Forum: Politik
Ostukraine-Konflikt: Kerry wirft Russland Sabotage vor
AFP

Scharfe Worte aus Washington: US-Außenminister John Kerry bezichtigt die russischen Regierung im Ukraine-Konflikt der "Sabotage" . Moskau habe "nicht einen einzigen Schritt" getan, um das Genfer Abkommen umzusetzen.

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klaroso 25.04.2014, 08:45
90. Seine Regierung sabotiert

die US Regierung hat die Lage am Maidan geschaffen und so frage ich einmal welches Land hat die russische Regierung die letzten Jahre überfallen und welche die USA erst gezielt destabilisiert mit gelogenen "Beweisen" angefangen mit 9/11 dann den Irak angegriffen, Afganistan zugedrohnt bis heute, Syrien, wie lange soll das so weitergehen, wir haben schon lange verstanden wer hier wen ausspielt.

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sr11 25.04.2014, 08:45
91. Krieg ist das Erfolgsprodukt der USA seit 1945:

1946 Bolivien, 1947 Griechenland, ab 1948 Israel, 1950-53 Korea, 1953 Iran, 1954 Guatemala, 1956 Ägypten, 1957-86 Haiti, 1958 Libanon, 1958 China/Taiwan, 1959-64 Kuba, 1960-70 Laos, 1963-65 Dominik. Republik, 1964-75 Vietnam, 1964 Brasilien, 1964-82 Bolivien, 1965 Indonesien, 1965-70 Kambodscha, 1970 Jordanien, 1971 Bangladesch, 1973 Chile, 1975 Peru, 1975 Osttimor, 1976 Angola, 1976 Argentinien, 1979-96 El Salvador
ab 1981 Nicaragua, 1982 Argentinien, 1983 Libanon, 1983 Grenada, 1980 Iran, 1981 Panama, ab 1981 Afghanistan, 1982-83 Irak, 1986 Libyen, 1988 Iran, 1989 Panama, ab 1990 Kolumbien, 1990-91 Kuwait, 1992 Somalia, 1992 Jugoslawien, 1993 Irak, 1994 Haiti, 1998 Sudan, 2001 Afghanistan, 2002 Venezuela, 2003 Irak, 2004 Haiti, 2005-06 Somalia, 2009 Taliban in Pakistan, 2011 Libyen, 2012 Syrien (verdeckt - in Vorbereitung), 2014 Ukraine (verdeckt - in Vorbereitung)

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spon-facebook-598626103 25.04.2014, 08:46
92. Endlich

Eine deutliche Reaktion war nötig und er hat absolut Recht. Denn es stimmt. Denen hier, die zu Putin halten und schlechtes russisches Handeln mit Amerika's schlechtem Handeln zu vergleichen, um letztere zu diskreditieren: Zieht nach Russland!

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Markenbox 25.04.2014, 08:47
93. Verständlich

Zitat von sysop
Scharfe Worte aus Washington: US-Außenminister John Kerry bezichtigt die russischen Regierung im Ukraine-Konflikt der "Sabotage" . Moskau habe "nicht einen einzigen Schritt" getan, um das Genfer Abkommen umzusetzen.
Seit 9/11 glauben die Amis mit Inbrunst daran, dass sie jeglichen Bullshit auf der Menschheit abladen dürfen. Sie sollten kapieren, dass der Bonus aufgebraucht ist und sie sich Glaubwürdigkeit erst mal wieder erarbeiten müssen.

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Klebestift 25.04.2014, 08:49
94.

Zitat von terminator_666
Kerry hat schlüssig dargelegt, dass die Separatisten in der Ost-Ukraine von Russland gesteuert sind. Aber eines ist klar: Selbst wenn diese Separatisten nicht von Russland gesteuert wären, sind sie immer noch Separatisten. Es sind keine „Demonstranten“. Ob noch deutschen oder ukrainischen Rechtsmaßstäben handelt es es sich um Schwer-Kriminelle. Erst Recht nach russischem Rechtsmaßstäben gehören diese Separatisten entwaffnet. Wie ist es also zu bewerten, dass Putin nichts gegen die Separatisten sagt? Im Gegenteil bezeichnet er das Vorgehen der ukrainischen Armee gegen die Separatisten als ein „sehr ernstes Verbrechen.“ Putin will eine destabilisierte Ukraine, er schürt die Unruhen in der Ost-Ukraine. Alles war ruhig dort, selbst nach der Vertreibung von Janukowitsch. Man stelle sich vor, Putin hätte sich einfach rausgehalten aus dem souveränen Staat Ukraine. Das Land hätte noch die Krim und auch in der Ost-Ukraine wäre es friedlich. Putin hat andere Pläne für die Ukraine. Unter dem Vorwand der „Bedrohung“ von Russen macht er das Land zu seinem Einflussgebiet. Er wird einen hohen Preis zahlen, langfristig ist Russland der Verlierer, denn der „Westen“ ist wirtschaftlich stärker, hat daher den längeren Atem.
Ich denke mal, lesen hilft, vielleicht fangen Sie von Anfang an...nämlich mit den Demonstrationen des Maidan...sorry, die Aussage von Ihnen zweifle ich an. Und wenn die Russen im Osten der Urkaine mitmischen...die USA und auch wir haben am Maidan schön die Hände mit im Spiel gehabt...inkl. ein paar Dollar von den Amis und wer weiß schon mit wieviel Geld von uns. Und ganz ehrlich...meinetwegen kann Herr Putin die Ukraine haben, es ist so verschuldet und so korrupt...ich denke, mit "unserem" Geld kann man was anderes anstellen. Und die Urkaine ist NICHT IN DER EU, noch in der NATO!

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bobdee 25.04.2014, 08:51
95. Erinnert...

sei auch an das Attentat in Moskau 1999, bei dem 300 Zivilisten in Wohnhäusern umkamen. Nachdem der damalige freie Sender NTW aufgedeckt hatte, dass es sich um eine FSB-Aktion gehandelt hat, die nur zum Ziel hatte, die Bevölkerung Russlands auf den anstehenden Tschetschenien-Krieg vorzubereiten, wurde der Sender von Militärs gestürmt und zwangsweise an den Kreml-Treuen Konzern Gasprom verkauft. Putin bezeichnte damals die Tschetschenen als Zitat: "Wilde-Tiere". Nachdem die Volksseele gesteuert gegen die Tschetschenen eingenommen war, begann die grosse Offensive. Putin war damals an allen diesen Aktionen beteiligt. Wer erkennt die Muster?

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HierFalko 25.04.2014, 08:51
96. Einreiseverbot für Russen

Kerry sollte es doch besser wissen. Erst beschwert er sich über russische Einmischung, dann verhängt die illegale ukrainische Regierung ein Einreiseverbot für Russen und jetzt soll Russland intervenieren. Das klingt lächerlich, auch vor dem Hintergrund das der Westen am Maidan auch mitnichten zur deeskaltion aufrief. Im Gegenteil die Regierungsvertreter haben sich massiv für die Demonstranten engagiert und so den Konflikt hochgeschaukelt.

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der_kritiker1 25.04.2014, 08:51
97. Beide Seiten nutzen ihre Machtinteressen

Zitat von sysop
Scharfe Worte aus Washington: US-Außenminister John Kerry bezichtigt die russischen Regierung im Ukraine-Konflikt der "Sabotage" . Moskau habe "nicht einen einzigen Schritt" getan, um das Genfer Abkommen umzusetzen.
Anstatt dass beide Seiten jetzt laut herumtoesen sollten sich die Kontrahenten lieber nochmal zusammensetzen und gemeinsam beraten wie man eine gemeinsame Entwaffnung aller illegal militarisierten erreichen kann. Dazu muss aber wohl auch erst mal eine gemeiname Gespraechsbasis gefunden werden. Denn: "Was versteht man unter illegaler Bewaffnung", sind die pro-russischen Einheiten illegal bewaffnet? Sind die Menschen auf dem Maidan illegal bewaffnet?

Meiner Meinung nach hat hier die Diplomatie ganzeindeutig bis jetzt versagt weil sie in Genf bewiesen hat dass sie nur noch kurzfristig denkt.

Putin und Lawrow sind da viel cleverer und waehlen bewusst Wortformulierungen, die derartig schwammig sind, das damit Alles und Gar nichts interpretiert werden kann.

Illegale Besetzungen sind auch so ein Begriff. Zwar haben pro-russische Aktivisten Regierungsgebaeude besetzt und Strassensperren errichtet. Das kann man als illegal bezeichnen. Was ist aber mit dem Maidan. Was ist mit anderen Plaetzen in der uebrigen Ukraine?

Putin und sein jetziges Russland verfolgen erstmal ein kurzfristiges Ziel. Eine Wahl in der Ukraine zu verhindern und notfalls dafuer auch die Ostukraine zu okkupieren um so sein Imperialistisches Denken in die Tat umsetzen zu koennen. Das muss der Westen erkennen. Der Westen traegt aber auch hieran Mitschuld, da er sich zu oft nicht um das Denken von Putin gekuemmert hat, sondern nur um seine eigenen Interessen. Die gannzen Anbindungen waren nicht ehrlich gemeint. Russland hat dagegen vehement stest seine eigenen Interessen vor seiner Haustuere verteidigt und schreckt dabei immer noch vor militaerischer Gewalt zurueck.

Die gestrige Runde bei Maigret Illner hat dieses wieder einmal bestaetigt. Nur reine Diplomatie bringt genauso wenig wie nur rein militaerische Aktionen. Auf das gesunde Mischungsverhaeltnis kommt es an.

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maburayu 25.04.2014, 08:52
98.

Zitat von tg72
ich kann mich erinnern, dass Moskau im Tschetschenien-Konflikt einer gänzlich anderen Logik gefolgt sind. Hier greift wohl der Satz: "wenn ich das darf, Terror im eigenen Land zu verfolgen, darfst Du das noch lange nicht."
Nun, die Logik von Putin und der Putinversteher hier im Forum geht eher in die Richtung, dass Russland beide Male nur defensiv war. In Tschetschenien wurde der Staat von Terroisten angegriffen, und nun in der Ukraine die "Russen" (nach der herrschenden völkischen Definition in der Moskauer Führung macht es kein Unterschied mehr, ob sie in Russland wohnen oder in einem anderen Land) von faschistischen Banden oder wahlweise auch von der NATO. So eine Herangehensweise macht auch jede Diplomatie zunichte, weil man einfach auf verschieden Ebenen diskutiert und man sich im Westen einfach nicht auf die russische einlassen kann, das wäre ein Rückfall in ganz vergangene schwarze Tage des imperialistischen Naturalismuses.

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spon-facebook-598626103 25.04.2014, 08:52
99. @arasaratanam

Es heisst 'wegen des'. Wahrscheinlicher lacht man, wegen des schlechten Umgangs mit der deutschen Sprache.

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