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Offensive gegen Gaza: Die Stunde der Hamas
REUTERS

Zerstörungen im Gaza-Streifen, Raketenalarm in Tel Aviv und Jerusalem: Hunderttausende fürchten einen neuen Krieg in Nahost. Doch die Hamas dürfte von dem Konflikt profitieren - er könnte gleich drei Probleme der Radikalislamisten lösen.

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hhfra 16.11.2012, 19:56
1. Präzise Analyse!

Sehr gut beobachtet. Nun noch eine Analyse zu den israelischen Interessen und alles ist rund. Was hier schon in verschiedenen Foren gesagt wurde stimmt: die radikalen beider Seiten setzen ihre Interessen durch

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straßenlaterne 16.11.2012, 20:21
2. blindness

Da gibt es ein Volk, die Palästinenser. Jeder Araber, den ich kenne führt sie zu seiner Verteidigung auf. Die Palästinenser sind für jedes Argument gegen Israel und den Westen gut.

Da ist dieses kleine Volk der Israelis. Und um sie herum all diese arabischen Staaten. Einige davon sehr wohlhabend.

Wenn die arabischen Völker, die sich immer wieder auf Palästina beziehen,den Palästinensern mit ihrer geballten wirtschaftlichen und militärischen Macht helfen wollten, gemeinsam, dann hätte Israel keine Chance, keine. Aber das wollen sie nicht. Sie wollen seit Jahrzehnten dieses arme Volk genau in dieser Situation belassen. Um Menschen anzustacheln, zu instrumentalisieren, für ihre Zwecke. In ihren Ländern. Es geht nicht um Menschen, es geht nur um Macht.

Das ist die ganze Geschichte. Und ich kann einfach nicht verstehen, dass so wenige Menschen das kapieren.

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UnitedEurope 16.11.2012, 20:27
3. Titellos

Zitat von sysop
Zerstörungen im Gaza-Streifen, Raketenalarm in Tel Aviv und Jerusalem: Hunderttausende fürchten einen neuen Krieg in Nahost. Doch die Hamas dürfte von dem Konflikt profitieren - er könnte gleich drei Probleme der Radikalislamisten lösen.
Hätte Israel mit der Fatah einen stabilen Frieden geschlossen, als es noch die Möglichkeit dazu hatte.
Natürlich möchte Netanjahu keinen Palästinenser Staat, der Israel nicht anerkennt. Aber dass es Israel nicht einmal mit der Fatah in 5 Jahren hinbekommen hat, ist ein Armutszeugnis.
Israel muss aufpassen. Bisher konnte es aus einer Position der Stärke heraus Bedingungen diktieren, und wenn es nicht klappte, baute man eben weiter Siedlungen.
Doch wenn sich die Verhältnisse irgendwann mal umkehren, wird man vergebenen Chancen nachweinen.
Ägypten wird wohl eher Israel-kritisch, was in Syrien passiert weiß keiner, ob der Libanon stabil bleibt hängt stark mit Syrien zusammen, Jordaniens "Freundschaft" ist auch nicht in Stein gemeißelt, Iran ist immer noch feindlich gesinnt und den Irak gibt es auch noch, von Katar und Saudi-Arabein ganz zu schweigen.
Gegen die Hamas oder Hisbollah bringt auch die größte Atombombe nichts. Und solange es keinen Frieden mit den Palästinensern gibt, gibt man den Arabern unnötige Munition.

Israel muss keine unzumutbare Bedingungen akzeptieren, aber auch die Palästinenser haben ein berechtigtes Interesse an Jerusalem, dem Wasser des Jordan und der Westbank.

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truthful 16.11.2012, 20:33
4. presstv, the truth

laut dem in europa verbotenen Presstv sind einige , und nicht nur eine Rakete in TA eingeschlagen, darunter einige auch Nähe des Knesset. Die U Bahn Schächte mussten für Schutzsuchende geöffnet werden

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gerd.lt 16.11.2012, 20:37
5. Torheit

"Die Torheit der Regierenden" heißt ein Buch von Barbara Tuchman in dem an Beispielen dargestellt wird wie es durch die Torheit von Regierenden zu Entwicklungen in einem Staat gekommen ist, die eigentlich so keiner gewollt hat. Die Politik der jetzigen israelischen Regierung könnte so ein Punkt sein, den man später als den erkennt, der die negative Entwicklung, in diesem Fall des Staates Israels, zu verantworten hat.

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Klaus.Freitag 16.11.2012, 20:50
6. fortsetzung

aber sicher. somit hatte die Hamas nicht das geringste Interesse an einer neuen kriegerischen Auseinandersetzung. Die gruende fuer Israel reichen hingegen von innenpolitischer bis Ussenpolitischer akzentsetzung. Und natuerlich gibt es rein pragmatische und zynische Freunde: Manöver

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dinapasch 16.11.2012, 22:11
7. Recht haben Sie..

Zitat von straßenlaterne
Da gibt es ein Volk, die Palästinenser. Jeder Araber, den ich kenne führt sie zu seiner Verteidigung auf. Die Palästinenser sind für jedes Argument gegen Israel und den Westen gut. Da ist dieses kleine Volk der Israelis. Und um sie herum all diese arabischen Staaten. Einige davon sehr wohlhabend. Wenn die arabischen Völker, die sich immer wieder auf Palästina beziehen,den Palästinensern mit ihrer geballten wirtschaftlichen und militärischen Macht helfen wollten, gemeinsam, dann hätte Israel keine Chance, keine. Aber das wollen sie nicht. Sie wollen seit Jahrzehnten dieses arme Volk genau in dieser Situation belassen. Um Menschen anzustacheln, zu instrumentalisieren, für ihre Zwecke. In ihren Ländern. Es geht nicht um Menschen, es geht nur um Macht. Das ist die ganze Geschichte. Und ich kann einfach nicht verstehen, dass so wenige Menschen das kapieren.
Ich zumindestens verstehe,bzw. kapiere es, ich sehe es genauso!!

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hkclk 16.11.2012, 22:11
8. optional

I believe this was a bad day, not only for our family, but for human rights, humanity, the rule of law and also for the country of Israel.

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friedrichii 16.11.2012, 22:39
9. Nein

Zitat von hhfra
Sehr gut beobachtet. Nun noch eine Analyse zu den israelischen Interessen und alles ist rund. Was hier schon in verschiedenen Foren gesagt wurde stimmt: die radikalen beider Seiten setzen ihre Interessen durch
Eben nicht gut beobachtet, sondern mit Fehlern bestueckt.

Zitat aus dem Artikel:

"Die Fatah-Politiker, die sich für Verhandlungen mit Israel eingesetzt haben, sind gescheitert. Mit ihnen stehen sie noch immer ohne Staat da und ohne Geld. Stattdessen geht Israels Siedlungsbau weiter. Auf die Hamas, die sich gegen Verhandlungen aussprach, kommt, nach dem Besuch des Emirs aus Katar im Oktober, ein Geldregen zu. Die Siedlungen im Gaza-Streifen wurden aufgelöst."

Die Siedlungen im Gaza-Streifen wurden bereits 2005 aufgeloest, als die Fatah dort noch an der Macht war.
Die Hamas kam erst 2007 an die Macht.

Es ist also falsch, die Raeumung der Siedlungen im Gaza als Verdienst der Hamas zu bezeichnen.

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