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Österreich: Kurz verlangt völlig neue EU-Flüchtlingspolitik
DPA

Österreichs neuer Kanzler Sebastian Kurz schlägt sich im EU-Flüchtlingsstreit auf die Seite von Ungarn und Polen. "Die Mitgliedstaaten sollten selbst entscheiden, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen."

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saumhuhn 24.12.2017, 09:57
50.

Zitat von brotfresser
wie sie Schulz vorgeschlagen hat. nachdenken. Wer unsere Werte von Mitgefühl und Demokratie teilt, kann mitmachen. Wer aber nur finanzielle Mittel abgreifen will, bleibt draußen. Mir sind Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien allemal lieber als Polen, Ungarn etc, die nur ihre nationalistischen Vorteile suchen. Lasst diese Ostblockstaaten doch ihre eigene Ost-EU gründen.
Und was machen Sie, wenn in Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien eines Tages auch die Vernunft Einzug halten würde? Ich kann's Ihnen sagen: Dann leben eben Ihre Mitgefühl-Werte in Deutschland alleine weiter - solange, bis die Anderen wieder einmal militärisch intervenieren müssen.

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tpro 24.12.2017, 09:58
51.

Zitat von brotfresser
wie sie Schulz vorgeschlagen hat. nachdenken. Wer unsere Werte von Mitgefühl und Demokratie teilt, kann mitmachen. Wer aber nur finanzielle Mittel abgreifen will, bleibt draußen. Mir sind Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien allemal lieber als Polen, Ungarn etc, die nur ihre nationalistischen Vorteile suchen. Lasst diese Ostblockstaaten doch ihre eigene Ost-EU gründen.
Sie vergessen eines: mit dem "wir schaffen das" hatte Frau Merkel eingeladen. Nicht Polen, Frankreich oder Ungarn. Wie würde es Ihnen passen, wenn Ihr Nachbar zu einer Riesenfete 500 Leute einlädt, und dann von Ihnen verlangt, einen Teil davon zu versorgen?

"...Mir sind Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien ...."

Und Sie glauben wirklich, daß es dort keine nationalistische Strömungen gibt? All diese Länder sind nur bei der Sache, weil sie einen finanziellen Vorteil in der EU sehen. Ich kenne genug Menschen in den Ländern und war schon oft dort. Ich weiß von was ich rede.

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fördeanwohner 24.12.2017, 09:58
52. -

Zitat von askl
Ja, das Flücbtlingsthema mit dem Verteilsystem von Herrn Junker und Frau Merkel spaltet Europa. Erst die Flüchtlingesnilder aus Deutschland haben die Brexitbefürworter über die 50%-Marke gebracht. Liebe gemeint ist nicht gut gemacht!
Bitte immer schön bei der Wahrheit bleiben, ja?!
Seit wann werden EU-Bürger denn als Flüchtlinge bezeichnet? DIE wurden bei der Brexiteer-Propaganda nämlich herangezogen, weil die ja den Briten angeblich Arbeitsplätze und Sozialleistungen wegnähmen.
Und die Hunderte von Millionen Pfund, die bei einem Brexit angeblich ins marode britische Gesundheitssystem fließen sollte, haben auch nichts mit Flüchtlingen zu tun.

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Leser161 24.12.2017, 09:58
53. Uneuropäisch

Der Gedanke Europa besagt das wir gemeinsam stark sind und gemeinsam Lösungen finden. Wenn jedes Land alles selbst entscheiden darf, können wir Europa auch gleich wieder abschaffen.

Ich dachte Herr Kurz wollte Europa stärken. Der Mann kann so rechts oder links sein wie er will, aber wenn er anfängt sich selbst zu widersprechen kann ich ihn nicht mehr ernst nehmen.

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CobCom 24.12.2017, 10:00
54.

Zitat von brotfresser
wie sie Schulz vorgeschlagen hat. nachdenken. Wer unsere Werte von Mitgefühl und Demokratie teilt, kann mitmachen. Wer aber nur finanzielle Mittel abgreifen will, bleibt draußen. Mir sind Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien allemal lieber als Polen, Ungarn etc, die nur ihre nationalistischen Vorteile suchen. Lasst diese Ostblockstaaten doch ihre eigene Ost-EU gründen.
Dann viel Spaß... als Währung schlage ich den Würselen-Dollar vor.
Die EU war und ist primär eine Wirtschaftsgemeinschaft. Die Zulassung wahlloser Einwanderung war und ist unter Hilfegesichtspunkten ineffizient und gesellschaftspolitisch Wahnsinn. Glauben Sie denn ernsthaft, bei offenen Binnengrenzen bleibt jemand in Ungarn? Und wir scheitern bei der Abschiebung selbst der übelsten Typen, weil in deren Heimat halt nicht mit Wattebäuschchen bestraft wird.

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CobCom 24.12.2017, 10:00
55.

Dann viel Spaß... als Währung schlage ich den Würselen-Dollar vor.
Die EU war und ist primär eine Wirtschaftsgemeinschaft. Die Zulassung wahlloser Einwanderung war und ist unter Hilfegesichtspunkten ineffizient und gesellschaftspolitisch Wahnsinn. Glauben Sie denn ernsthaft, bei offenen Binnengrenzen bleibt jemand in Ungarn? Und wir scheitern bei der Abschiebung selbst der übelsten Typen, weil in deren Heimat halt nicht mit Wattebäuschchen bestraft wird.

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marialeidenberg 24.12.2017, 10:00
56. Mit Ihrer Unterscheidung in gute und böse EU-Mitglieder anhand ihrer

Zitat von brotfresser
wie sie Schulz vorgeschlagen hat. nachdenken. Wer unsere Werte von Mitgefühl und Demokratie teilt, kann mitmachen. Wer aber nur finanzielle Mittel abgreifen will, bleibt draußen. Mir sind Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien allemal lieber als Polen, Ungarn etc, die nur ihre nationalistischen Vorteile suchen. Lasst diese Ostblockstaaten doch ihre eigene Ost-EU gründen.
Aufnahmebereitschaft für Flüchtlinge müssen Sie sehr bald bei Frankreich und einigen anderen vermeintlich 'Guten' den Daumen senken. Zählen Sie mal nach und entscheiden Sie dann, wer der Außenseiter ist. Motto: Die ganze Kompanie hat den falschen Tritt, nur der Gefreite Meier marschiert richtig.

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wjf51 24.12.2017, 10:01
57. Der Kurz Schein vielen hier zu gefallen ...

aber sie springen zu kurz.
Die Flüchtlingspolitik der EU hatte immer schon den Haken, dass die innen liegenden Staaten davon profitierten. Auch Deutschland ist z.B. Italien nicht zur Hilfe gekommen, als sie die über s Mittelmeer geflüchteten aufnahm.
Österreich nähert sich nun wirklich ihren 'Rechten' Nachbarn wie Polen und Ungarn an.
Und allen 'Rechten' hier im Lande sei nur gewünscht, dass wir nicht die Notwendigkeit haben, in anderen Länder auf Asyl zu hoffen.

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alter Motzer 24.12.2017, 10:01
58. Der "alte Motzer" meint:

sollte es tatsächlich, wie von Herrn Kurz vorgesehen, zu einer Kürzung der "Migranteneinkünfte" in Österreich kommen, wird Deutschland seine Grenzen wieder weit und großherzig öffnen müssen, um die Abwanderung von A nach D zu gewährleisten!

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frankie2017 24.12.2017, 10:01
59. Schön für Österreich

Leider wird Merkel nicht akzeptieren, dass Kurz recht hat. Sie kann ja keinen Fehler zugeben, wie die, dass ihre Politik die EU gespalten hat und durch sie die Briten aus der EU austreten. Es wird höchste Zeit, dass Merkel in Rente geht und nicht noch mehr Schaden anrichtet.

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