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Option Große Koalition: Wie Merkel die SPD locken kann
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Die Union richtet sich auf eine Große Koalition ein. Doch um die SPD in die Regierung zu locken, wird sie einen hohen Preis zahlen müssen - auch bei der Zahl der Ministerämter.

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BettyB. 25.09.2013, 11:59
60. Staatsräson...

Kauder hat recht. Die Forderung sollte er aber zu allererst an die Kanzlerin stellen. Sie hat einzuladen, den "Tisch zu decken". Und wenn sie nicht will, soll sie doch eine Minderheitsegierung bilden. Irgendwelche Linke werden sie schon wählen, um sie später quälen zu können. Eben: Dumm gelaufen. Mit "Wir haben keine Stimme zu verschenken." hat Merkel sich verzockt ud nun muss Mutti die Suppe auslöffeln, die sie selbst gekocht hat...

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echo0815 25.09.2013, 11:59
61. Die Bildung von Koalitionen ist nicht zwingend vorgeschrieben

Die Parteien täten alle gut daran, ihre Mitglieder bezüglich möglicher Koalitionen zu befragen und zwar auch hinsichtlich inhaltlich Konsequenzen. Wieweit darf eine Partei ihr Profil und ihr Wahlprogramm verwässern und aufgeben, um sich einer sogenannten Staatsräson zu unterwerfen ? Die jetzige Wahl lehrt, dass der Wähler genau das bewertet und abstraft. Im Jahre 2014 stehen erneut Wahlen an. An deren Ergebnissen wird die Glaubwürdigkeit der Parteien sehr schnell zu messen sein.

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amorphus 25.09.2013, 12:00
62.

Zitat von sysop
Die Union richtet sich auf eine Große Koalition ein. Doch um die SPD in die Regierung zu locken, wird sie einen hohen Preis zahlen müssen - auch bei der Zahl der Ministerämter.
Moment mal. Die SPD besteht nicht nur aus Politikern die Ministerposten ergattern wollen und dafür den Rest Selbstachtung über Bord werfen. Die SPD hat auch noch eine Basis und die die sie gewählt haben. Es würde doch sehr wundern wenn sich dort jemand an den Gedanken einer großen Koalition gewöhnen könnte. Ebenso wären die Grünen unwählbar für 2/3 der Grünen Wähler würde sie mit der CDU koalieren. Vielleicht geht es den Spitzenpolitikern ja um die besten Posten, aber wenn die Basis entscheidet wird es entweder zur Minderheitsregierung kommen oder Neuwahlen anstehen. Wenn die SPD so unbedarft sein sollte bei Merkel einzuschlagen aus Unfähigkeit selbst Politik zu machen dann muß sie fürchten in 4 Jahren nahe an das Schicksal der FDP zu gewählt zu werden.

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inmado 25.09.2013, 12:01
63. So nicht!

Eine Große Koalition für ein paar Posten, aber unter Verzicht auf Kernforderungen würde bei den nächsten Wahlen wohl zu massiven Wählerwanderungen weg von der SPD führen. Die SPD muß ganz im Gegenteil deutlich machen, welche ihrer Kernforderungen auch in einer solchen Koalition umgesetzt würden. Und zwar in einer nicht zur Unkenntlichkeit verstümmelten Form.

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Kapaun 25.09.2013, 12:02
64. Nö

Zitat von jeschma
Da SPD, Linke und Grtfüne zusammen die Mehrheit im Bundestag haben, könnten Sie jedes auch von ihnen selbst eingebrachtes Gesetz durchsetzen. Das ist doch jetzt wirklich mehr, als Merkel es derzeit kann.
Nein, das könnten sie nicht, denn es wird nach der konstituierenden Sitzung, in der nur die Formalien erledigt werden, keine weitere Sitzung geben, in der RRG ihre Mikro-Mehrheit ausspielen könnte. Solange nicht, bis es eine Koalitionsvereinbarung gibt.

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frisal 25.09.2013, 12:02
65.

Zitat von MMeike
Eine große Koalition ist das schlimmste was uns passieren kann. Schwarz-Rot hätte zusammen weit mehr als eine 2/3 Mehrheit und könnte das Grundgesetz nach belieben ändern wohingegen die Opposition nicht mal groß genug ist um einen Untersuchungsausschuss einzuleiten. Das Ganze wäre meiner Meinung nach die schlechteste Konstellation für die Demokratie in Deutschland.
Ich kann mir nicht vorstellen dass es notwendig ist das Grundgesetz nach "belieben" zu ändern. Freilich könnten sie das, aber letztendlich nicht ungestraft. Ich denke da wird, falls überhaupt, nur mit Augenmass vorgegangen.
Positiv an dieser Mehrheit wäre die Tatsache endlich notwendige Reformen zu beschließen und umzusetzen, wenn sie es wirklich wollen.

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vindex_sine_nomine 25.09.2013, 12:03
66. Ja, ja ...

Wenn Merkel die SPD bekommt, braucht sie den schwarzen Lord Seehofer nicht, das dürfte auch für die SPD interessant sein, wenn Fremdgeher, Fähnlein im Wind und "Ich verführeund schwängere die Töchter der Parteikollegen und laß sie dann sitzen!" Seehofer nicht mitspielen darf und sich ganz auf sein Oberbayern konzentrieren muß.

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donrealo 25.09.2013, 12:03
67. Als am späten Abend

des 22. September die Hochrechnungen immer deutlicher machten, dass für die CDU nur unliebsame Koalitionen wahrscheinlich wurden haben ganz plötzlich auch die Zahlen der FDP wieder deutlich nach oben gedreht. War schon verwunderlich. Aber man konnte es dann doch nicht mehr ganz "hinbiegen"

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aw123 25.09.2013, 12:05
68. Große Koalition

Die GroKo wollten die Unionswähler, deshalb haben sie der FDP nicht mehr ihre Stimme geliehen,sondern Union gwählt udn die FDP rausgewählt. SPD-, Grüne- und Linkenwähler wollten aber einen SPD-Kanzler, sonst hätten sie Merkel gewählt. das heißt: alle wollen die SPD in der Regierung. Das heißt: große Koalition mit SPD-Kanzler oder Schwarz-Grün oder Rot-Rot-Grün oder rote oder schwarze Minderheitsregierung. GroKO mit Merkel führt bei der SPD zu 10% bei der nächsten Wahl. Das geht einfach nicht.

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batman99 25.09.2013, 12:05
69. Ganz so einfach ist es leider nicht

weder für SPD noch CDU. Gibt die SPD der CDU einen Korb (was durchaus dem Willen der Mehrzahl der Mitglieder entspräche),dann kann Fr Merkel der SPD die Schuld für ein Scheitern geben und schon mal ganz leise Richtung Neuwahlen schielen. Um dann dort die absolute Mehrheit oder ihre FDP zu bekommen. Versucht die SPD mit Grünen und Linken eine eigene Mehrheit zu etablieren, dann können wir uns so langsam von der SPD als Volkspartei verabschieden(sollte dies die SPD tun-trete ich aus). Die CDU müsste in einer Koalition mit der SPD einige gewaltige Kröten schlucken; gäbe aber der SPD die Möglichkeit zu zeigen, dass sie durchaus sehr gut regieren kann.

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