Forum: Politik
Özil-Debatte und #MeTwo: Mimimi Muslime?
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In der Özil-Affäre geht es nicht nur um Rassismus. Es geht um die deutsche Islamfeindlichkeit. Der Muslim als Opfer? Das darf einfach nicht sein.

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Alias iacta sunt 30.07.2018, 21:10
90. Glaubt tatsächlich jemand, Mesut Özil hat mit dem Islam so viel zu tun

Er ist ein höchtstbegabter Profifussballer, der den Zenith hinter sich hat.
Er ist in D aufgewachsen, so wie eben andere in Portugal, Frankreich oder Spanien und dort Superstars wurden.
Und er wird in dem Land/Verein gebucht, wo er am meisten bezahlt bekommt.
Hat er mit der Integration von deutsch-türkischen Friseurinnen oder Automechanikern irgend etwas zu tun?
Oder mit gemischten Kroatisch deutschen Kindern?
Ein Ausnahmekönner, ob weiß, schwarz, gelb oder grün wird überall gerne aufgenommen, wenn es dort nützt.
Umgekehrt gilt das auch.
Ich glaube nicht, dass die Deutschen etwas gegen den Islam haben.
Nur eben gegen Gewalt, Terror, Einschüchterung und Betrügereien.

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wohei-dho 30.07.2018, 21:11
91. Eben!

Zitat von Dark Agenda
Dauernd wird die "Debatte" bestimmt von einigen Extremen die in den Stellungskriegen des letzten Jahrhunderts stehengeblieben sind dafür wird keine sinnvolle Politik mehr gemacht. Hier die Vertreter der weißen Globalisierungsverlierer die sich immerhin rassisch überlegen fühlen können auch als funktionale Analphabeten, hier die ehemaligen Vertreter der Arbeiterklasse die jetzt das Marterkreuz für eine unüberschaubare Menge an unterdrückten Minderheiten tragen. Beide bekämpfen einander mit einer Reihe an lächerlichen Argumenten und fabelhaften Wahnutopien was in Ordnung wäre, würden nicht die funktionierenden Teile der Gesellschaft in die Schlammschlacht miteinbezogen. Bitte lasst die Steuerzahler in Ruhe, die vielen arbeitenden Menschen die weder Geschäfte ausplündern noch Ausländer anzünden. Die in einer funktionierenden Gesellschaft mit sauberen Gehwegen ihre Kinder aufziehen möchten. Da gehören die integrierten Extürken der dritten Generation genauso dazu wie die weißen Heterolangweiler aus dem Schützenverein im sächsischen Dorf. Bitte behütet uns vor verrückten Verbrechern, egal ob Naziglatzen oder religiösen Attentätern. Keine Relativierung oder Aufrechnung von verschiedenen Extremisten.
Meine Überzeugung als Christ und jahrzehntelanger Nichtwähler: Linke sind die Cholera, Rechte sind die Pest,
viel besser ist's auch nicht beim Rest.

Politik bedient sich grundsätzlich der Spaltung anstatt die Einheit anzustreben, dies aus selbstsüchtigen Motiven heraus und zum Schaden der Menschheit. Dies sollte den Menschen doch langsam bewußt werden!

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d.de_mont_tonnerre 30.07.2018, 21:23
92. Religion ist Opium für das Volk

Religion ist Opium für das Volk. Dieser alte linke Satz gilt immer noch und eben auch für den Islam. Man muss wirklich kein Rechter sein, um mit dieser Religion grosse Probleme zu haben. Keine Ahnung warum Herr Augstein sich eigentlich für links hält? Den Sozialstaat würde er zugunsten offener Grenzen ja auch abschaffen.

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Bananenschale 30.07.2018, 21:29
93. Eben nicht

Es heißt: "Ein ganzes Land ist gar nicht sinnvoll zu kritisieren, und die Kritik einer ganzen Religion sollte man lieber den Theologen überlassen."

Nun gut, dann wird eben theologisch argumentiert. Und wer meint allen Ernstes, daß Angehörige des Islams an sich heranlassen? Wo würde ich bei einer theologisch fundierten Kritik ansetzen? An der Gottes-Vorstellung und ihren Konsequenzen. Diese Kritik trifft in weiten Teilen aber auch beiden anderen Offenbarungsreligionen. Die prakitschen Konequenzen sind aber verschieden. Der Islam ist offen politisch. Das ist ihm Segen. Das ist ihm Fluch. Dieser Dämon schlummert letzlich in jedem religiösen System.

Man kann nicht eine Religion gleichzeitig ernst nehmen und ihr nicht folgen wollen ohne eine Kritik an ihren Vorstellungen. Die hat aber einen Beschreibungs-Modell zur Voraussetzung. Religion und Kritik an Religion kann man kaum voneinander trennen, d.h. man muß den Dogmen eigene gegenüberstellen. Das bedeutet, daß man Dogmatik betreiben muß. Die Methoden der Bildung eines Dogmen-Systems sind denen einer Theorie-Bildung ähnlich. Aber was in der Theorie zur Ausgangspunkt ist, ist in einem Dogmen-System der Schlußstein. Theorie entfaltet. Dogmatik bündelt. Die Vorgehensweise der Bildung von Dogmatischen Aussagen und von diesen nicht zu trennen. Die Methodik liegt also auf einer Meta-Ebene.

Nein Herr Augstein, Sie haben die Sache nicht durchdacht. Es gibt keinen Diskurs mit Anhängern einer Religion abseits einer Religion, weil es keinen Diskurs über Religion überhaupt abseits einer Religion geben kann. Es ist nicht möglich!

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Lykanthrop_ 30.07.2018, 21:32
94.

Ich mag Religionskritik nicht den Religionen überlassen.
Im Namen von Religionen geschehen abscheuliche Dinge, da darf niemand aus Rücksicht vor einer Religion die Kritik verweigern.
Und ich denke Özil hat sein, unser Land und unsere Werte verraten.
Erdogan ist ja nicht als Deutschen und Demokratiefreund bekannt.

Es ist immer bedauerlich wenn Menschen diskriminiert werden, aber auch hier gibt es die, die andere ausgrenzen und die die sich abgrenzen. Da andere Migrantengruppen viel weniger Probleme haben ist zweiteres vielleicht die Ursache und ersteres die Wirkung.
Der Islam ist den Bio-Deutschen eben besonders fremd und das ist auch gut so.

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Bananenschale 30.07.2018, 21:34
95. Stramm links ...

Zitat von demokratie-troll
Für einen Linken ist die Analyse im Artikel schwach. Wenn man dem Islam den Theologen überlässt, wie der Autor vorschlägt, kommt dabei die Mullahherrschaft raus und ein Glaubensstaat, der mit anderen islamischen Gruppen um die Vorherrschaft im islamischen Raum in einem Weltreligionskrieg führt, wie er seit dem 30 Jährigem Krieg seinesgleichen sucht. Von Nordafrika bis Afghanistan wird islamisches Territorium im Namen der Religion in Brand gesetzt, Mord, Totschlag, Bürgerkrieg und reaktionärste Unterdrückung sind die Folgen. Eine Gewaltkultur spricht auch in der Religion eine Sprache der Gewalt und die gewalttätigsten Unterdrücker sind die religiösen Führer dabei. Diese Religion ist nicht nur fremdartig, sie ist eine öffentliche Gefahr und muss als mittelalterlicher Aberglaube so sehr bekämpft werden, wie in ihren menschenverachtenden Auswirkungen. Und nun kommen wir zu den Unterdrückern bei uns im Land und ihren Lakaien. Selbstverständlich wird auch der Moslem in unserem Land unterdrückt, wie jeder, der in diesem Kapitalismus nicht als Reicher und Mächtiger der Oberschicht seine Privilegien besitzt und am Drücker sitzt. Es ist doch eine ganz besondere Klasse, die die Arbeitsplätze verteilt und die Wohnungen besitzt und es seit ewig von Generation zu Generation schafft unter sich zu bleiben. Die Gröhler auf den Fußballplätzen sitzen nirgendwo am Drücker, um wen diskriminieren zu können, außer vereinzelt als Lakaien des kapitalistischen Herrschaftsregiments, sie kämpfen nur darum, nicht von Massen aus der 3. Welt verdrängt zu werden an ihrem bescheidenen Lebensplatz. Wer nichts zu bestimmen hat in der Gesellschaft hat allenfalls eine Meinung und sucht sich seine Freunde, mit denen er Umgang pflegt, selber aus, ansonsten konkurriert er nur im Rattenrennen um seinen Anteil, den die Mächtigen ihm wie die Mohrrübe dem Esel vor die Nase halten.
... stimme ich ich Ihnen zu! Bloß wird es nichts nützen. Eine Kapitalismus-Kritik reicht nicht aus. Die Bewältigung von Konflikt-Ursachen bewältigt noch lange nicht die Konflikte. Die schaffen ggf. neue Ursachen ihrer selbst. Man muß also zweigleisig fahren.

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spiegeleix 30.07.2018, 21:35
96.

Islamophobie hat handfeste Gründe. Jede Frau, die halbwegs bei gesundem Menschenverstand ist, kann gar nicht anders als den Islam ablehnen oder ihm mindestens skeptisch gegenüberstehen, denn diese Religion/Ideologie propagiert so klar und unmißverständlich eine Frauenverachtung, dass man nicht weiß, ob man weinen oder lachen soll. Im übrigen sollte jeder, der sich über den Islam informieren will, die Bücher von Hamed Abdel Samad lesen, ein aufgeklärter Wissenschaftler und Kritiker. Und Islamophobie hat nichts mit Rassismus zu tun, bitte die Begriffe schön auseinanderhalten.

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luny 30.07.2018, 21:38
97. Wenig hilfreiche Diskussion

Zitat von ericstrip
Kleiner Hinweis: Es hat weder etwas mit der Herkunft noch mit der Religion (die Freundlichen sind säkuläre Muslime) zu tun. Es hat etwas damit zu tun, daß es aus dem wald herausschallt wie es hereinschallt. Und daß es auch genügend extrem rassistisch und menschenverachtend denkende Muslime gibt, müßte sich doch eigentlich auch schon bis Hamburg herumgesprochen haben. Die Frage nach dem Warum-diese-Kampagne hatte ich zwar schon beim Kollegen Diez gestellt - aber noch einmal: was soll das? Noch mehr spalten? Übernehmen sie dann auch die Verantwortung für die Folgen Ihres publizistischen Handelns?
Hallo Ericstrip,

die ganze Diskussion entgleist, weil es um Schubladen und GUT und
BÖSE geht, ohne jegliche Differenzierung.

Es gibt nur noch Schwarz und Weiß.

Beachtlich finde ich, daß Herr Augstein und seine Gesinnungs-
genossen vehement auf die Deutschen einschlagen, die am Ende
für diese Gesinnung bezahlen sollen.

Wer mir täglich mit der Nazi-/Rassismus- und Islamkeule über die
Rübe schlägt und dann von mir eine "milde Gabe" erwartet, hat die
menschliche Natur nicht verstanden.

Um es überspitzt zu sagen: Wenn der Staat Steuer- und Abgaben-
zahlungen von Moralvorstellungen abhängig machen würde, wären
die Einnahmen tendentiell NULL.

Die Steuer- und Abgabenzahler verlangen völlig zurecht, daß ihre
Gelder vorrangig für sie selbst eingesetzt werden.

Die ganze Leier, daß für dieses und jenes KEIN Geld da sei, wird ja
inzwischen völlig auf den Kopf gestellt, weil auf einmal für sich
mehrheitlich illegal hier aufhaltende Migranten plötzlich 25 - 55
Milliarden EUR/Jahr zur Verfügung stehen.

Anstatt zu erklären, WIE das denn sein kann, wird die Bevölkerung
einfach als Nazis und Rassisten bezeichnet und schon hat sich die
Diskussion erübrigt.

LUNY

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Guerilla_77 30.07.2018, 22:05
98. ...

Ich bin bestürzt. Das zweitemal hintereinander muss ich Herrn Augstein wiedersprechen und er ist noch immer kein Fleischhauer oder Blome, geht ja mal garnicht... ;)

Aber ich habe darüber schonmal "sinniert"(hier) ob es nicht ein generelles "Problem" mit Muslimen gibt. Nichtmals die echten wirklichen Rechten und Rechtspopulisten krähen nach EU-Ausländern(besagte Italiener und auch Spanier, Briten, Niederländer usw. usf.) und AUCH kräht niemand nach Asiaten oder gar "Neukolonien"(USA, Südamerika, Australien, Neusseland).

Offenkundig sind also neben Christen, auch Orthodoxe, Hindus, Bhuddisten, Shinto, Taoismus uvm. egal...

Ich habe sogar als Linker(neuerdings Wagenknechtianer... ;) ) probleme mit Moslems.
Erstensmal bin ich Atheist(wie wohl die meisten in den westlichen Staaten...) und will meine Religionsfreiheit - also nicht mit dem Humbug belästigt werden - AUCH haben und zweitensmal sind die Frauenfeindlich, Homophobisch, Tierquäler und gehe mit vorliebe auf schwache los(Obdachlose zb.) - mit dem wohlwollen dazu reissen die Linken(und Grünen) praktisch mit dem Arsch wieder ein was sie mit den Händen über die Jahrzehnte aufgebaut haben.
Ich weiss das man das nicht verallgemeiner kann und jeder erstmal unschuldig ist und eine chance verdient hat und - Herzlich willkommen ist(bleibe ja Linker,ne ;) ).

Wer allerdings meint er müsste seine arachischen, chauvenistischen und rückwärtsgewanden "Anssichten" mit hierher importieren oder gar durchsetzen, insbesondere als "Religionsverbrechen"(Schächten, Ehrenmorde uvm.) - darf, nein, MUSS/HAT die nächsten 48h das Land zu verlassen und sich gegebenfalls ein neues Land zu suchen in dem dies weniger Probleme bereitet....

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ericstrip 30.07.2018, 22:06
99. Völlige Zustimmung...

Zitat von luny
Hallo Ericstrip, die ganze Diskussion entgleist, weil es um Schubladen und GUT und BÖSE geht, ohne jegliche Differenzierung. Es gibt nur noch Schwarz und Weiß. Beachtlich finde ich, daß Herr Augstein und seine Gesinnungs- genossen vehement auf die Deutschen einschlagen, die am Ende für diese Gesinnung bezahlen sollen. Wer mir täglich mit der Nazi-/Rassismus- und Islamkeule über die Rübe schlägt und dann von mir eine "milde Gabe" erwartet, hat die menschliche Natur nicht verstanden. Um es überspitzt zu sagen: Wenn der Staat Steuer- und Abgaben- zahlungen von Moralvorstellungen abhängig machen würde, wären die Einnahmen tendentiell NULL. Die Steuer- und Abgabenzahler verlangen völlig zurecht, daß ihre Gelder vorrangig für sie selbst eingesetzt werden. Die ganze Leier, daß für dieses und jenes KEIN Geld da sei, wird ja inzwischen völlig auf den Kopf gestellt, weil auf einmal für sich mehrheitlich illegal hier aufhaltende Migranten plötzlich 25 - 55 Milliarden EUR/Jahr zur Verfügung stehen. Anstatt zu erklären, WIE das denn sein kann, wird die Bevölkerung einfach als Nazis und Rassisten bezeichnet und schon hat sich die Diskussion erübrigt. LUNY
...und langsam werden es weniger Leute, die bereit sind, über dieses hingehaltene Stöckchen zu springen. Und dennoch gibt es gefühlt jede Woche irgendeine neue kreuzdumme Spalterkampagne. Das Ergebnis kann nur sein: "Wenn ich mit meinen berechtigten, höflich vorgetragenen Einwänden in die rechte Ecke gestellt werde - ja, dann gehe ich dort halt hin, denn mit diesen Linken will ich nichts zu tun haben." Ich fürchte, weder ein Augstein noch ein Diez denken überhaupt so weit oder haben irgendwelche Einblicke in die Lebenswelten, in denen Menschen nicht für wohlfeiles salonsozialistisches Fabulieren die gebratenen Tauben in den Hals fliegen. Etwas mehr Realismus täte auch dem Kolumnenbereich hier gut.

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