Forum: Politik
Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko - was kann getan werden?

Die Ölpest im Süden der USA nimmt immer dramatischere Ausmaße an und erreicht inzwischen die Küste. Hätte die Katastrophe verhindert werden können? Hat das Krisen-Management funktioniert?

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Hilfskraft 30.04.2010, 16:23
1. Berauscht vom Bohr-Boom

Zitat von sysop
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko entlarvt die Schwachstellen der Tiefseebohrung: Die Förderfirmen bauen immer größere Anlagen,.....
Wenn man den Hals nicht voll kriegt, erstickt man halt dran.
H.

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kdshp 30.04.2010, 16:32
2. aw

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko entlarvt die Schwachstellen der Tiefseebohrung: Die Förderfirmen bauen immer größere Anlagen, doch auch die Risiken steigen. Auf der Plattform "Deepwater Horizon" wurde auf ein spezielles Sicherheitssystem verzichtet - möglicherweise aus Kostengründen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...692282,00.html

Hallo,
ja das ist nicht nur auf ölbohrinseln so! Ich erlebe täglich das hier in deutschland unternehmen an der sicheheit sparen. Wenn was passiert ist der schaden oft viel höher als die ganze sicherung vorher. Deswegen sollte BP hier nicht nur alles bezahlen sondern auch eien strafe zahlen und oder gar verboten werden sollte.

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Gegengleich 30.04.2010, 16:40
3. Ersticken?

Zitat von Hilfskraft
Wenn man den Hals nicht voll kriegt, erstickt man halt dran. H.
Was heißt erstickt dran? Schauen Sie mal nach den weltweit größten Konzernen. Und dann, wieviele Öl-Mulits darunter sind.
Von Ersticken kann da keine Rede sein.

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Hubert Rudnick 30.04.2010, 16:42
4. Berauscht vom Öl?

Zitat von sysop
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko entlarvt die Schwachstellen der Tiefseebohrung: Die Förderfirmen bauen immer größere Anlagen, doch auch die Risiken steigen. Auf der Plattform "Deepwater Horizon" wurde auf ein spezielles Sicherheitssystem verzichtet - möglicherweise aus Kostengründen.
Erdöl ist in unserer Gesellschaft ein sehr wichtiger Rohstoff, dass man damit auch sehr viel Geld verdienen kann, dass zeigen uns die Konzerne jeden Tag.
Aber wer die Rohstoffvorkommen unseres Planeten ausbeuten will, den Nutzen davon tragen möchte, der sollte auch dazu gezwungen werden, dass die Menschen auch hinterher noch gut in ihren Regionen leben können.
Man sagt wo gearbeitet wird, da geschehen dann auch Unglücke und Katastrophen, dass gehört anscheinend zusammen, aber wir sollten mit der Zeit gelernt haben diese zu minimieren und die Schäden zurückzudrängen.

Wenn nun bei der Förderung der Rohstoffe es zu Katastrophen kommt, dann sollten aber auch die Betreiber schnellsten und fachgerecht zum Schutze der Menschen und der Umwelt was erfolgreiches dagegen machen.

Sollte denn keiner heutzutage in der Lage sein, diese Katastrophe schneller einzudämmen?
Ich glaube nicht, dass man solche oder andere Katastrophen total ausschließen kann, aber man sollte besser auf so etwas vorbereitet sein.

Wir Menschen hinterlassen über unsere Spuren, aber viele davon sollte man eben schnellsten beseitigen.

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Realo 30.04.2010, 16:43
5. Lesen & verstehen !

Zitat von kdshp
Hallo, ja das ist nicht nur auf ölbohrinseln so! Ich erlebe täglich das hier in deutschland unternehmen an der sicheheit sparen. Wenn was passiert ist der schaden oft viel höher als die ganze sicherung vorher. Deswegen sollte BP hier nicht nur alles bezahlen sondern auch eien strafe zahlen und oder gar verboten werden sollte.
Die Bohrinsel gehörte Transocean.
BP hat sie lediglich nachträglich gemietet.
Einen 3 Preventer nachträglich einzubauen ist nicht möglich.
Also bitte posten Sie nicht so einen Quatsch....Danke !

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Naturhuf 30.04.2010, 16:51
6. Sicherheit & Giersucht

Zitat von sysop
Auf der Plattform "Deepwater Horizon" wurde auf ein spezielles Sicherheitssystem verzichtet - möglicherweise aus Kostengründen.
Nicht nur auf Ölborinseln.....an Sicherheit wird doch laufend Geld gespart wo man nur hinguckt.....ist doch ganz typisch für Giersucht.

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Cephalotus 30.04.2010, 17:05
7. was schief gehen kann geht schief

Zitat von sysop
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko entlarvt die Schwachstellen der Tiefseebohrung: Die Förderfirmen bauen immer größere Anlagen, doch auch die Risiken steigen. Auf der Plattform "Deepwater Horizon" wurde auf ein spezielles Sicherheitssystem verzichtet - möglicherweise aus Kostengründen.
wenn etwas schief gehen kann, dann geht es oft auch schief. Früher oder später.
Dann sind immer alle ganz verwundert.
Wir werden uns solche Fragen wie "warum wurde auf das Sicherheitssystem xyz verzichtet" immer wieder stellen, sei es bei Ölbohrinseln, Flugzeugen, genveränderten Viren oder auch Kernkraftwerken.

Die eigentliche Frage müsste daher lauten, ob man Willens ist für eine bestimmte Technolgie den worst case auch zu akzeptieren.

Bei Ölplattformen ist man das offensichtlich, bei Kernkraftwerken beispielsweise bin ich mir da nicht so sicher. Es ist aber wahrscheinlich, dass wir es eines Tages heraus finden werden, weil auch da irgendein Sicherheitssystem fehlt oder versagt. Das liegt in der Natur der Sache.

mfg

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mark e. ting 30.04.2010, 17:30
8. wer erstickt denn

Zitat von Hilfskraft
Wenn man den Hals nicht voll kriegt, erstickt man halt dran. H.
.. in diesem Fall ersticken halt millionen Vögel, Alligatoren, Fische, Muschelbänke und so alles was da im einzigartigen Naturraum so kreucht und fleucht.

...Menschen ersticken wohl da kaum und Firmen schon gar nicht!

es ist zum heulen

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happy2009 30.04.2010, 17:35
9. .

Zitat von Realo
Die Bohrinsel gehörte Transocean. BP hat sie lediglich nachträglich gemietet. Einen 3 Preventer nachträglich einzubauen ist nicht möglich. Also bitte posten Sie nicht so einen Quatsch....Danke !
Das ist so nicht ganz richtig
Selbstverständlich kann dieser (mit imensen Kosten) nachgerüstet werden

aber:
1: Betreibt Transocean ein "Vermietgeschäft"
2:Und der Anmieter bestimmt im Vorfeld die bedingungen, unter denen er anmietet.

Diese kurzfristig agierenden Konzernbosse denken aber an heutige Gewinne, das dadurch vielleicht mal Folgekosten entstehen, die den ganzen Konzern wegfegen, was solls, Boni sind sicher

War doch beim AKW Kümmmel auch so

Und ich bin sicher, in 12 Monaten wird wieder auf alles verzichtet was nicht explizit vorgechrieben ist.
Und selbst wenns vorgeschrieben ist, dann wird halt das billigste eingebaut, hauptsache die Billanz passt

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