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Offener Machtkampf nach Brexit: Labour-Chef Corbyn schasst Widersacher
DPA

In der britischen Labour-Partei ist nach dem Brexit-Referendum ein Machtkampf entbrannt. Parteichef Corbyn entließ einen seiner schärfsten Kritiker aus dem Schattenkabinett. Der fordert prompt seinen Rücktritt.

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janne2109 26.06.2016, 13:03
1. nu is mal gut

ich finde es schade, dass Großbritannien aus der Eu ausgetreten ist, bin aber nun dafür, dass auch schnellstens die Regularien besprochen und festgezurrt werden.

Ich habe das ganze -- bitte bleibt doch-- für sehr falsch gehalten, das hat die Engländer die für den Brexit waren noch mehr bestärkt.

Schade, schade, niemand hat den Engländern mal klar gemacht wie gut der Wirtschaft die Ausländer getan hat. Was wären die Londoner Geschäfte ohne Russen und Araber.

und nicht quaken sie haben den Wohnraum teurer gemacht, der war bereits vor 18 Jahren kaum mehr bezahlbar.

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Emderfriese 26.06.2016, 13:14
2. Seeheim

Wenn ich mich richtig erinnere, war Corbyn einer der schärfsten Gegner eines Brexit. In dieser Situation allgemeiner Konfusion nun den Kopf eines Parteiführers zu verlangen, der sich vor allem durch Geradlinigkeit auszeichnet, ist mehr als kontraproduktiv. In Wahrheit stehen dahinter wohl ganz persönliche oder auch Cliqueninteressen. Wir werden bald erleben, wie die Stimmung in GB kippt zugunsten einer klaren Pro-Europahaltung. Und da wäre Corbyn der erste Mann, der dem Wähler neues Vertrauen in die politische Kaste einflößen kann. Doch bei dieser labour-internen Auseinandersetzung versucht wohl der britische "Seeheimer Kreis" die alte Blair-Politik neu zu beleben.

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steve121 26.06.2016, 13:19
3. ganz klar neues Referendum ...

...ich denke ein neues Referendum wäre ne gute Idee, aber anders als die Briten denken. Die EU sollte ein Referendum in Europa in Auftrag geben. GB drin lassen oder rausschmeißen. Ich denke das Ergebnis, nach dem Affentheater, was die Briten mit der EU veranstalten, wäre sicher. Raus!....Die EU sollte froh sein wenn die ewig meckernden Briten, mit ihrer Sonderstellung und den Extrawürsten gehen...auch wenn die bleiben, geht das hin und her weiter. Also Schlusstrich!...Die haben mit ihrem Theater nicht nur der EU massiven finanziellen Schaden zugefügt, sondern viel Geld der Weltwirtschaft mit dem Mist, in nur wenigen Stunden regelrecht verbrannt...Die Briten in der EU zu belassen, wäre jetzt viel teurer als sie auf nimmer Wiedersehen gehen zu lassen...

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dmenz 26.06.2016, 13:29
4. Soso.

Wirklich nicht uninteressant. Man könnte ja so lange wählen lassen, bis einem das Ergebnis passt?
Es hiess vorher, naja, wenn für den Austritt gestimmt wird, wird ausgetreten.
Hätte man die Leute wahrhaftig aufgeklärt, statt mit Angst, Panikmache und Parolen zu arbeiten, wäre das Ergebnis sicher anders ausgefallen.
Jetzt muss halt auasgetreten werden. Man kann dann ja am Morgen danach den Wiedereintritt beantragen.
Wenn die EU jetzt irgendwelchen Sperenzchen und Extrawürsten für die Briten folgt, kann sie sich grad gleich selbst auflösen. Und sich geradezu richtig der Lächerlichkeit preisgeben...

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epiktet2000 26.06.2016, 13:35
5. Verräterisch

Ein erster von mir gehörter Kommentar eines "Wirtschaftsexperten" war, mit dem Brexit hätte die Politik über die Wirtschaft gesiegt. Das war schon bei der Wahl von Corbyn so. Die wirtschaftsfreundliche Labour-Lobby von Blair hatte verloren. Jetzt versuchen die Herrschaften wieder rückgängig zu machen, was ihnen nicht in ihre alternativlosen Sichtweisen passt.

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ihawk 26.06.2016, 13:44
6. Die Selbstzerstörung hat begonnen

Weiß der Lobbyisten gesteuerte David Cameron überhaupt, was er da losgetreten hat? In meinen Augen beginnt das englische Parlament gerade, sich selbst zu zerlegen - was dann folgt, ist in der Regel der Ruf nach einer starken Führungskraft, der alle blind folgen - Geschichte wiederholt sich eben.

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conductor 26.06.2016, 13:45
7.

Zitat von bonner85
Man soll das Referendum also einfach nicht umsetzen? Das ist also das Demokratieverständnis unserer (EU-)Elite? Die Mehrheit hat sich für den BREXIT entschieden! Rechnet man Schottland und Irland raus, dann sind es in England zudem deutlich mehr als "nur" 52% die sich für den BREXIT entschieden haben. Wäre gegen den BREXIT gestimmt worden und Farage hätte vorgeschlagen die Wahl zu wiederholen oder doch einfach auszusteigen, dann wäre das Gebrüll der Altparteien groß gewesen. Aber die Altparteien selbst erlauben sich dies!
Da verstehen sie was falsch. Es ist nicht die EU die das Referendum kippen will, es ist die Labilität des Patienten Grossbrittannien, der leider unter einer Bipolarität leidet.

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echoanswer 26.06.2016, 13:55
8. Die Schlammschlacht der

Ist eröffnet. Jetzt sieht man wer GB regiert. Es ist schauerlich.

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El pato clavado 26.06.2016, 14:01
9. Hintertürchen gesucht

wie ein Forist hier schon bemerkte, es wird solange neu gewählt bis das Ergebnis passt Und dann werden zusätzlich noch Bedingungen gestellt, wogegen die Extrawürste,welche die Briten bis jetzt hatten, nur ein paar Lollies waren.Ganz Europa rutscht auf den Knien, bitte kommt wieder. Da hilft auch der Martin aus Brüssel nix, der sich tapfer für einen raschen Austritt einsetzt

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