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Ostukraine: Kritik an Separatisten-Plänen für Kommunal-Wahlen
DPA

Die prorussischen Separatisten planen Kommunal-Wahlen in der Ostukraine - eine Woche bevor im Rest des Landes abgestimmt wird. Kiew hält das für illegal. Jetzt schaltet sich auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier ein.

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peter.nurrum 03.07.2015, 18:46
1.

Macht Sinn, dass die Ukrainische Putschregierung Wahlen, bei denen sie nicht einfach alle unliebsamen Parteien verbieten kann, fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Dass unsere Außenpolitik sich aber vor deren Karren spannen lässt ist erbärmlich.

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udoweber 03.07.2015, 18:52
2.

Wann kritisiert Steinmeier die Kriegspolitik und die Mörder Jazenjuk und Poroschenko,die ihr eigenes Volk umbringen? mit dem Mandat des größten Kriegers der Welt USA und NATO ?
so eine verlogene Berichterstattung lehrt einem das Fürchten..

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starjo 03.07.2015, 18:57
3.

Mich wundert bei dem Artikel die Sprache, die, so meine ich, zur Hetze aufruft. Wenn die Rede von Prorussischen Separatisten ist, muss doch auch zwangsläufig von Prousa Separatisten geschrieben werden und nicht von Kiew. Aus Kiew kommen auch die Nazi-Oligarchen-Rebellen. Merkwürdig, die Prousa Separatisten haben immer Recht ABER, sollte Russland mit der orthodoxen Minderheit sich verbündet haben, gäbe es doch kein Kiew mehr oder? Möglicherweise liege ich auch falsch, dieses liegt dann allerdings auch an der mangelhaften Aufklärung. Ich möchte Fakten, die mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar sind. Danke...

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Spartakus 03.07.2015, 18:59
4. Typisch deutsche Außenpolitik...

Das Ukraine bis jetzt kein Gesetz über Sonder-Status der Süd-Ost-Ukraine mit Donetzk und Lugansk vereinbart und verabschiedet hat wird von Deutschland nicht kritisiert. Das die ukrainische Armee die zivile Bevölkerung immer noch bombardiert ist für Deutschland auch kein Bruch von Minskerabkommen. Aber Wehe die Separatisten machen nicht das, was Kiew befehlt!!!

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auweia 03.07.2015, 19:12
5. Ist doch klasse!

Die Ukraine soll die Gelegenheit nutzen und ausserhalb der Separatistenzone auch Wahlen oder ein Referendum abhalten - alles unter internationaler Beobachtung und nach besten Standards. Wahrscheinliches Ergebnis: Die Anrainer wollen lieber bei Kiew bleiben.
Weiteren Gebietsansprüche der Separatisten ermangelt es dann an demokratischer Grundlage.

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salomonh71d 03.07.2015, 19:19
6. Keine Bange

Russland hat ein großes Interesse, dass es nicht zu einem US-angestifteten Schießkrieg mit der Ukraine kommt. Die Absicherung und Sezession der Krim war ein Glanzstück an Geostrategie, genau so wie die Unterstützung der Ostukraine. Im Prinzip blockiert der Bürgerkrieg um Donezk und Luhansk alle Pläne der Neokonservativen in den USA. Nuland und Kagan speien Galle und Feuer aber die Menschen in der Ukraine wissen, was die Realität ist. Hatte jetzt die Gelegenheit, ukrainische Fernsehsender übersetzt zu sehen. Fürchtbar, schlimmer als Bild-Zeitung und Fox-News im Quadrat.Einfacher ausgedrückt: Russland hat die geostrategische Initiative und die USA und ihre Oligarchen müssen gegen Nachteile ankämpfen...

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rwinter77 03.07.2015, 19:26
7. Wiederholung

Auf den ersten Blick erschließt sich nicht, warum diese Wahlen nicht mit den Minsker Vereinbarungen vereinbar sein sollen. Dort war ja wohl nur eine schwammige Formulierung ("auf der Grundlage der Gesetze der Ukraine" oder so ähnlich) enthalten.
Die prompte Ablehnung aus Kiew (und Berlin) erinnert an Minsk-I, als die Wahlen in den "Volksrepubliken" auch als Anlaß genommen wurden, den Friedensprozess für tod zu erklären.

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Theodoro911 03.07.2015, 19:29
8. Dann man ran, Herr Steinmeier

sorgen Sie dafür, daß Kiew gemäss Minsk2 die Beschiessung der eigenen Bevolkerung einstellt, die schweren Waffen auf die vereinbarten Linien zurückzieht und direkte Gespräche mit den Separatisten aufnimmt.
Das haben SIE in Minsk gegengezeichnet. Tun Sie auch mal was dafür in Kiew nicht nur immer Geld hinschleppen. Btw bei ihren amerikanischen Freunden sollten Sie mal darauf hunweisen, daß alle ausländischen Kräfte zu verschwinden haben. Dazu zählen auch die US-Boys die andere zum Sterben ausbilden.

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klugsch...42 03.07.2015, 19:32
9. Nee, nee, nee

Was hier wieder so geschrieben wird ist schon ganz schön lustig. Da wird doch tatsächlich immer noch versucht den "Separatisten", deren Anführer russische Staatsangehörige sind, also nicht mal aus der Mitte der sich ach so duch Kiew bedroht fühlenden Bevölkerung stammen, irgendeine Art von Legitimität zugesprochen. Wenn man nicht wüsste, wo solche Kommentare ihren Ursprung haben, müsste man sich ganz schön wundern

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