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Ost-West-Konfrontation: Die Mär vom neuen Kalten Krieg
REUTERS/ RIA Novosti

Ost gegen West, Realpolitik mit harten Bandagen: Die Krim-Krise wirkt wie ein Rückfall in den Kalten Krieg. Doch so weit wird es kaum kommen. Für eine Konfrontation der Blöcke sind beide Seiten nicht vorbereitet.

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denis111 19.03.2014, 15:37
1. Hardliner...

Putin wird kein Stück von seiner Linie abrücken, zumal er weiß, dass die USA sich (noch mehr) wilde militärische Eskapaden weder aus politischen noch aus finanziellen Gründen leisten kann. Zwar mag er vom unerwartet vehementen EU-Gekläffe etwas überrascht sein, doch diese (aus seiner Sicht) Chance in der Ukraine lässt er sich nicht entgehen.

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baba_ali_75 19.03.2014, 15:37
2. optional

wenn mam keine Eskalation will, sollte man kein öl ins feuer gießen...Herr Obama..Frau Merkel!!!!

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coyote38 19.03.2014, 15:39
3. Diktion überdenken

"Die Blöcke" gibt es nicht mehr. Es gibt auf der einen Seite ein wiedererstarkendes und zunehmend selbstbewussteres Russland ... und auf der anderen Seite gibt es den "Club West", der sich in seiner strategielosen Bräsigkeit und allzu treuen Washington-Gefolgschaft einfach zu bequem eingerichtet hat. Und ich kann auch nicht erkennen, dass zumindest Russland NICHT auf die Situation vorbereitet wäre: Die Eingliederung der Krim in die russische Föderation ist generalstabsmäßig und GENAU geplant abgelaufen ... das war "scripted reality" vom Feinsten. Die EINZIGEN, die planlos über Wochen "in der Nase gebohrt" haben, war der "freie Westen" ...

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spiegelleser.78 19.03.2014, 15:41
4.

ein sehr schöner Artikel, ich hoffe Sie haben damit Recht!

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Luna-lucia 19.03.2014, 15:41
5. mal weiter gedacht ...

oki, Verträge! Und was tut das Amiland? Noch was zum nachdenken hier > Michail Sergejewitsch Gorbatschow < war es, der mit Herrn Kohl, unsere Wiedervereinigung problemlos ermöglicht hat. UND! Wer es vergessen haben sollte - damals, man kann es in guten Geschichts- Bibliotheken nachlesen, waren die Amis nicht recht begeistert von der Idee. Die haben, genau wie die Briten, sehr, sehr zurückhaltend auf die Vorschläge des Herrn Gorbatschow, reagiert. Und Herr Gorbatschow hat uns noch seine Migs geschenkt. Oki, die der ehemaligen DDR eben. Und er hat nicht gegen die Nato gejammert! Obwohl er genau gewusst hat, was da auf Russland Außen- wie Innenpolitisch zukommen wird. Russen sind, wie sie sind - weder besser, noch schlechter - und dass die ihre Interessen wahren, müsste man doch auch verstehen. Bedenkt man, wie wenig Druck Russland auf die Nato-Erweiterungspläne ausübt, ist das schon mit Zurückhaltung zu bezeichnen. Oki, Polen und der Raketenschirm - ein neuer Ami-Wahn, um seine Waffenschmieden besser am Laufen zu halten. Mehr ist es nicht. Würde "der Russe" schießen - dann würde er auch treffen! Und wenn Amiland noch so viele Raketenschirme dagegen aufbauen würde. Was kann Amiland noch? Nicht mal mehr zur ISS selber fliegen - warum? Bei den Schulden dieses Landes, wird man bald über wichtigere Dinge, als Waffensysteme, nachdenken müssen

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stefan taschkent 19.03.2014, 15:42
6. Betonköpfe

… gibt und gab es auf beiden Seiten (wenn man in dieser Welt von 2014 überhaupt noch von zwei Seiten sprechen kann). So mancher Spitzenpolitiker und Journalist ist noch nach diesem simplen Vor-89er Schemata konditioniert und hätte wohl nichts gegen etwas mehr 'Action' einzuwenden (siehe McCain). Bleibt zu hoffen, dass dieser Typus hier nicht an den Drücker kommt.

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Kiste 19.03.2014, 15:44
7. Hier auch

Pfeifen im Walde allenthalben

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ktkdz 19.03.2014, 15:44
8.

Das nationalistische Abenteuer hat schon begonnen. Wenn ich Putin wäre, würde ich mir die Rest-Ukraine in 5 Jahren holen, wenn sich die Hühner im Westen beruhigt haben. Wetten, dass es so kommt?

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abraham lincoln 19.03.2014, 15:45
9. Von Putin lernen heißt

nationale Interessen durch Realpolitik adäquat umzusetzen. Von ihm lernen heißt, die eigenen nationalen Interessen durchzusetzen anstatt sie im EU-Domestizierungsclub in irgendwelchen dummdreisten Rettungspaketen zu verscherbeln.

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