Forum: Politik
Osteuropa: Trauer um die Briten, Angst vor Deutschlands Macht
AFP

Von Ungarn über Tschechien bis Polen: Überall in Osteuropa weinen selbst die Hardliner den Briten nach. Nachahmer sind hier nicht zu befürchten - dafür aber reichlich neue Forderungen an Brüssel.

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ntfl 25.06.2016, 19:05
1. Problem Deutschland

Wenn man dem Pressetenor folgt, dann hat man jetzt also in der "Rest-EU" ganz grosse Furcht vor Deutschland. Wir sollten die Menschen deshalb also bruhigen und ebenfalls aus der EU austreten. Denn dann gäbe es offensichtlich ja keine Probleme in der EU mehr. Mich würde dann nur noch nebenbei interessieren, wer unseren Anteil an den Netto- Zahlungen dann übernimmt...

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El pato clavado 25.06.2016, 19:09
2. Keine Sorge

man wird fummeln und tricksen, die Engländer dürfen/müssen noch mal Wählen, solange bis das Ergebnis stimmt. selbst wenn es 50,001 für die EU ist
und 49,999 für den Brexit ist .dann ist Ruhe weil es dann ein tolles Bekenntnis zur EU ist, Was gibt es da überhaupt noch zu diskutieren? Die Mehrheit will raus , also los und nicht noch mehr Extrawünsche erfüllen

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busytraveller 25.06.2016, 19:10
3. Poexit? Nö!

"In Polen etwa würden jüngeren Umfragen zufolge weit mehr als 80 Prozent der Menschen für die Mitgliedschaft stimmen". Polen erhält jedes Jahr netto 13,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Deutschland zahlt 15,5 Milliarden. Natürlich wollen sie nicht aussteigen. Es werden die Nettoempfänger schön hübsch in der EU bleiben. Wer aussteigt oder gar nicht erst einsteigt, sind die (potentiellen) Nettozahler (GB, Norwegen, Schweiz). Wer im Übrigen übernimmt wohl Großbritanniens 7+ Milliarden Euro? Wetten, dass...

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auf_dem_Holzweg? 25.06.2016, 19:11
4. klar es gilt ja erst noch abzusahnen

Die Oststaaten müssen erst noch ein paar Jahrzehnte absahnen und dann gehen sie den Exit an wenn es ncihts mehr zu holen gibt.
Ernüchternd ist jedenfalls die Reaktion aller EU-Staaten: es gibt ein Land mit Demokratie, hier wird zu wichtigen Theman das Volk befragt. Derartiges wird es in Deutchland niemals geben - weder zur Hauptstadtfrage, Euroeinführung und aktuell zur Flüchtlingsdebatte. unsere Regierung fürchtetr Demokratie, sie hat sich soweit vom Volk entfernt dass sie Angst davor haben muss.

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El pato clavado 25.06.2016, 19:16
5. Keine Sorge

man wird fummeln und tricksen, die Engländer dürfen/müssen noch mal Wählen, solange bis das Ergebnis stimmt. selbst wenn es 50,001 für die EU ist
und 49,999 für den Brexit ist .dann ist Ruhe weil es dann ein tolles Bekenntnis zur EU ist, Was gibt es da überhaupt noch zu diskutieren? Die Mehrheit will raus , also los und nicht noch mehr Extrawünsche erfüllen

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decathlone 25.06.2016, 19:28
6. Ich dachte immer,..

... die EU habe gemeinsame Werte und es gäbe harte Bedingungen für eine Aufnahme. Die osteuropäischen Länder und ihre nationalistischen Regierungen werden einmal als einer Sargnaegel der EU dastehen. Die Aufnahme dieser Länder in die EU war ein Fehler. Wir päppeln mit EU-Milliarden Nationalisten und Rassisten in diesen Ländern.

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prisma-4d 25.06.2016, 19:28
7. ...merkt es denn keiner....

Lieben wir wirklich diese Schreckensscenarien so sehr das wir nicht davon lassen können. Der Brexit ist doch nur deswegen ein Problem weil WIR ihn dazu machen.

Doch zwischen den Zeilen lesen wir... Markt... Export... Gewinneinbrüche... und genau so wir die EU von den oberen Zehntausend gesehen. Es geht nur ums Geld. Gemeinschaftssinn (siehe Flüchtlingsverteilung) von wegen, Verantwortungsbewustsein... Fehlanzeige.

Wir sollten es ganz klar sagen, die EU ist ein reiner Marktmechanismus und Entscheidungen und Gesetze wurden ausschließlich für den Markt gemacht. Aber da ein Bürger hin und wieder gezwungen wurde am Markt teilzunehmen... ja ja... Politk für die Bürger.

Und warum trauern die Ostländer... weil sie befürchten weniger Geld zu bekommen

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ntfl 25.06.2016, 19:29
8. Ukraine

Ich glaube, dass die Ukraine sehr viel offensichtlichere Probleme zunächst einmal angehen sollte und dafür vermutlich auch sehr gerne finanzielle deutsche Hilfe in Anspruch nehmen wird. Hier wäre GB dafür vermutlich etwas zurückhaltender als mit einer kostenneutralen US-getriebenen Rhetorik gegenüber Russland!

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decathlone 25.06.2016, 19:30
9. Ich dachte immer,..

... die EU habe gemeinsame Werte und es gäbe harte Bedingungen für eine Aufnahme. Die osteuropäischen Länder und ihre nationalistischen Regierungen werden einmal als einer Sargnaegel der EU dastehen. Die Aufnahme dieser Länder in die EU war ein Fehler. Wir päppeln mit EU-Milliarden Nationalisten und Rassisten in diesen Ländern.

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