Forum: Politik
Ordnungshüter Boris Palmer: Das grüne Männchen
DPA

Ob Messermigration oder nächtliche Ruhestörung: Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat etwas dagegen. Zum Beispiel seinen Dienstausweis.

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UncleJack 26.11.2018, 18:24
40. Stramm rechtes Frühstücksfernsehen

Wer über „Asylchaos“ und Irrsinn bei Abschiebungen spricht, ist also stramm rechts.
Vor wenigen Tagen hat Spiegel Online über den Fall einer jungen Roma - Dame berichtet, die aus Baden-Württemberg nach Mazedonien abgeschoben wurde, trotz erfolgreicher Integration und Arbeitsplatz als dringend benötigte Fachkraft.
Ist es wirklich stramm rechts, die Frage zu stellen, warum diese junge Frau abgeschoben wurde, und Schwerkriminelle nicht?
Ist der Begriff Irrsinn wirklich unangebracht, wenn Krankenschwestern abgeschoben werden und verurteilte Vergewaltiger nicht?
Wenn das kein Chaos im Asylrecht ist, dann kann mir vielleicht freundlicherweise mal jemand erklären, wie der Zustand ansonsten zu beschreiben ist, und was ein Chaos in dem Bereich ausmachen würde.
Warum man als Integrationsverweigerer hier geduldet leben darf, aber als sich aktiv Integrierende diese Duldung ausgeschlossen ist, ist das wirklich eine Fragestellung, die den Fragenden „stramm rechts“ werden lässt?
Damit möchte ich allerdings nichts über das Buch sagen, ich werde es auch mit Sicherheit nicht kaufen. Aber von einem seriösen Journalisten kann man schon differenziertere Darstellungen erwarten, als hier im Artikel geschehen. Schön, dass der Autor so einen starken moralischen Wertekompass hat. Schade nur, dass er beim Reflektieren offenbar nicht zum Einsatz kommt.
Was man von denen in obiger Glosse verächtlich Gemachten halten mag, sei mal dahingestellt.
„Stramm rechts“ ist jedenfalls „stramm“ politikwissenschaftlich betrachtet etwas völlig anderes. Aber wer interessiert sich in einer postfaktischen Welt schon noch für Wortbedeutungen?
Das Problem bei derartigen Übertreibungen ist nur, dass man irgendwann nicht mehr ernst genommen wird, wie der Hirtenjunge, der einmal zu oft „Wolf“ rief.
Wenn der Autor als künftig über andere stramm Rechte wie Hundekrawattenträger oder Bomberjackenträger schreibt, befinden sich diese dann auf einem Niveau mit dem Geschäftsführer des Sat.1-Frühstücksfernsehen.
Hier eine gewagte These: Vielleicht, aber nur vielleicht, ist nicht jeder alarmistische Populist ein glühender Nationalsozialist.

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TOKH1 26.11.2018, 18:25
41. Palmengarten

Stuttgart 21. Da fiel mir dieses geistige Nachtblütengewächs zum ersten mal auf. Ich kannte ihn noch nicht wirklich gut. Aber als Möchtegernweltverbesserer, der aus Mangel an Parteifreundschaften innerhalb der CDU nicht aufgenommen wurde und leider alle Positionen in der FDP auch schon vergeben waren, fand er dann bei den Grünen (.."sag mal hat der Grüneninlandsgeheimdienst der Gurken versagt??"...) eine Bleibe. Doch leider taten sich die Grünen damit keine Gefallen, einen Schönling in den eigenen Reihen aufzunehmen, ohne einen Backroundcheck durchzuführen. Tja. Nun haben sie den Nestbeschmutzer in den eigenen Reihen, der nie ein Grüner war, sondern keine Heimat fand. Aber was er suchte war ja auch nur eine Bühne. Wie schon sein Vater: Immer schön die Klappe aufreißen und den geistigen Morast rausblubbern lassen. Achso: Zum Thema Stuttgart 21, schon damals zeigte sich bei den öffentlichen Sitzungen unter Leitung von Heiner Geissler, dass selbst der alte Kettenhund Heiner linker war als unser strammrechtspopulistischer Borisle..

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csm101 26.11.2018, 18:27
42. Was für eine Farce!

Gestern hab ich ein Interwiev mit Herrn Palmer auf Phoenix angeschaut. Ehrlich gesagt scheint der Mann eher in der objektiven Realität beheimatet zu sein als der Autor. Und als OB hat er Probleme klar erkannt und auch benannt. Während seine Parteigenossen die Realitäten schlichtweg geleugnet haben. Oder erinnert sich noch jemand daran, dass Tübingen Clubs Migranten aufgrund ihres Verhaltens nicht mehr eingelassen haben. Und die Reaktionen von Presse und dem linken Spektrum?

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heissSPOrN 26.11.2018, 18:29
43.

Es ist bemerkenswert, was für Grünen-Politiker das Land Baden-Würtemberg hervorbringt. Neben dem erzkonservativen Landesvater jetzt auch noch einen als manischen Blockwart auftretenden Bürgermeister in Tübingen. Bin gespannt, was da noch folgt, wo die Grünen jetzt auf dem Weg zur Volkspartei sind...

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lynx999 26.11.2018, 18:30
44. Palmer Bashing

Der Artikel mischt 2 Dinge miteinander die nur die Schnittmenge Boris Palmer haben:
1.) Der Vorfall mit dem Studenten der Palmer angepöbelt hat und dann weg gerannt ist.
2.) Die Buchvorstellung
Hier geschickt zusammengestellt für einen Artikel der nur das Ziel hat Boris Palmer zu schaden. Positive Seiten Palmers werden überhaupt nicht genannt, nein sogar schlimmer komplett umschifft.

Ich bin wahrlich kein Freund Palmers und der Grünen, aber was soll der Artikel außer nah am Rufmord denn sein? Kritisch berichten gerne. Aber auch immer mal alle Seiten beleuchten - sonst ist es schnell (berechtigt) Lügenpresse. Symptomatisch: Spiegel nimmt eine Interpretation des Studenten Vorfalls vor. Die Sichtweise Palmers wird „zum aufklappen“ ohne Bewertung dargestellt.

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yippieh 26.11.2018, 18:31
45. @37 Warum 2022 Wiederwahl?

2022 ist Herr Palmer schon lange Innenminister.
Ausserdem, was spricht gegen law and order wenn ein Teil X kein Sicherheitsgefühl hat? Aushalten müssen, okay. Garantien gibts auch nicht, okay. Freiheiten bewahren, gern. Hysterie, vielleicht.
Nein, keine Leitkultur aber Regeln. Die haben wir aber sie werden egozentrisch oft gar nicht eingehalten. Soziales Jahr oder Bundeswehr hätte vielleicht mehr dazu beigetragen.

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antemann.detlef 26.11.2018, 18:32
46. Bürgermeister muss von keiner Partei aufgestellt werden

Zitat von TheFunk
Die Grünen werden den Palmer sicher nicht wieder neu aufstellen. hoffentlich.
Da muss ich doch gleich mal den schwäbischen Spießer raushängen, denn Palmer kann mit oder ohne Grüne wieder als Bürgermeister kanditieren.
Wählbar zum Bürgermeister sind gem. § 46 GemO Deutsche in Sinne von Art. 116 des Grundgesetzes und Unionsbürger, die vor der Zulassung der Bewerbung in der Bundesrepublik Deutschland wohnen, die Bewerber müssen am Wahltag das 25., dürfen aber noch nicht das 68. Lebensjahr vollendet haben und müssen die Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintreten.

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sachlicherbeitrag 26.11.2018, 18:32
47. Ätzend sind die Medien, nicht Boris Plamer!

Ich finde es beschämend, wie die Medien auf Politiker eindreschen: Egal ,
wie Palmer sich bei einem Streit verhalten hätte, er wäre sowieso zerrissen worden. Beobachtet er "zu laut feiernde Studenten" nur, heißt es, er unternähme nichts gegen Ruhestörung. Bezieht er Stellung, heißt es, er soll sich nicht überall einmischen oder er hätte sich falsch eingemischt. Und die Medien machen aus einer Mücke einen Elefanten und fördern damit, dass sich andere Leute im Zweifelsfall lieber nicht mehr einmischen, sondern wegsehen.

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schwarzeliste 26.11.2018, 18:38
48. Problem

Herrn Kuzmany kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen. Im Gegensatz zu Boris Palmer ist er leider nicht mal unterhaltsam. Palmer hat vielleicht ein kleines bisschen was von seinem Vater geerbt, da wäre es noch viel mehr zur Sache gegangen. Die Aktion mit dem Studenten macht mir den Palmer nur noch sympathischer. Das zeigt, wie nah er an den Leuten dran ist und dass er sich auch um die kleinen Alltagsprobleme kümmert, z.B. nächtliche Lärmbelästigung, in Tübingen tatsächlich ein Riesenproblem. Dass er eine hirnlose Beleidigung nicht auf sich sitzen lässt, finde aber ich ok. Dass der Student rhetorisch Palmer nicht gewachsen war, kein Wunder. PS. Palmer ist allein schon deshalb ernst zu nehmen, weil er als Bürgermeister äußerst erfolgreich ist. Davon in dem dürftigen Kommentar kein Wort

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cn01-2018 26.11.2018, 18:38
49. unseriös

Völlig unabhängig, ob man den Palmer in linksgrünen und Spon-Kreisen ob seiner offensichtlichen Nicht-Uniformität im grünen Sinne mag oder nicht - ich finde es äußerst befremdlich, ihn in einem vorgeblichen Qualitätsmedium, auch wenn es nur eine Kolumne sein mag, mit
"Ernst nehmen kann man ihn nicht, unterhaltsam ist er leidlich. Vielleicht steckt ihm ja mal jemand fünf Euro zu für seine Bemühungen."
zu diffamieren. Völlig unseriös und im Übrigen nicht besser als das gleichartige Agieren des politischen Gegners. Das Lächerlichmachen Unliebsamer, anstatt des Eingehens auf die sachlichen Bereiche, ist ein alterprobtes Stilmittel propagandistischer Aufpeitscher, das schon vor 80 Jahren glänzend funktioniert hat...

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