Forum: Politik
Ostsee: Russischer Jet führt Überroll-Manöver über US-Flieger aus
AP

Über der Ostsee hat sich ein russischer Kampfjet "in unsicherer Weise" einem US-Flugzeug genähert - auf weniger als zehn Meter. Moskau wiegelt ab.

Seite 23 von 33
HeisseLuft 30.04.2016, 16:01
220. Ja

Zitat von epiktet2000
Dass die USA ein "Raketenschild" in Polen errichten, das nur gegen den Iran gerichtet ist? Das soll glaubhaft sein?
So lange es ein Raketenschild nur in Polen und umzu ist, ja. Denn der könnte weder Europa und schon gar nicht die USA vor einem Nuklearschlag Russlands schützen. So weit sollten die geographischen Kenntnisse heutzutage schon reichen.

Beitrag melden
fragender69 30.04.2016, 16:01
221. Ihrer Meinung

Zitat von Nasenrübe
Daß Rußland als Aggressor dargestellt wird, liegt alleine daran, daß Rußland der Aggressor IST! Und wenn russische Flugzeuge 30 km vor New York kreisen würden, befänden sie sich bereits mitten im us-amerikanischen Luftraum.
nach ist Russland wegen der Ukraine und seinem angeblichen völkerrechtswidrigen Verhalten der Aggressor.

Und wie positionieren Sie sich zu den zahlreichen Bombardiereungen, die die USA in Ihrer Rolle als "Weltpolizist" vollzogen haben, und hierbei auch die Lage noch schlimmer gemacht haben.

Wie stehen Sie zu den Drohneneinsätzen, wo auch zahlreiche unschuldige Personen ums Leben kamen? Etc.pp. Aber dies sind ja die USA, die dies im Liche der Demokratie machen, gelle?

Beitrag melden
NauMax 30.04.2016, 16:03
222.

Zitat von fragender69
ob das, was die Piloten der amerikanischen Luftwaffe als unprofessionell und risikoreich ankreiden, in der tat auch so unprofessionell und risikoreich war. Denn nicht alles was uns so vermittelt wird, muss sich auch tatsächlich so zugetragen haben. Schlussendlich haben wir es hier dann auch mit einer subjektiven Sichtweise von der Bordbesatzung des Aufklärungsflugzeugs zu tun. Im Übrigen halte ich es auch nicht gerade für professionell und verantwortungsvoll, in einer so gereisten Lage an der Grenze zum russischen Luftraum mit ausgeschaltetem Transponder zu fliegen.
Sind die Russen dann professionell und verantwortungsvoll, wenn sie dasselbe mit Atombombern an den Luftraumgrenzen zu Großbritannien und Spanien machen? Die Trainieren dort unverholen den nuklearen Erstschlag gegen Europa und wir sollen unsere Füße stillhalten? Ist schon schlimm genug, dass wir so von den Amerikanern abhängig sind, aber wir sollten uns nicht mehr länger einbilden, dass es nie wieder Krieg in Europa geben könnte...

Beitrag melden
skeptikerjörg 30.04.2016, 16:04
223.

Zitat von niktim
Was haben die Russen in Georgien gemacht? Georgien überfallen? Sie betreiben Geschichtsfälschung! Georgien hat in einer Nacht, während die olympischen Spiele stattfanden eine friedlich schlafende Stadt mit Panzern Raketen usw überfallen und tausende von Menschen getötet. Putin war in Peking und Meddejew im Urlaub! Aber sowas vergessen sie schnell, weil es nicht in ihr Weltbild passt. Die Ruusen müssen ja die Bösen sein. Und die Krim wurde auch nicht überfallen! Aber wer uninformiert sein will, darf weiter Unwahrheiten verbreiten! Russland ist kein Angreifer!
Also erstens habe ich nicht geschrieben, Russland ("die Russen" würde ich nie schreiben) hätten Georgien überfallen. Aber sie haben versucht, Georgien zu destabilisieren und die Sezession von Süd Ossetien und Abchasien betrieben. Und zweitens gab es in dem ganzen Krieg, auf ossetischer, russischer und georgischer Seite zusammen gezählt, weniger als tausend Tote, geschweige, dass es in Zchinwali tausende von Toten gegeben hätte.
Drittens haben russische Streitkräfte die (ukrainische) Krim destabilisiert, auch wenn sie dabei Phantasieuniformen trugen - Putin hat mit seinem öffentlichen Lob und seiner Ordensverleihung das bestätigt. Viertens haben russische Streitkräfte aktiv die Sezession der Ostukraine betrieben, denn sonst hätten dort nicht russische Soldaten fallen können und auch keine in ukrainische Gefangenschaft geraten können.

Beitrag melden
wischof bixa 30.04.2016, 16:05
224. Keep cool

Wie Helmut Schmidt schon vor mehr als dreißig Jahren gesagt ist, ist Rußland nichts weiteres als "Obervolta mit Atomraketen". Nicht umsonst sehen die Chinesen dieses Land lediglich als billigen Tankwart an und lassen, sofern es sie sich leisten können, ihre Kinder in den USA studieren. Bei den ehemaligen Staaten, die 45 Jahre lang zwangsweise Völkerfreundschaft mit Mütterchen Rußland erleiden mussten, ist dieses Land noch unbeliebter als Fußpilz. Wenn einem solche breite Verachtung entgegenschlägt, zieht man halt im internationalen Luftraum eine topgun-Nummer ab, um das angeschlagene Ego zu kompensieren. Gegen den sich gegenüber dem Dollar auf Ramschniveau befindlichen Rubelkurs hilft das natürlich nichts.

Beitrag melden
Hamburgues 30.04.2016, 16:05
225. Die NATO darf

auf ihrem völkerrechtlichen Territorium, also das ihrer Mitgliedstaaten, Truppen und militärisches Gerät stationieren wie sie lustig ist. Russland darf das auf seinem Gebiet ebenfalls. Nur völkerrechtswidrig und gewaltsam Territorium eines anderen Staates,der Urkaine,annektieren,das darf man nicht. Und genau da liegt der Unterschied zwischen der NATO und Russland.

Beitrag melden
fragender69 30.04.2016, 16:08
226. Tja

Zitat von vulcan
Da ist ein ziemlicher Unterschied - werden russische Langstreckenaufklärer abgefangen, wissen die Piloten der Abfangjäger, wie man sich zu verhalten hat. Die Russen wissen das eigentlich auch; gefährlich macht solche Begegnungen, wenn eine Seite sich nicht dran hält und Spirenzchen macht. Und das sind eindeutig die Russen. Es spricht überhaupt nichts dagegen, wenn die Russen per Jagdflugzeug nachsehen, wer da herumfliegt. Die Frage ist hier das 'wie'.
Es gibt für vieles, um nicht zu sagen alles, irgendwelche Regelungen. Bleiben wir beim Straßenverkehr. Wenn sich da jeder stets an die Regeln halten würde, gäbe es kaum bis gar keinen Verkehrsunfall.

Das tut aber nicht jeder, oder gar nur die Wenigsten halten sich daran, und werden dann noch als Sonntagsfahrer diffarmiert.

Die Russen machen es halt auf diese Weise. Und gut ist. Im Übrigen können Sie wahrscheinlich auch gar nicht beurteilen, ich natürlich auch nicht, ob die Abfangmanöver der NATO-Piloten auch beständig regelkonform verlaufen. Nur weil man nichts in der Presse hört, müssen diese nicht zwingend beanstandungsfrei verlaufen.

Beitrag melden
NichtsalsdieWahrheit.. 30.04.2016, 16:08
227. Sehr interessant..

ich hatte mir alle Forumsbeiträge durchgelesen. Schon spannend zu lesen, wie dünnhäutig viele Forumsschreiber auf Kritik am Vorgehen der NATO reagieren. Für Vertreter westlicher Werte hätte ich mir etwas mehr Diskussionskultur erwartet. Ganz so wie ein kleines Kind, das trotzig mit einem Bein aufstampft und schreit: "...ich habe aber Recht!"

Zu dem Artikel ist zu sagen: Das Muster, das dahintersteckt ist klar: Alle zwei Tage eine Meldung darüber, dass die Russen wieder einmal aggressiv gewesen sind. Getreut den Motto, jedesmal bleibt ein bisschen mehr davon hängen, wie böse die Russen sind. Stetiger Tropfen höhlt den Stein. Den gleichen Unfug dürfen wir auch immer wieder im Zusammenhang mit den Chinesen und den Spratly-Inseln lesen. Die Nato ist ein Anachronismus und hat in der heutigen Zeit nichts mehr zu suchen.

Beitrag melden
HeisseLuft 30.04.2016, 16:09
228. Russische Schiffe vor fremden Küsten

Zitat von FakeBot
Natürlich sind Seemeilen gemeint, aber für die intendierte Aussage spielt es keine Rolle, das wissen sie auch. Was nun übrigens dieses Manöver angeht, da hat also ein russischer Pilot Topgun gespielt, so what, wen interessiert's? Das soll eine Provokation sein? Ist ja wohl ein Witz. Es ist aber in der Tat eine Provokation wenn man Aufklärungsschiffe in der Nähe der Küste platziert, seien es nun russische oder amerikanische. Aber das werden beide Seiten in schöner Regelmäßigkeit als Teil ihrer militärischen Aufklärung tun, das weiß auch jeder nur bei den Russen ist es SPON und Co. halt immer einen Aufreger wert und das geht mir mittlerweile ziemlich auf den Senkel. Beide Seiten verhalten sich gleich und so sollte auch berichtet werden.
"Es ist aber in der Tat eine Provokation wenn man Aufklärungsschiffe in der Nähe der Küste platziert, seien es nun russische oder amerikanische."

Aha.

Um ihre Perspektive mal wieder geradezurücken:

"So war es etwa im September das russische Aufklärungsschiff Jantar, das auf dem Weg nach Kuba beobachtet wurde, wie es an der US-Ostküste und nahe dem Marinestützpunkt Guantánamo Bay den Verlauf von Internetkabeln erkundete. Die Jantar gilt als unsinkbar. Sie verfügt über zwei Tiefseetauchkapseln, die 6000 Meter Tiefe erreichen können und mit Sensoren ausgestattet sind. Laut der US-Marine sind die Kapseln auch in der Lage, Glasfaserkabel zu durchtrennen.

Die Fahrt der Jantar wurde durch US-Satelliten, Schiffe und Flugzeuge beobachtet. Ein europäischer Diplomat soll sich dadurch an den Kalten Krieg erinnert gefühlt haben. Außerdem forderte das NATO-Mitglied Norwegen dem Bericht zufolge Hilfe an, um russische U-Boote vor seiner Küste besser observieren zu können."


http://www.zdnet.de/88250141/usa-fue...nternetkabeln/

Grund für gefährliche Flugmanöver seitens der USA war das anscheinend nicht. Was war jetzt gleich noch mal ihr Punkt?

Beitrag melden
fragender69 30.04.2016, 16:09
229. Woher

Zitat von Nasenrübe
Offiziell jedenfalls. Inoffiziell betrachtet China Rußland gerade mal als strategischen Juniorpartner.
beziehen Sie Ihre Erkenntnis?

Beitrag melden
Seite 23 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!