Forum: Politik
OPCW-Bericht: Material für Chemiewaffenproduktion in Syrien offenbar zerstört
AP/ Syrian State Television

Bei der Zerstörung von Chemiewaffen in Syrien ist ein wichtiger Punkt der Abrüstungspläne erfüllt. Offenbar ist die Ausrüstung zur Herstellung von Giftgas vollständig vernichtet worden. Das geht aus einem Bericht der Organisation für das Verbot chemischer Waffen hervor.

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auweia 31.10.2013, 12:10
20. Guter Punkt

Zitat von joG
....und die EU hat nichts damit zu tun. Das ist so jämmerlich wie die EU in Jugoslawien es war. Und dann sagen die Immer Tieferes Europa Leute die EU garantiere Frieden.
Einknicken Syriens wurde durch militärischen Druck erreicht.
Den kann die EU mangels Masse nicht anwenden (wahrscheinlich will sie es auch gar nicht).
Konsequenz für mich: Wenn die EU weltpolitisch mitspielen will, braucht sie ein stärkeres Militär.

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pittydoc 31.10.2013, 12:17
21. Chemiewaffen in Syrien

Putin sei Dank,daß wir nicht auf Obama gehört haben.Liebe Amerikaner : verhandeln ist besser als schießen.

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Kikiritz12 31.10.2013, 12:22
22. Die böse ...

Zitat von auweia
Einknicken Syriens wurde durch militärischen Druck erreicht. Den kann die EU mangels Masse nicht anwenden (wahrscheinlich will sie es auch gar nicht). Konsequenz für mich: Wenn die EU weltpolitisch mitspielen will, braucht sie ein stärkeres Militär.

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guteronkel 31.10.2013, 12:23
23. optional

Wieso wird das Augenmerk der UN nur auf Chemiewaffen gerichtet? Was ist mit den ganzen Nuklearwaffen auf der Welt, in den USA und in Russland? Sind das "menschenfreundliche" Waffen?
Was ist mir der roten Linie des Herrn Obama geworden? Hat ihn da der Mut verlassen oder fehlt es an Beistand und Zuspruch der Bündnispartner - die haben eventuell von den USA noch oder schon wieder die Schnauze voll.

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adal_ 31.10.2013, 12:24
24.

Zitat von pittydoc
Putin sei Dank,daß wir nicht auf Obama gehört haben.Liebe Amerikaner : verhandeln ist besser als schießen.
Der Verhandler Putin verhandelt nicht nur, er ist auch der größte Waffenlieferant im syrischen Schießkrieg - gefolgt von Iran und den Golfmonarchien.

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matthias_b. 31.10.2013, 12:42
25. Es hieß

Zitat von Reziprozität
Wie hiess es doch? Man werde in 10 oder mehr Jahren nicht in der Lage sein die Produktionsstätten der syrischen Chemiewaffen zu eliminieren? So kann man sich irren.
Es hieß auch, Assad hätte diese eingesetzt.
Es heißt allgemein sehr viel in diesem Konflikt.

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Namal 31.10.2013, 12:48
26.

Zitat von adal_
Der Verhandler Putin verhandelt nicht nur, er ist auch der größte Waffenlieferant im syrischen Schießkrieg - gefolgt von Iran und den Golfmonarchien.
Und wir wissen doch alle, dass nur die VSA und, mit deren Einverständnis, die amerikanischen Vasallen Waffen irgendwochin liefern darf.

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sweety007 31.10.2013, 12:52
27. Gut

Eine gute Nachricht! Weiter so!

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ein anderer 31.10.2013, 13:26
28. ...

Zitat von Fridolin_Forenfleiß
Allerdings kann man sich auch leider nie sicher sein, was Russland und Iran noch an Unterstützung in der Hinterhand behalten und auszuspielen bereit wären.
International wäre z.B. eine von Assad herbeigerufene militärische Interventon erlaubt. So wie die USA schon im Libanon oder Saudi-Arabien in Bahrain ohne probleme tun konnten.

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karlomari 31.10.2013, 13:58
29. Was für Demokraten?

Zitat von Fridolin_Forenfleiß
.Das dürfte davon abhängen, in wie weit die Aufspaltung seiner Gegner in Islamisten und Demokraten, oder weniger islamistisch geprägte Rebellen, diese schwächt, oder ihnen sogar einen Vorteil durch den Wegfall von Waffenlieferungshemmnissen verschafft.
Wem wollen Sie denn Waffen liefern? Den 50 Exilsyriern, die in Istanbul sitzen?
Selten so gelacht.


Zitat von Fridolin_Forenfleiß
Allerdings kann man sich auch leider nie sicher sein, was Russland und Iran noch an Unterstützung in der Hinterhand behalten und auszuspielen bereit wären.
Solange die NATO ,am Beispiel der Türkei , den Al-Quaida Kämpfern logistische Hilfe gibt, kann man sich da wirklich nicht sicher sein.
Was für eine verrückte Welt. In Pakistan bekämpft man die Terroristen und in der Türkei beherbergt und versorgt man sie.
"Al-Qaeda recruits entering Syria from Turkey safehouses
Foreign jihadists - including Britons - are flooding into Syria to join al-Qaeda from safe houses in Turkey"

Al-Qaeda recruits entering Syria from Turkey safehouses - Telegraph





Zitat von Fridolin_Forenfleiß
Es ist also kein Ende des Leidens der Syrer in Sicht. Wer nicht von Assads Bomben zerrissen oder verschüttet wird, der muss inzwischen nicht nur Haustiere essen, sondern Grass.
Sie verdrehen mal wieder die Wahrheit. Die Bewohner hatten schon mehrmals die Wahl, den Ort zu verlassen. Was im Bericht der BBC mal wieder verschwiegen wird, das schon Mitte Oktober über 3000 Zivilisten den Ort verlassen haben. Die anderen mussten bleiben und werden als menschliche Schutzschilde benutzt, wie die jetzt geflohenen Bewohner erzählen.
Und nun begeben sich diese Zivilisten auch in die Hände des Regimes, anstatt zu kämpfen.
Das muss sogar Ihnen eigentlich zu denken geben.


Man könnte sich natürlich auch die Frage stellen, warum nur die Zivilisten in Rebellenvierteln leiden. Sie selbst hungern ja offensichtlich nicht, wie man in den Videos sehen kann und auch am Waffennachschub mangelt es nicht.
Wissen Sie da mehr?

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