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Option Große Koalition: SPD erwägt Turbo-Mitgliedervotum
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Mächtige Landesverbände der SPD stemmen sich gegen eine Große Koalition, viele Genossen fordern einen Mitgliederentscheid. Die SPD-Parteispitze zeigt sich vorsichtig offen. Möglich ist nur ein Modell.

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jjcamera 27.09.2013, 09:42
210. Macht macht krank....

Einige der Foristen sind offenbar wie ein Teil der SPD dafür, dass sich die Wahlverlierer zusammenrotten, um eine Loser-Regierung gegen den überlegenen Wahlgewinner zu bilden. So kann man auch verantwortungslos mit dem Wählerwillen umgehen. Aus der Niederlage nichts gelernt. Parteistrategie geht vor gute Politik für dieses Land....

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Sabi 27.09.2013, 10:00
211. Mitschreiben

Nur zum Mitschreiben : Nach 4 Jahren GroKo kam damals
die SPD auf 23%- nach 4 Jahren Opposition ist sie nun
bei 25,5% ! Also egal ob in der Regierung oder Opposition, ist die SPD eine 23-25% -Partei - basta !
Das Märchen von "der schwarzen Witwe" , die der SPD
das Blut aussaugt ist ein Märchen, das von Unfähigkeit
der SPD ablenken soll, und viele Sozis fallen darauf
ein, was ihnen die Oberfuzzis der SPD auftischen !!!!

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Zünsler 27.09.2013, 10:16
212. Heraus aus dem Teufelskreis!

Die SPD kündigt umgehend Grün-Rot in Baden-Württemberg und schlüpft bei den Schwarzen ins Bett. Dadurch kann Herr Kretschmann endlich seinen Lebenstraum verwirklichen und eine Schwarz-grüne Koalition eingehen. Alle wären es zufrieden! Kretschmann wäre Vizekanzler (mindestens), Deutschland hätte neben Mutti noch einen lliebenswerten Papi, Hoorst wär's auch zufrieden, die CDU hätte ihr geliebtes Ba-Wü wieder, der Bundesrat wäre auch wieder ruhiggestellt. Und: der Aufwand an Masochismus würde sich für die SPD in Grenzen halten. Und sage einer, das würde nicht gehen! Schon einmal hat Ba-Wü sein Opfer gebracht und den ach so beliebten König Silberzunge gespendet. Und wer saß an den Schalthebeln danach: Strauss und Schiller! Dieses Mal wären es eben -sagen wir mal um im Muster zu bleiben - Rückkehrer Guttenberg und Kretschmann ! Plisch und Plum eben! Und der Nachfolger für Mutti - sorry Uschi - wäre wieder da!
Oh Gott, ob dieser Lösung käme der deutsche Wähler aus dem Frohlocken nicht mehr raus, die Medien würden komplett ausrasten.

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doc-kern 27.09.2013, 10:17
213. Wähle nie wieder SPD bei großer Koalition!

Sollte die SPD in eine große Koalition eintreten, werde ich nie wieder SPD wählen.....
Ich fühl mich verarscht, nächstes mal kriegen die Linken meine Stimme und ich kenne viele die das so ähnlich sehen.
Hoffentlich scheitert dann die SPD an der 5 % Hürde.

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ldom 27.09.2013, 10:35
214. So kommt die SPD aus ihrem Dilemma nicht heraus

Ein strategische Fehler jagt den anderen.
Zuerst ein „mitte-tauglicher“ Kandidat, der auf Befehl der Partei ein linkes Programm mit wenig „Beinfreiheit“ gebetsmühlenartig wiederholen musste.
Das in Kombination mit einem linken Programm der Grünen und den Linken, die noch mehr versprachen.
Dann der größte Fehler: Steinbrück wollte bei einer großen Koalition nicht mit machen. Das hat mindestens 3% Wählerstimmen aus der Mitte gekostet.
Ich glaube Steinbrück hatte nicht ein Problem mit der Merkel sondern zwischen
Merkel und den Parteilinken aufgerieben zu werden. Da hat ja wohl niemand Bock drauf.
So jetzt ist man mit „Links“ gescheitert und weiß nicht wie man aus dieser Ecke wieder rauskommt.
Beziehungsweise man hat nicht die Zeit alle Traumtänzer wieder auf den Boden zu holen.
Neuwahlen? Dann ist die FDP wieder drin und die SPD verliert 4%.
Sie könnte sich dann 4 Jahre mit 22% in der Opposition regenerieren.
Aber hat sie den Mut und die Kraft diese 4 Jahre durchzustehen?

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amadeusalstertal 27.09.2013, 12:41
215. Sehr hohes Risiko!

Eine Mitgliederbefragung nach Abschluß der Koalitionsgespräche birgt ein sehr hohes Risiko: Lehnen die Mitglieder das vorgelegte Ergebnis mehrheitlich ab, ist die gesamte SPD-Spitze - auch vor dem Hintergrund des miserablen Wahlergebnisses - nicht mehr zu halten. Würde danach auch keine schwarzgrüne Koalition zustande kommen, gäbe es Neuwahlen. Zu diesen Wahlen braucht ein "Kanzlerkandidat", sollte sich überhaupt eine/r zur Kandidatur bereit erklären, eigentlich gar nicht mehr anzutreten, weil die gesamte SPD-Spitze zuvor bereits durch ihre eigenen Mitglieder düpiert wäre. Das Ergebnis: sicher unter 20%!

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rrobax 27.09.2013, 18:37
216. Wahlrecht ändern

Die gegenwärtige Ratlosigkeit der Parteien, mit wem man denn gesichtswahrend und wahlprogrammgetreu koalieren könnte, ist unserem Wahlgesetz geschuldet. Es stellt mündigen Bürgern nur die viel zu simple Frage nach der bevorzugten Partei und dem lokalen Direktkandidaten stellt, statt den Wähler mit der viel entscheidenderen Frage zu konfrontieren, welche Koalition die zukünftige Politik bestimmen soll. Mit dem Vorhaben der SPD, die Basis nun über eine große Koalition entscheiden zu lassen, wird dieses Manko nicht wirklich repariert. Es wird zudem getrieben von dem Wunsch, die Verantwortung für einen möglichen Verzicht auf im Wahlkampf vollmundig propagierte Ziele oder Abstriche daran auf die Basis abzuwälzen und dem Vorwurf des Wahlbetruges zu entgehen.

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cyclist01 10.10.2013, 11:03
217. Das ist SO WAHR!

Zitat von silverhair
Steinbrück ist, war , und wird sein die schlechteste Fehlbesetzung der SPD in den letzten 150 Jahren. Wer wie Steinbrück und seine "verehrten Vorbilder = Schröder , Müntefehring" den Bankentür und Tor öffnet incl. H4, dann von denen Mio einsammelt für Vorträge , und als letztes noch behauptet er würde die "Arbeitnehmer" irgendwo vertreten ist einfach eine Katastrophe! Da mußten die Medien überhaupt nichts zu sagen - die SPD hätte einfach Schröder , Müntefehring und Steinbrück aus der Partei rauswerfen sollen, deren Verhalten war schlicht die Katastrophe für die Partei, da brauchte es keine Merkel für!
Das ist sowas von wahr, befuerchte aber da steckt(e) mehr dahinter, als nur ein Hr. Steinbrueck, zuallererst die Hamburger Pfeffersaecke und natuerlich die Jungs aus den F-Bankentuermen, welche sich IMMER nach mehreren Seiten absichern. In der SPD gibt es wohl weit mehr auszumisten, als o.g. Herren. Da isses fast einfacher, auf deren dunkelrote Gefaehrten als letzte verbliebene und waehlbare Alternative zurueckzugreifen. Die naechsten 4 Jahre werden das dem deutschen Michel schon begreiflich machen, obwohl der vielerorts so doof ist, dann wieder auf den extremen rechten Rand zu setzen. Die AfD bereitet ja dort schon alles vor... Hoffentlich habe ich Unrecht...

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deisterfahrer 14.10.2013, 10:48
218. Turbo gegen die Demokratie

Die SPD will sich in Demokratie üben und fordert ein Basisvotum ein. Schön und gut. Warum nicht schon früher so?
Nun aber ist Gabriel das zu unsicher und er legt den "Turbo" ein. Demokratie geh weg, die SPD kommt.

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