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Ost-Gipfel in Vilnius: EU-Parlamentspräsident räumt fatale Fehler im Ukraine-Poker ei
AFP

Die Ukraine ist ein Schlüsselstaat bei der Öffnung der EU nach Osten. Doch das angestrebte Abkommen mit dem Land ist vorerst gestoppt: Russland hat den Westen ausgebremst. EU-Parlamentspräsident Schulz gesteht jetzt ein, wie fatal sich die Europäer verschätzt haben.

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BonChauvi 28.11.2013, 13:36
1. optional

Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man so dummbeutelig sein kann, den Abschluss eines so wichtigen Abkommens von der Freilassung Timoschenkos abhängig zu machen. Einerseits glaube ich, dass die Dame in ihrer Regierungszeit selbst nicht sauber war. Andererseits gibt es nach offiziellen Schätzungen mehrere Hundert politische Häftlinge in der Ukraine, die freilich weniger dekorativ sind als Timoschenko. Was ist mit denen?

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LJA 28.11.2013, 13:44
2. Aber Herr Schulz !

Das macht doch nichts. Deshalb hat man Sie und Ihre Kollegen aus Deutschland ja nach Brüssel geschickt. Weil Sie dort erstens sowieso nichts zu sagen haben (Was ich persönlich ganz gut finde), es deshalb zweitens überhaupt keine Rolle spielt, was Sie dort machen oder nicht machen und sich deshalb drittens hier bei uns auch überhaupt niemand dafür interessiert.
Von daher ist das alles gar kein Problem. Nur keine Sorge.

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citi2010 28.11.2013, 13:46
3.

Zitat von sysop
Die Ukraine ist ein Schlüsselstaat bei der Öffnung der EU nach Osten. Doch das angestrebte Abkommen mit dem Land ist vorerst gestoppt: Russland hat den Westen ausgebremst. EU-Parlamentspräsident Schulz gesteht jetzt ein, wie fatal sich die Europäer verschätzt haben.
Die ganze Öffnung der EU nach OSTEN ist eine fataler Fehler...

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nic 28.11.2013, 13:54
4. optional

"...die wir als Europäer in dieser Form nicht leisten können oder leisten wollen."

Vielleicht wollen die Europäer die Ukraine erst mal gar nicht in der EU sehen? Vielleicht könnte man ja die vorhandenen Probleme, innerhalb der EU, lösen und dann das neue Mitglied begrüßen?

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chrimirk 28.11.2013, 13:58
5. Völlig richtig!

Und deshalb treiben die EU-Funktionäre und abgehalfterten EU Politiker lebensgefährliche Spiele mit den EU-Bürgern.
Die EU gehört aufgelöst, oder zumindest in eine Art EFTA 2.0 überführt werden. Es wächst nichts niemals zusammen, was nicht zusammen gehört.
Aber vielleicht werden die baldigen Europa-Wahlen hier was nachhaltig ändern

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N.Danilewski 28.11.2013, 13:59
6.

Zitat von BonChauvi
Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man so dummbeutelig sein kann, den Abschluss eines so wichtigen Abkommens von der Freilassung Timoschenkos abhängig zu machen. Einerseits glaube ich, dass die Dame in ihrer Regierungszeit selbst nicht sauber war. Andererseits gibt es nach offiziellen Schätzungen mehrere Hundert politische Häftlinge in der Ukraine, die freilich weniger dekorativ sind als Timoschenko. Was ist mit denen?
Timoschenko war doch nur vorgeschoben. Die EU war entweder nicht willens, oder ncht in der Lage dazu, der Ukraine den wirtschaftlchen Schaden zu ersetzen. Steht doch im Artikel

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Oberleerer 28.11.2013, 14:02
7.

Früher galt die Ukraine als Kornkammer Europas, heute beschränkt sich die Bedeutung auf strategische Aspekte und ist Spielball skrupelloser Machenschaften.

Wenn es in der Bevölkerung nicht die Erinnerung an bessere Zeiten gäbe, wäre das schon lange ein Failed State. Ich erinnere gerne immer wieder daran, daß die Fahrzeugflotte der Regierung zum Teil aus gestohlenen Fahrzeugen besteht, die hochoffiziell beschlagnahmt und trotz Protest der deutschen Eigentümer nicht zurückgegeben werden.

Man kann dort nur mit Geld etwas bewegen, weil man für jedes wichtige Projekt viele Amtsträger kaufen muß. Die Ukraine wäre ein interessantes Projekt für Sim-City.

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occially 28.11.2013, 14:02
8. Allein schon der Titel!

"Ukraine-Poker": Poker ist doch ein (Glücks-)Spiel und bedient das Bedürfnis von Zockern. Weiter heisst es ja dann trefflicherweise auch: dass Brüssel beim Aushandeln des EU-Abkommens keine Entschädigung angeboten habe für die Verluste, die sein Land durch den Wegfall von Vorteilen auf dem russischen Markt entstünden.
Und was ist jetzt nochmal die Grundidee von einem "gemeinsamen" Europa?

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Fidel Castro 28.11.2013, 14:14
9. Wie lange ...............

Zitat von sysop
Die Ukraine ist ein Schlüsselstaat bei der Öffnung der EU nach Osten. Doch das angestrebte Abkommen mit dem Land ist vorerst gestoppt: Russland hat den Westen ausgebremst. EU-Parlamentspräsident Schulz gesteht jetzt ein, wie fatal sich die Europäer verschätzt haben.
........... noch kann sich die EU dieses derzeitige Führungspersonal leisten? Vor allem, wie lange können sich die EU und das übrige Europa den Schulz noch leisten?
Europa will sich das Hochpäppeln der Ukraine nicht leisten? Geht´s noch, Schulz? Europa kann sich nicht einmal die wirtschaftliche Stabilisierung Südeuropas leisten und den jungen Menschen in diesen Ländern Zukunftsperspektiven bieten!

Gut, immerhin hat er jetzt Fehler eingestanden. Über den grundlegenden Fehler, der beabsichtigten und ständig versuchten Ausgrenzung Russlands im Geiste des kalten Krieges wird der Herr wohl eher nicht nachdenken.

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