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Operation WikiLeaks: Codename Projekt 8

Die Veröffentlichung der US-Botschaftsdepeschen hat die Diplomatie erschüttert. Aber wie kam es dazu? In einem neuen Buch schildern die SPIEGEL-Redakteure Holger Stark und Marcel Rosenbach die dramatischen Verhandlungen mit WikiLeaks-Chef Assange - und wie das Projekt fast gescheitert wäre.

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harryklein 27.01.2011, 17:29
1. Wikileaks sells

Meine Meinung: es ist einfach nur armselig, wie der Spiegel im Huckepack von Wikileaks versucht soviel Geld wie möglich zu machen. Erst ein Sonderheft, dann noch ein - leider gefloppter - Spiegel-Titel. Nun, wie die NY Times, noch ein schönes Buch. Wer braucht eigentlich solche "Journalisten"?

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Thomas Kossatz 27.01.2011, 17:37
2. Überkrähe

Zitat von sysop
Die Veröffentlichung der US-Botschaftsdepeschen hat die Diplomatie erschüttert. Aber wie kam es dazu? In einem neuen Buch schildern die SPIEGEL-Redakteure Holger Stark und Marcel Rosenbach die dramatischen Verhandlungen mit WikiLeaks-Chef Assange - und wie das Projekt fast gescheitert wäre.
Aha, das ist also die Weltverbesserung Marke Wikileaks: Nicht mehr Regierungen entscheiden einsam über Geheimhaltungen, sondern Herr Assange ganz allein. Aber auch dafür werden sicherlich seine Jünger eine Entschuldigung finden. Und für den Wunsch eines geschönten Portraits in der NYT.

Welcher Journalist arbeitet eigentlich noch ohne Scheere im Kopf, wenn er mit einer solchen Überkrähe zu tun hat?
Naja, was soll's. Die Interessen Deutschlands sind in den Händen jeder Regierung, egal welcher Farbe, allemal besser aufgehoben als bei diesem Egomanen. Wir brauchen dringend weniger Staatsgeheimnisse, aber einen Kernbereich der Geheimhaltung, der auch geschützt ist. Alles andere ist gefährliche Naivität. Staaten wie Deutschland haben keine FReunde und keine Feinde... nur Interessen, und die gilt es zu wahren.

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Walter Sobchak 27.01.2011, 17:45
3.

Keinen cent werde ich fuer dieses Buch ausgeben. Der Spiegel sollte endlich mal wieder Journalismus betreiben und sich nicht wie die Sau im Pfuhl anderer rollen.
Frueher gingen Geheimpapiere noch an den Spiegel direkt. Diese Zeiten sind laengst vorbei. Wo Der Spiegel mit der Regierung Kohl immer hart ins Gericht geht, wird vor Schroeder und Merkel und der ganzen Chunta gekuscht und alles schoengeschrieben.

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yogi_muc 27.01.2011, 17:48
4. Why not!

Ein paar Beiträge dieser Brisanz würden uns vielleicht http://www.memoro.org/de-de/ auch guttun :-), allerdings als persönlicher Viedeobeitrag, wie üblich! Nicht anonym.

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eth_problembär 27.01.2011, 17:56
5. Assange ist ein Verbrecher

hoffentlich kriegen sie ihn wegen der "Vergewaltigungen" dran. Schlimmer als jeder Anwalt der Mann, versucht seine gestohlenen Dateien auch noch zu verkaufen...

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HeinrichLöwe 27.01.2011, 18:00
6. Wikileaks

Wikileaks hätte die Daten ungefiltert und komplett ins Netz stellen sollen.

In deutschen Medien ist noch nicht ansatzweise dargelegt worden, wie weit das Denunziantentum in Deutschland verbreitet ist. Es fehlt zum Beispiel völlig die Darstellung, dass sich selbst Wissenschaftler gegenseitig bei der amerikanischen Botschaft diffamierten (man fragt sich warum).

Die Ausführungen der "Quellen" der US-Botschaft haben erstaunliche Ähnlichkeit mit den denunziatorischen Berichten von "inofiziellen Mitarbeitern" einer bekannten DDR-Behörde.

Wenn die Botschaftsdokumente mit Klarnamen veröffentlicht würden, müssten weit mehr Leute um ihren Job und/ oder ihre Reputation bangen.

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backtoblack 27.01.2011, 18:00
7. Huckepack

Zitat von harryklein
Meine Meinung: es ist einfach nur armselig, wie der Spiegel im Huckepack von Wikileaks versucht soviel Geld wie möglich zu machen. Erst ein Sonderheft, dann noch ein - leider gefloppter - Spiegel-Titel. Nun, wie die NY Times, noch ein schönes Buch. Wer braucht eigentlich solche "Journalisten"?
Also, ich lese das Buch gerade. Erster Eindruck: Flott geschrieben, gut recherchiert. Wird sich deswegen gut verkaufen, weil ein komplexes Thema gut aufbereitet wird.

In diesem Fall gilt: Erst einmal lesen, dann meckern!

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hundl 27.01.2011, 18:06
8. Auf Thema antworten

Zitat von Thomas Kossatz
...Aber auch dafür werden sicherlich seine Jünger eine Entschuldigung finden...
Herr Kossatz, warum nennen Sie Menschen anderer Meinung "Jünger"? Sie diffamieren damit. Lassen Sie das bitte.

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teenriot 27.01.2011, 18:10
9. Warum

findet der eigentlich Held der dafür bitter büßen muss keine Beachtung in den Medien?
http://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Manning

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