Forum: Politik
Ostafrika-Krise: Großspender China ignoriert den Hilferuf der Uno

Die Uno versucht verzweifelt, Geld für die Hungernden in Ostafrika aufzutreiben. Ein möglicher Spender blieb bislang stumm: China. Dabei leitet Peking seit vielen Jahren Nothilfe an andere, obwohl in manchen Regionen*Chinas*selbst noch bittere Armut herrscht.

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aaaaaaaaaa 28.07.2011, 16:18
1. Wieviel Hilfe leisten die arabischen Länder?

Zitat von sysop
Die Uno versucht verzweifelt, Geld für die Hungernden in Ostafrika aufzutreiben. Ein möglicher Spender blieb bislang stumm: China. Dabei leitet Peking seit vielen Jahren Nothilfe an andere, obwohl in manchen Regionen*Chinas*selbst noch bittere Armut herrscht.
Ein Grossteil des Bruttoinlandprodukts der westlichen Länder fliesst in die Kasse der arabischen Ölproduzenten. Ich kann es mir gut vorstellen, dass diese Länder auf einem Berg von Petrodollars sitzen. Die Moslems entrichten jährlich grosse Geldsummen für die Zakat (mildtätige Hilfe für die Armen). Es würde mich interessieren, ob die arabischen Ölproduzenten den Hungernden im Bruderstaat Somalien helfen. Somalien ist ja zu 98% islamisch (sunnitisch).

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Tommi16 28.07.2011, 16:19
2. ......................................

Zitat von sysop
Die Uno versucht verzweifelt, Geld für die Hungernden in Ostafrika aufzutreiben. Ein möglicher Spender blieb bislang stumm: China. Dabei leitet Peking seit vielen Jahren Nothilfe an andere, obwohl in manchen Regionen*Chinas*selbst noch bittere Armut herrscht.
Hat das andere China-Forum icht genug chinafeindliche
Beiträge gebracht, das man nun eine neue China-Schimpfe durch´s Dorf treiben muss ?

Wenn die Politik Chinas keine, irgendwo versickernden "Spende" sondern konkrete Aufbauhilfe ist,
so ist das eine Möglichkeit, die wir nicht zu kritisieren haben.

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Bezahler 28.07.2011, 16:20
3. Natürliches Regulativ

Zitat von sysop
Die Uno versucht verzweifelt, Geld für die Hungernden in Ostafrika aufzutreiben. Ein möglicher Spender blieb bislang stumm: China. Dabei leitet Peking seit vielen Jahren Nothilfe an andere, obwohl in manchen Regionen*Chinas*selbst noch bittere Armut herrscht.
Wie immer öfter wird die Chinesische Entscheidung von der Vernunft geleitet.Unser moralisierter Pseudohumanismuß ist doch nicht mehr als ein lächerliches Feigenblatt.
Die Anpassung der Bevölkerungszahl zu den gegebenen Resourcen geschied auch heute noch in natürlicher Weise.
Das mag uns übergewichtigen nicht mehr zeitgemäß und brutal erscheinen.Jedoch findet dies immer alle paar Jahre in den dortigen Regionen statt.Je nach Hype mit mehr oder weniger medialem Gedöns.
Die paar tonnen Hilfsgüter sind ruck-zuck vervespert.Gerade bis die Journalie wieder im Flieger sitzt.
Ich pflege in meiner Erinnerung immer jenes legendäre Tanaland, mit welchem Hoimar von Dithfurt die Unsinnigkeit solcher Hilfsaktionen auf eindruckvollste Weise dargelegt hat.

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heribertX 28.07.2011, 16:21
4. Das könnte dem Westen ja nie passieren

Zitat von
Westliche Hilfsorganisationen und Regierungen werfen den Chinesen genau dies vor: Anstatt Geldspritzen mit politischen Bedingungen zu verknüpfen, scherten sich die Pekinger nicht darum, ob sie korrupte Politikern oder Diktatoren bedienen.
Das könnte dem Westen ja nie passieren. Wir hätten niemals einen korrupten Diktator in Ägypten, Libyen, Saudi-Arabien oder sonstwo unterstüzt. Niemals. Wirklich. :)

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VorwaertsImmer 28.07.2011, 16:22
5. Es geht um Rohstoffe....

Zitat von sysop
Die Uno versucht verzweifelt, Geld für die Hungernden in Ostafrika aufzutreiben. Ein möglicher Spender blieb bislang stumm: China. Dabei leitet Peking seit vielen Jahren Nothilfe an andere, obwohl in manchen Regionen*Chinas*selbst noch bittere Armut herrscht.
Natürlich helfen die Chinesen gerne - aber dafür müssen die Afrikaner natürlich auch was tun.

Gutmenschen mögen das schlecht finden, auf Reich der Mitte mit seinen 5000 Jahren Geschichte herrabblicken. Aber die Gutmenschen haben eben nix mehr zu sagen, kommen meistens aus westlichen Ländern.

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jeh1985 28.07.2011, 16:24
6. Jeder Mensch

sollte von sich aus Geld "geben", nicht die Regierung! Aus Überzeugung sollte der Mensch handeln, nicht aus der Geldgier etlicher falscher Spendeorganisiationen, die sich selbst Prozente dadurch sichern (oder das ganze Geld gar in irgendwelchen Löchern verschwindet). Es ist vermessen von einem Land zu verlangen, dass es Geld spendet, wenn selbst noch hunderttausende im eigenenen Land an Hunger und Armut leiden.
China macht es richtig, Geld ist keine Lösung, wenn es durch die falschen Hände gereicht wird. Materielle Dinge (wenn sie denn sinnvoll sind) sind hier einzig richtig.

Die Länder sollten vom Modell der Spenden abkehren. Nur der Bürger eines Landes sollte entscheiden dürfen, was und wieviel er von seinem Verdienst gibt, so entscheidet auch er alleine in seiner Freiheit was er als wichtig und richtig erachtet.

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bakunicus 28.07.2011, 16:28
7. gute frage ...

... nächste frage ...

ob entwicklungshilfe, katastrophendienst oder generell ein perspektive für die "dritte welt" zu entwickeln, viele länder bleiben dabei stumm.

ob das die reichen ölstaaten sind oder china, oder die tigerstaaten in fernost.

bei china ist diese frage aber besonders prickelnd, da sich die KP in china den kommunistischen idealen verpflichtet fühlt, wenigstens offiziell.

der kommunisnmus ist aber schon immer eine globale angelegenheit gewesen, im guten wie im schlechten sinne.
er steht in totalopposition zu jeden nationalistischen oder kontinentalen motiven.

das china nicht bereit ist zur solidarität zeigt die ganze verlogenheit der einheitspartei in china.
und da helfen auch alle eigennützigen engagements in afrika und andernortes nicht darüberr hinweg.

bakunicus

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bakunicus 28.07.2011, 16:35
8. gutmenschen ?

Zitat von VorwaertsImmer
Natürlich helfen die Chinesen gerne - aber dafür müssen die Afrikaner natürlich auch was tun. Gutmenschen mögen das schlecht finden, auf Reich der Mitte mit seinen 5000 Jahren Geschichte herrabblicken. Aber die Gutmenschen haben eben nix mehr zu sagen, kommen meistens aus westlichen Ländern.
es geht nicht nur um idealismus, der alles andere als verachtenswert ist.
es geht um globale soziale verantwortung.

sie können das verächtlich abtun, aber bis jetzt ist die politik in den wesentlichen grundzügen seit dem WK II in bewegung hin zur freiheit, einigkeit und brüderlichkeit.
hin zur demokratie, universellen menschenrechten und der grundlegenden überzeugung dass die nationalstaaten keine antworten auf globale krisen und themen haben.

nicht die "gutmenschen" haben nix zu sagen, sondern der christlich, militärisch wirtschaftliche komplex hat ideologisch, ökonomisch, ökologisch und menschlich totalversagt.

sie und ihresgleichen sind heute schon geschichte, sie glauben das nur noch nicht.

bakunicus

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Mondaugen 28.07.2011, 16:45
9. An ihren Taten

Zitat von bakunicus
... nächste frage ... ob entwicklungshilfe, katastrophendienst oder generell ein perspektive für die "dritte welt" zu entwickeln, viele länder bleiben dabei stumm. ob das die reichen ölstaaten sind oder china, oder die tigerstaaten in fernost. bei china ist diese frage aber besonders prickelnd, da sich die KP in china den kommunistischen idealen verpflichtet fühlt, wenigstens offiziell. der kommunisnmus ist aber schon immer eine globale angelegenheit gewesen, im guten wie im schlechten sinne. er steht in totalopposition zu jeden nationalistischen oder kontinentalen motiven. das china nicht bereit ist zur solidarität zeigt die ganze verlogenheit der einheitspartei in china. und da helfen auch alle eigennützigen engagements in afrika und andernortes nicht darüberr hinweg. bakunicus
An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

China zu "unterstellen", es agiere "kommunistisch" in seinen auswärtigen Beziehungen geht völlig an der Realität vorbei. Im Gegenteil, kein Land handelt derzeit "kapitalistischer", also marktorientierter in Bezug auf Sicherung von Rohstoffquellen und Absatzmärkten als die VR. Noch besser trifft vielleicht "materialistisch", denn alle moralischen oder gar religiösen Fragen interessieren die Chinesen überhaupt nicht.

Und was die Solidarität angeht: primär ist da die bessere Versorgung der eigenen, z.T. immer noch bitterarmen Bevölkerung, die nebenbei die Gesamtbevölkerung Afrikas weit übersteigt.

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