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Österreichs Präsidentenkandidat Hofer: Der Mann mit der Knarre
imago/ Eibner Europa

Am Sonntag könnte Norbert Hofer als neuer Bundespräsident Österreichs in die Wiener Hofburg einziehen. Er gibt sich jovial, volksnah. Doch der FPÖ-Politiker hat auch eine andere Seite.

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five-oceans-buccaneer 20.05.2016, 17:08
1. Anbräunung der Presse

Dermassen braun ist die FPÖ nicht wie sie dermassen von der EU Presse dargestellt wird. Sie ist eine alte Partei und hat viele male ihre Grenzen vorgezeigt bekommen. Aufpassen, diese Partei ikann man nicht mit AfD und Pegida vergleichen oder PiS aus Polen.

In jedem Fall bleibt den Österreichern nichts anderes übrig, als die einzige Alternative zu wählen im Moment, d.h. die berühmte Watschn, die längst überfällig ist...

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Bondurant 20.05.2016, 17:09
2. Eigentlich unwählbar

aber mit dieser Unterstützung

http://www.faz.net/oesterreichs-prom...van der Bellen

schafft er es wahrscheinlich.

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albertaugustin 20.05.2016, 17:09
3. SPON hat mit

dem österreichischen Bundespräsidenten-Kandidaten das gleiche Problem wie mit der AfD, "man" versucht den Kandidaten schlecht zu schreiben um so dem "dummen Volk" die Wahlrichtung vorzugeben. Die Österreicher werden am Sonntag wohl den Richtigen wählen, auch, wenn das in Hamburg nicht goutiert wird. Als Ausländer hoffe ich auch, dass Norbert Hofer gewinnt !

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steviespeedy 20.05.2016, 17:11
4. Mal sehen,

was der so drauf hat.
Gebt ihm doch mal ne Chance.

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tailspin 20.05.2016, 17:14
5. Supertyp

"Erst gibt es Gespraeche an. Wenn das nichts taugt, stehen Entlassungen an."

My kind of president.

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joes.world 20.05.2016, 17:14
6. Die Verabschiedung von jedem Anstand, jeglicher Würde.

Ein verlottertes politisches System braucht eben solche Journalisten. Denn nur wenn sich Journalisten mit denen an der Macht ins Bett legen um auf jede nur erdenkliche Art miteinander Unzucht zu treiben – nur dann kann das in dem gipfeln, was gestern geschah. Und heute. Und zwar in Österreich.

Eröffnet wurde das Ganze mit einem Foul beim gestrigen, letzten, Fernsehduell. Das im staatsnahen ORF von statten ging. Also nicht von drogensüchtigen Obdachlosen, die sich bis zur Besinnung ins Koma gesoffen haben, sondern von Menschen, die beim ORF arbeiten und überdurchschnittlich viel verdienen und für deren Lebensunterhalt die Allgemeinheit (die selber von solchen Gehältern im Durchschnitt nur träumen kann) mittels einer Zwangsgebühr namens GIS aufkommen muss.

In der letzten Fernsehdiskussion vor der entscheidenden Wahl um die Bundespräsidentschaft von Österreich, ließen selbstherrliche Journalisten ihre letzen Hemmungen fallen.

Erst führte eine Dame durch die Diskussion, die dafür nicht nur fachlich nicht befähigt ist, sondern der es darüber auch nur darum ging zu foulen, wo immer es ihr möglich war. Bis sie zum finalen, in ihren Augen vernichtenden, Foul ausholte.

Eigentlich eine nichtige Geschichte. Die rein gar nichts mit den Wahlen zu tun hat. Denn der eine Kandidat um den Bundespräsidenten war in Israel und wurde Zeuge, wie eine Frau angeschossen wurde, die man eines Terroranschlages verdächtigte.

Diesen Vorfall bestritten nun die Journalisten des Staatssenders mit allerlei Fouls: nämlich (bewußt?) schlechter Recherche und falschen Ergebnissen. Und bezichtigten den Kandidaten der Lüge. Etwas, das knapp vor einer Wahl für den einen Kandidaten fatal enden könnte.

Die Lüge wurde gleich nach der Sendung aufgedeckt. Aber da war die Live-Diskussion schon gelaufen. Und dann versuchten die so ertappten Betrüger zu relativieren. In dem sie irrelevante neue Details dieses Vorfalles schilderten. Des selben Vorfalls, von dem sie vor dem LIVE Publikum noch behauptet hatten, dass es diesen nie gegeben hättte.

Das zweite beschämende aber, war die Reaktion der anderen Journalisten in Österreich.

Eine Aktion die bei ARD und ZDF zu Rücktritten, womöglich bis an die Spitze des Senders führen würde – bewirkt in Österreich nichts.

Bei dem staatlichen, mit Steuergeldern finanzierten ORF so und so nicht. Aber leider standen nur wenige Zeitungsjournalisten dagegen auf. Zu sehr sind deren Zeitungen von hunderten Millionen an Inseratengeldern von der öffentlichen Hand abhängig. Als dass sie das System kritisieren würden, von dem sie selber leben....

Viele Österreichische Journalisten stehen seit gestern irgendwo dort, wo staatlich angestellte Journalisten in Weißrussland stehen.

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Helmuth Niessner 20.05.2016, 17:21
7. Leider hat Herrn Faymann die Politik

seiner Kollegin Merkel das Genick gebrochen. Der Schwur, gemeinsam es schaffen zu wollen, dann aber zu sehen, dass die Angelegenheit vollkommen entgleitet, 800 000 weitgehend Unbekannte durchs Land ziehen und die Polizisten in Spielfeld einfach überrannt werden, das war den meisten dann nach all der anfänglichen Willkommenskultur dann doch zu viel.
Dann gab es die Zäsur, von einem Tag auf den anderen wurden die Grenzen akkordiert dicht gemacht und die "Ordnung" wieder hergestellt.
Für Faymann war es da freilich zu spät. Nach all der EU - Skepsis, steigender Kriminalität, den Russland-Sanktionen, die die österreichische Landwirtschaft und die mittelständische Industrie voll getroffen haben und der rapide wachsenden Arbeitslosigkeit hatte die FPÖ schon weit die Nase vorn.
Der neue Wunderwuzzi Kern soll es jetzt für die SPÖ richten, aber er wird einen anderen Kurs fahren müssen, um zu reüssieren. Berlin und Brüssel sind in Wien derzeit nicht angesagt.
Hofer aber hat am Sonntag beste Chancen.

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deglaboy 20.05.2016, 17:22
8. Jetzt greift SPON auch in den Wahlkampf in Österreich ein...

nachdem ihr Trump nicht verhindern konntet, die LW-Erfolge der AfD, trotz heissem Bemühen. Wenn es jetzt wieder nix wird, sollte die Redaktion mal in sich gehen! Wen ihr hochjubelt, der verliert und umgekehrt.

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theoneonly 20.05.2016, 17:24
9. Gemischte Gefühle

Norbert Hofer ist sicherlich nicht zu unterschätzen (Ansichten) aber Herr van der Bellen ist ebenfalls vollständig unwählbar. Er trägt diese menschenverachtende Arroganz der günlinken Eliten vor sich her.
Das "Pack" weiss ja nicht was es tut , also muss man über das Volk herrschen. Das Demokratie etwas Anderes bedeutet ist ja egal. Wenn die FPÖ den Kanzler stellen dürfte würde Herr van der Bellen, dass ignorieren und keine Vereidigung durchführen. Hallo, geht es noch demokratiefeindlicher ?
So ein Zeitgenosse ist moralisch absolut nicht integer und darf sich hier nicht über andere erheben. Da haben die Österreicher tatsächlich keine leichte Wahl.

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