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Ost-Ukraine: Separatisten melden Einnahme von Debalzewe
REUTERS

Von wegen Waffenruhe: Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine haben die strategische wichtige Stadt Debalzewe nach eigenen Angaben eingenommen. Bis auf ein "paar Wohnviertel" sei der Ort im Donbass unter ihrer Kontrolle.

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WeißteBescheid 17.02.2015, 15:48
70. Erst nachdenken, dann schreiben !

Zitat von ebeivk
Dass Putin sein Wort nicht halten würde, war jedem klar. Eine Kriegspartei, die Gelände erobert, deeskaliert nicht! Putin will nicht hören, wollte nie hören und wollte nie Frieden. Es müssen scharfe Sanktionen her, nicht so ein Wischiwaschi. Trennt Russland komplett vom internationalen Geldmarkt! Null Transfer von Know-How. Absolut KEINE Lieferungen mehr von Wirtschaftgütern!
Wieso (nur) Putin ?
Der ukr. Kampfeinheiten des "Rechten Sektors" hatte doch ganz offiziell mitgeteilt, dass sie sich nicht an die Waffenruhe halten werden.

"Absolut KEINE Lieferungen mehr von Wirtschaftgütern!"

Wieso forden Sie nich absolut KEINE Lieferungen von Öl und Gas aus Russland nach Deutshcland? Das würde Russland doch viel mehr schaden, da keine Einnahmen mehr aus Verkauf (und nebenbei die Industrie und Versorgung Deutschlands und der halben EU zusammenbrechen).

Deutschland bezieht 36 Prozent seiner Öleinfuhren und 35 Prozent seiner Gaseinfuhren aus Russland. (Quelle:SPON)

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doris_d 17.02.2015, 15:48
71. Bravo Walther

"Die USA müssen nun, um zur Wahrung der ukrainischen Souveränität und territorialen Integrität alle Waffen liefern, die von Kiew angefordert werden. Ziel muss es sein, hohe Verluste bei den russischen Truppen zu erzeugen, damit diese wie damals in Afghanistan sich angeschlagen zurückziehen."

Sie sollten aber noch einen Schritt weitergehen und eine zweite Front aufmachen um die Truppen der Ukraine zu entlasten.

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bumminrum 17.02.2015, 15:48
72. warum

sollten den die Ostukrainer auf einen klaren strategischen Vorteil verzichten? Die Regierung in Kiew hätte auch kampflos abziehen können anstatt die eigenen Leute zu verheizen. Es bleibt zu hoffen, dass nach der Sicherung des Ortes und der Reduzierung der Truppen von Kiew Ruhe einkehrt.

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kugelsicher 17.02.2015, 15:49
73.

Der Westen sollte Putin mal die Macht des Kapitalismus spüren lassen.

Nichts mehr aus Russland kaufen, nicht mehr nach Russland verkaufen, und auch sonst keine Handelsbeziehungen mit denen.

Man könnte es auch Sanktionen nennen. Der Rubel und die rus. Wirtschaft sind ja schon in den Keller gegangen.
Dann sieht Putin mal, was es heißt seinem Volk sagen zu müssen, dass er pleite ist.

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vorsicht 17.02.2015, 15:49
74.

Zitat von sagichned
Der ukrainische Armeesprecher grade eben: Die Separatisten kontrolieren garnichts etc.
Es ist hier noch keiner auf die Idee gekommen, dass auch Lügen aus Kiew kommen und vlt. ist das auch der Grund, weshalb in diesem Fall so schwer zu verhandeln ist.

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Normaler Wutbürger 17.02.2015, 15:50
75. Gehts noch ?

Zitat von gerifro
weshalb die EU immer wieder Sanktionen gegen Russland verhängt (welche selbiger ja auch schaden) und dann - überspitzt gesagt - eine Woche später - von den Russen etwas will. Ob sich die Russen nicht schon längst sagen: "Die wollen ja von uns was! " das ist hier die Frage. Des weiteren, wenn man von den Russen schon etwas will - was immer auch - ist es nicht gerade schön, ihnen eine Woche die Tür "vor der Nase" zuzuknallen. Würde die EU eine solche Vorgangsweise eines Partners akzeptieren?
Russland bzw. Putin will/wollte den Krieg, und nicht erst seit 2 Monaten.
Und zu einem für Putin günstigen Zeitpunkt, nämlich der Aufstände in Kiew, hat er losgelegt. Ab da konnte er nämlich schön den westen mit ins Boot holen, und ihnen die Schuld zuschieben. Wie man sieht funktioniert das ja auch bestens. Da einzige was er machen muss ist keine offiziellen Truppen zu schicken, denn dann hat er immer seine Patt Situation, der westen sagt er ist Schuld, er sagt der Westen ist Schuld.

Um mal auf ihren Kommentar einzugehen, glauben Sie ohne Sanktionen wäre in der Ukraine Frieden ? Das kann nicht Ihr Ernst sein ... .

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crackerjack79 17.02.2015, 15:50
76. Ausgenommen

Wie hier schon ausreichend festegestellt wurde, war Dabalzwew (auf Wunsch der ukrainischen Regierung) nicht Teil der Vereinbarung von Minsk. Poroschenko war klar, dass er dieses Stadt nicht halten kann. Um sein Gesicht nicht zu verlieren, wollte er keine Rückzug seiner Truppen befehlen und hat sie lieber durch die Kämpfer aus Novorossia um die Ecke bringen lassen.
Nun hat Putin was er wollte und es bestejt tazsächlch die Chance auf einen "Frieden".

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klube47 17.02.2015, 15:52
77. Das hätte jeder vorher Wissen müssen,

Zitat von kuac
Das ist der Beweis, dass Putin Krieg will und nicht Frieden. Merkels Rolle ist damit leider beendet und die USA werden nun übernehmen. Es läuft nicht gut für die Ukraine und die Europa.
Putin weiß, dass Merkel und Konsorten nur schwafeln, die lassen die menschen in der Ukraine lieber krepieren .
Wirtschaft ist für Merkel wichtiger als Menschenleben.
Putin hlacht sich über den westen seit langem kaputt, er hört immer wieder, es gibt nur eine diplomatische Lösung.
Er weiß jetztb das er unbesorfgt weiter morden lassen kann.
Hoffe die USA besinnt sich ihrer Verantwortung aus dem Budapester Abkommen und stoppt diesen Verbrecher.

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kalli0412 17.02.2015, 15:53
78. Minsk 2 obsolet

Mit der aktuellen Entwicklung dürfte Minsk 2 obsolet geworden sein. Allen Putin-Verstehen sei gesagt: Dieser ist Konflikt-Bestandteil, Kriegstreiber und Kriegsverbrecher. Gestern fragte Günther Jauch auf die Antwort des russischen Botschafters, dass die Waffen in der Ost-Ukraine nicht aus Russland kämen, "wo sollen sie denn herkommen, sie fallen ja nicht vom Himmel!" dem kann ich mich nur anschließen. Die russische Seite (auch die Ru.-Medien) entfaltet eine Propagandaschlacht, die mich an einen gewissen Dr. G. [wenn das mal nicht eine Veröffentlichung verhindert] erinnert und sie findet im Westen zahlreiche Abnehmer bzw. Gläubige.
Ich habe die Sorge, dass es jetzt nicht mehr weit bis zu Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine ist. Ewig kann Obama seine Falken auch nicht eindämmen.

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optism 17.02.2015, 15:53
79.

Wenn das wirklich stimmt, dann gibt es nun eine echte Chance auf Waffenruhe. Einen Waffenstillstandsvertrag als militärisches Mittel zu nutzen (in aussichtsloser Situation aushalten, bis der Gegner nicht mehr schießen darf) hat noch niemals funktioniert.
Das Minsker Abkommen wurde nunmal unter der Prämisse geschlossen, dass die Ukrainische Armee Debalzewe aufgibt und sich zurückzieht.
Diesbezüglich auch interessant, wie "vergessen" wird, dass es hauptsächlich die Separatisten waren, die Debalzewe evakuiert haben bevor die Offensive begann.

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