und sind ganz sicher auch nicht im Stande dazu!

Auf Gera, tut Deutschland den Gefallen!

Beitrag melden
fördeanwohner 28.04.2018, 16:09
28. -

Zitat von nickleby
Wer sich das Programm der Partei durchliest, wird kein Jota extremistischen Gedankenguts finden. Sie ist national-konservativ, aber nicht extremistisch, wie man ihr von interessierter Seote anzudichten versucht. Darum ist es gerade für eine Stadt wie Gera hilfreich, einen AfD-Oberbürgermeister zuu bekommen. Alle vorher amtsführenden Oberb+ürgermeister haben nur wenig geleistet, um den Niedergang der Stadt zu stoppen. Darum soll man dieser Partei die Chance geben, sich hier zu bewähren.
Ganz ehrlich, hören Sie denn nie, was die AfD-Politiker öffentlich von sich geben? Was Frau Storch regelmäßig twittert usw. Gibt Ihnen das nicht zu denken? Wie rechtfertigen Sie das?
Natürlich stehen im Parteiprogramm keine extremistischen Dinge. Niemand bei Verstand würde solche Dinge niederschreiben, weil man dann nämlich flux als Partei verboten würde. Dass die nun alle dumm sind, hat ja auch keiner behauptet. Sie vertreten jedoch menschenverachtende Ansichten. Und wer das nicht tut, aber als AfD-Politiker antritt, mit Verlaub, ist nicht besser!

Beitrag melden
wildhaber/weinfelden ch 28.04.2018, 16:11
29. bei allem

verständnis gegen die afd.wenn er nun gewählt wird warum schaut man nicht einmal wie er das macht?man sollte im die chance geben,vor allem weil er moderat zu sein scheint.wie war doch der aufschrei gewaltig als seinerzeit der linke ramelo gewählt wurde.....nun macht er es seit jahren gut

Beitrag melden
Seite 3 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!