Forum: Politik
Offensive der Islamisten: Taliban überrennen afghanische Provinz Helmand
AFP

Die Taliban stehen kurz vor der Einnahme der südafghanischen Stadt Sangin - einem strategisch wichtigen Ort und Zentrum der Opiumproduktion. Nun sollen britische und amerikanische Spezialkräfte die islamistischen Kämpfer zurückdrängen.

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heinzi55555 22.12.2015, 08:28
1.

Warum wird erst eingegriffen wenn es fast zu spät ist?

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Eppelein von Gailingen 22.12.2015, 08:35
2. Die Geldbeschaffung der Terroristen

Was das Rauschgift für die Taliban, ist das Erdöl für den IS. Was hilft überhaupt langfristig, diese Phantasten des Islam aufzuhalten? Radikale Zäsur auch nicht.

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Kater Bolle 22.12.2015, 08:37
3. Die Russen haben es versucht.......

die Amerikaner haben es mit den Europäern versucht.
Trotz der "Feiern" der "erfolgreichen NATO-Operation"ist Afghanistan ein gescheiterter Staat.
Mit Mrd. Dollar und Euro gepudert ist der Staat am Ende.
Der Staatschef gerade mal (noch) der Bürgermeister von Kabul.Auch wenn die Nato da noch 20 Jahre ist, wird sich das nicht ändern.Nur eine politische Lösung wird da helfen.
Wer übernimmt die Verantwortung für die Opfer und die hunderte von Mrd. die dort verbrannt wurden.
Ein Staat der unter den Augen der Nato der größte OpiumHersteller der Welt ist.
Scheinbar ist nicht nur der Staat dort total verrottet.Dem Land fehlen noch 5-800 Jahre in der Entwicklung.

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willi10661 22.12.2015, 08:39
4. Zentrum der Opiumproduktion?

Schon interessant, dachte wir als die Guten hätten das abgeschafft oder haben wir nur den Großhandel übernommen?

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Monokö 22.12.2015, 08:41
5. @heinzi555555

Weil Auslandseinsätze sonst von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt werden, teuer sind, und Menschenleben kosten.
Ich bin allerdings auch der Auffassung das frühzeitiges militärisches Eingreifen viel schlimmeres verhindern könnte, es müsste einfach nur sehr gut öffentlich begründet werden... Und zwar neutral und objektiv überprüfbar.

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klyton68 22.12.2015, 08:45
6. Ich frage mich,

wie die einen Staat organisieren wollen? Das sind doch alles ungebildete Marodierer. Irgendwie erinnert mich das mehr und mehr an den 30jährigen Krieg. Hoffen wir mal auf die Aufklärung danach. Und die Einwandererwelle jetzt.

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Bernhard.R 22.12.2015, 08:45
7. Raus aus Afghanistan!

Endlich aus der Geschichte lernen!
"Mit dreizehntausend der Zug begann, Einer kam heim aus Afghanistan." (1842 die Briten)
1989, nach 10 Jahren Besatzung: 15.000 tote Russen
Seit 2001 beteiligen sich Deutsche an der nutzlosen Besetzung des Landes. 55 Deutsche sind sinnlos gestorben. Das afg. Volk akzeptiert weder Besatzer, noch ein von denen installiertes Marionettenregime.

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Beat Adler 22.12.2015, 08:46
8. Teile der Bevoelkerung unterstuetzen die Taliban.

Teile der Bevoelkerung unterstuetzen die Taliban.
Besonders unter der laendlichen Bevoelkerung Afghanistans scheint die Unterstuetzung ausgepraegt zu sein.
Ohne Hilfe durch die lokalen Einwohner ist der Kampf gegen die Taliban kaum moeglich.

Erst wenn sich die Menschen, zumindest in den grossen Staedten, eindeutig auf die Seite der Regierung stellen und aktiv sowie passiv mithelfen bei der Zurueckbindung des Einflusses der Taliban, kann das Demokratieexperiment, das in Afghanistan eingeleitet wurde, wenigstens zum Teilerfolg werden.

Auch in diesem mulimischen Land, wie in allen Anderen auch, ist der Riss, der die Modernen von den Schariahahnhaengern trennt, tief und scheint immer tiefer zu werden. Diese Auseinandersetzung, dieser Konflikt ist virulent und ein Abklingen ist nicht in Sicht. Nirgendwo.

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Olaf 22.12.2015, 08:46
9.

Hmm.., verstehe ich das richtig, dass da gerade westliche Spezialeinheiten ein Zentrum der Opiumproduktion verteidigen?

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