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Option Große Koalition: SPD erwägt Turbo-Mitgliedervotum
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Mächtige Landesverbände der SPD stemmen sich gegen eine Große Koalition, viele Genossen fordern einen Mitgliederentscheid. Die SPD-Parteispitze zeigt sich vorsichtig offen. Möglich ist nur ein Modell.

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danido 26.09.2013, 07:46
1. Die Schuldfrage dürfte spannend werden

Steinmeier hat sich ja sofort als Fraktionsvorsitzenden wählen lassen, als andere noch nicht mal die genauen Wahlergebnisse kannten. Cleveres Bürschchen :D Steinbrück spielt eh keine Rolle mehr, der Plan geht auf ;) Bleibt Lala-Nahles und Gabriel übrig. Kraft wird sich hier in Position bringen wollen gegen beide, aber sie hat das falsche Timing und ihr mangelt es an Durchblick (um es höflich auszudrücken :) Gabriel wird sich rauswinden und er wird Nahels helfen sich über Wasser zu halten. Also bleibt uns das Dreiergespann Gabriel, Nahles, Steinmeier erhalten in der SPD.

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addit 26.09.2013, 07:48
2. Standhaft bleiben SPD!

Nicht einknicken! Lasst sie doch endlich alleine murkseln, das hat sie verdient, denn sie wird untergehen. Wenn ihr mit ihr zieht, wissen wir ja schon, wie es für euch ausgeht. Also, Mut zur eigenen Stärke!

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carlo_carlucci 26.09.2013, 07:48
3. Frage

"Zeitlich sind den Sozialdemokraten Grenzen gesetzt. Mitte November kommt die SPD in Leipzig zum Parteitag zusammen. Die Mitgliederbefragung müsste also zwischen dem Ende der Koalitionsverhandlungen und dem Start des Delegiertentreffens stattfinden."

Aber haben die Parteien nicht nur 30 Tage Zeit nach der Wahl um eine Regierungskoalition zu bilden!?
Oder hab ich da was falsch verstanden?
Mitte November wäre dann doch ohnehin viel zu spät.

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jkl21 26.09.2013, 07:56
4. Verantwortung

Das Ergebnis der Wahl ist eindeutig. Bezieht man die Nichtwähler mit in die Rechnung ein repräsentiert nur eine große Koalition den Willen eines großen Teils der Bevölkerung. Mit dem Fazit die Arbeit der alten Koalition war gut aber die soziale Komponente muß noch stärker ausgebaut werden. Das ist der Bürgerwille. Bitte aufhören mit persönlichen Befindlichkeiten und dem Geschacher. Stellen Sie (SPD) sich der Verantwortung und gestalten Sie die Politik mit. Ansonsten gilt für alle Ihr Programm ( hallo Grün !) zu überdenken und nicht die Personalstruktur um vielleicht auch mal wieder ein Volkspartei zu werden

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ledron 26.09.2013, 07:56
5. Lernkurve eines Regenwurms

Wie arm ist das denn? Derselbe Club, der seit Jahren für den Niedergang der SPD verantwortlich ist, wird jetzt in Verhandlungen mit Mutti wieder auf's Maul kriegen. Und hinterher wird gejammert. Dann lieber direkt die Linken wählen.

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syntax35 26.09.2013, 07:57
6. Die SPD muss jünger werden

Ich kenne niemanden der auch nur in Erwägung ziehen würde die SPD mit dieser Besetzung des Parteivorstandes zu wählen !

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Judas 26.09.2013, 07:58
7. Neuorientierung

Koalitionsverhandlungen wie die großen führen wollen, aber die Spitze kann sich noch nicht mal ein niederschmetterndes Wahlergebnis eingestehen. Das ist die SPD 2013. Traurig diese Entwicklung. Es bedarf dringend einer Neuorientierung, nur wer soll diesen schlafenden Riesen anführen? Da fängt's doch schon an...

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hj.binder@t-online.de 26.09.2013, 08:00
8. SPD-Mitglieder

Bevor die SPD-Mitglieder zu sehr an der Spitze rummaulen: Das größte Versagen liegt an den Mitgliedern selber - eine Wahlbeteiligung von 71% ist einfach zu wenig - die Willy-Wahl von 1972 brachte über 90% der damaligen BRD-Wähler an die Urnen.
Die Landesfürsten sollten mal da in ihre Läden gucken !!!

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pfeiffffer 26.09.2013, 08:01
9. Dann laßt aber auch gleich abstimmen,

ob statt der GroKo nicht doch Rot-Rot-Grün gemacht werden soll. Damit hättet ihr eine Mehrheit und könnt mehr Wahlversprechen umsetzen als mit der Union!

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