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Österreichs EU-Ratspräsidentschaft: "Servus Europa"
OLIVIER HOSLET/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Flüchtlinge, Flüchtlinge, Flüchtlinge: Österreich übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft, und der Schwerpunkt der Wiener Politik scheint klar. Kritiker warnen vor den Folgen für die Europäischen Union.

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schorsch_69 30.06.2018, 11:59
60. Och Joh!

Servus - "Man könnte das auch als Abschiedsgruß verstehen."! Warum?

Wie wäre es denn, "Servus" ganz banal im Wortsinne "Ich bin Dein Diener" (der EU), also deutlich positiv zu verstehen.
Was soll dieses permanent Negative und Schwarzsehen der Zukunft? Noch nie ging es den Ländern/Bürgern der EU faktisch besser. Noch nie herrschte solange Frieden und Wohlstand. Selbst die angeblichen "Armen" verfügen heute überwiegend wenigstens über eine gesicherte Existenz.

Sollte irgendwann die EU tatsächlich "untergehen", dann nicht an den Rechtskonservativen allein.
Dazu tragen alle politisch Verantwortlichen jeglicher Couleur ihr Scherflein bei, von den Bürgern der EU bis zur Bahre wohlalimentiert - egal ob ultralinks, -rechts, irgendwas dazwischen oder banal liberal.

P.S. "Wie kann jemand nach der Genfer Konvention überhaupt nach Österreich flüchten? Ist in irgendeinem Nachbarstaat Krieg?" - exakt das frage ich mich auch seit Anbeginn der angeblichen Flüchtlingskrise ("Österreich" ist hier durch ein x-beliebiges Land der EU zu ersetzen), die in Wahrheit überwiegend eine ganz "banale" Einwanderung ohne Regeln darstellt!

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Proggy 30.06.2018, 11:59
61. Keine Sache

Man sollte mit Herrn Hasnain Kazim, hier nicht so hart ins Gericht gehen. Er ist Journalist und da kann man mal historische Belanglosigkeiten vergessen, z.B. dass die Worte "ein Europa der Vaterländer" von den großen Europäern (de Gaulle, Mitterand, Kohl etc.) benutzt wurde oder 'Servus' auch eine Begrüßung unter Freunden sein kann.

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Schmidt24 30.06.2018, 12:00
62. "Signal zur offiziellen Beendigung der EU"?

Und wenn schon - die EU, wie wir sie kennen, ist sowieso nicht zukunftsfähig. Umso mehr ist es an der Zeit für zweckdienliche Reformen - und dazu gehört nunmal auch eine zweckdienliche Asylpolitik. Darüber gibt es nichts zu jammern - man sollte froh sein, dass sich überhaupt endlich etwas tut.

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andreas4056 30.06.2018, 12:00
63. #31 Was wollen denn die Kritiker ?

Oder die Schreiberlinge ? Wissen die wohl selbst nicht. Lassen sie doch alle rein. Dann sinds bald 10 000 000. Kann Europa dann immer noch Kriegsflüchtlingen helfen oder klingelts bei ihnen ? Und was heisst reinlassen, so dicht sind die Aussengrenzen ja auch wieder nicht, alle Menschen von aussen können im Prinzip ja einfach so kommen. Bei Kriegsflüchtlingen wäre das verständnissaffin, aber stellen sie sich vor dass nicht mal die mehr kommen wollen weil hier das Chaos herrscht ... Freiheit muss schon organisiert sein, jedenfalls gibt es ja Regeln und vielleicht nicht einfach aus Spass.

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undog 30.06.2018, 12:05
64. "Solidarität innerhalb einer Wertegemeinschaft"

Zitat von kleinsteminderheit
Der Herr Bundeskanzler fragt sich, warum Österreich Flüchtlinge aufnehmen soll, obwohl in keinem Nachbarland Krieg ist? Er könnte mal fragen, wie es denn bei den Jugoslawienkriegen war, als Hunderttausende aus einem Bürgerkrieg in Österreichs Nachbarland flohen. Damals war Österreich darauf angewiesen, dass Europa half. Die Flüchtlinge wurden bis nach England und Norwegen weitergereicht. Auch Deutschland hatte viele übernommen. Das hat etwas mit Solidarität innerhalb einer Wertegemeinschaft zu tun. Solidarität ist aber keine Einbahnstraße.
Ja, das funktioniert gerade noch, aber nicht über Europa hinaus.
Solidarität kann man nicht beschwören und einfordern; denn sie basiert auf der Biologie des Menschen, sich zuerst um Familie, Freunde und direktes homogenes Umfeld zu kümmern, dann um das Land, danach ist meistens Schluss, was natürlich und angenehm ist.

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nwz86 30.06.2018, 12:09
65. Kritiker und Experten in Wahrheit Lobbyisten

Ich lese ständig von "Kritikern" und "Experten", die uns an die Wand malen, wie wir Frieden und Wohlstand verlieren würden, wenn wir nicht das tun, was augenscheinlich in der Praxis unseren Frieden und Wohlstand mindert. Natürlich wird nie belegt, was diese Personen als "Kritiker" oder "Experten" qualifiziert. Ich habe einen anderen Namen für diese Personen: Lobbyisten und Propagandisten. Die EU ist ein Lobby-Verein der Großkonzerne. Internationale Großunternehmen wie Siemens ("Joe" Kaeser äußerte sich ja gerade zum Thema), die am liebsten Nationalstaaten verschwinden sehen möchten um nur noch mit ein paar wenigen Funktionären verhandeln zu müssen, um dann weitestgehend unbehelligt von den Interessen der Bürger agieren zu können. Eine EU, die nur den Großen nützt, aber dem Bürger dreist vorlügt, sie wäre der einzige Garant für Frieden und Wohlstand, ist hinfällig und schädlich.

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thorsten35037 30.06.2018, 12:09
66.

Ich wünsche mir so einen jungen, tatkräftigen und entschlossenen Politiker, der das Beste für sein Volk (darf man ja auch nicht mehr sagen...) will, auch für Deutschland. Die Merkel ist sowas von verbraucht und produziert nur Hohlphrasen, während sie mit bekannter Raute in die Kamera lächelt. Absprung verpasst ist das Schlimmste, was passieren kann. Selbst die Medien, die ihr gegenüber eine Beißhemmung zu haben scheinen, werden sie eines Tages niederschreiben.

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Fuscipes 30.06.2018, 12:10
67.

"Servus Europa", wenn man sich selbst zum Servus macht, und es ist kläglich ein Europa der Vaterländer zu propagieren, da gefiele mir ein föderales Europa der Regionen deutlich besser.
Die Diskussion läuft in die verkehrte Richtung, die Frage lautet doch nicht wer ist der beste Europäer, sondern wie bekommt man diesen politischen Sauhaufen dazu den kleinkarierten Nationalstaat als Zukunftsmodell anzupreisen?

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Fackus 30.06.2018, 12:11
68. Kurz und gut

der Mann macht alles richtig. Jetzt erstmal sanfter Druck auf die Merkel-Fraktion und mit der Zeit kann man den so erhöhen, bis wir wieder eine handlungsfähige EU haben. Geht nur ohne Merkel und Junker - aber es wird werden nach deren Verschwinden. Europa braucht mehr von der Sorte Kurz - die gibt es ja bereits, nur müssen sie sich noch genauso durchsetzen.

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rösti 30.06.2018, 12:11
69.

Zitat von dirk.resuehr
Sehr traurig hier Kommentare zu lesen. Traurig auch, daß insbesondere Länder, die unter fremder Besatzung zu leiden hatten, Ungarn Polen, Österreich,Tschechei hier die selbstsüchtigen Nationalisten geben 1956 vergessen 2, Weltkrieg vergessen, 3. Reich vergessen. Au weia.Etliche Foristen sind dem leider ähnlich, als Touristen den dicken Mann machen, aber Asylanten igitt. Welche Bildung kommt da durch? Alle kleine Adolfs? Schlimm, nicht zeitgenäß, ewig gestrig. Was soll Deutschland in Zeiten der Globalisierung inkl. Digitalisierung mit solchen Kleinstbürgern? Da werden weder Zusammenhänge noch Geschichte verstanden. Ging offenbar zu lange gut, die Demokratie muß sich gegen diesen Ungeist wehren! Nicht gegen Menschen, die verfolgt werden und alles verloren haben Aber wir hatten schon vor 70 Jahren unsere Probleme mit "Flüchtlingen", und das waren seinerzeit Deutsche! Muß man sich doch tatsächlich permanent fremdschämen!
Nur ein Wort..................BRAVO............es gibt Sie noch Menschen die einem Hoffnung geben, das unsere Arbeit nach dem Desaster 2. Weltkrieg nicht vergebens war, bin leider zu alt um noch mit zu kämpfen gegen rechte Gedanken und Gefühlskälte, aber dieser Beitrag zeigt mir und es gibt mir Mut und ich Danke dafür!!!!!

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