Forum: Politik
Ostukraine: Mehr als 300 Menschen binnen zehn Tagen getötet
REUTERS

Im Osten der Ukraine werden weiter täglich Menschen getötet - trotz der offiziellen Waffenruhe. Mehr als 4000 Menschen fielen seit April dem Konflikt zwischen ukrainischen Streitkräften und prorussischen Separatisten zum Opfer.

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dunnhaupt 31.10.2014, 22:43
1. Putins Kalkül ging total schief

Jegliche Hoffnung von einem blumenbekränzten Einzug als "Befreier" in das besetzte Gebiet unter dem Jubel der Bevölkerung mag Putin wohl getrost aufgeben. Viertausend Tote und eine Million Flüchtlinge hat sein militärisches Abenteuer bisher gekostet, von den Milliardensummen, den Zerstörungen und dem Vertrauensverlust ganz abgesehen.

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rwj 31.10.2014, 23:04
2. Tja

Dieser Konflikt dauert schon so lange....ich frag mich, wie lange es wohl noch dauert, bis sich dort mal endlich die Vernunft wieder zeigt...

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Satelit1 01.11.2014, 01:36
3. Wieso der Aufstand ?

Ja, klar die Separatisten beschissen sich selbst , wenn es auch sein soll, mit ballistischen Raketen.
Also , Kiev darf nach dem Putsch sich selbt legalisieren und Wahlen durchführen. Alles legitim , die schmutzigsten Wahlen ( mit Bestechungen, Schlägereien, Drohungen und ect) in der Geschichte Ukraine werden im Westen als hoch demokratisch gelobt. Der Osten der Ukraine darf es nicht.
Poroschenko hat für Donezk und Lugansk die Wahlen auf Dezember geplant. Es wäre nett, vorher in Minsk die Vertreter vom Osten zu fragen. Der ganze Aufschrei, weil sie es früher machen wollen ? Ich verstehe die Logik nicht, vorher schreit Kiev ganz laut es gäbe im Osten keine legitime Macht, die deren würdig ist. Will man im Osten legitime Wahlen organisieren, schreit Kiev und Westen im Chor, man darf es nicht. Also die Einwohner eigenes Staates aus Raketen und Panzer erschiessen, ist für den EUSA OK. , Wahlen sind schlecht ???
Hinterher wundert man sich, dass die Leute sich vollkommen von dieser Regierung abwenden und sich eigene Regierung wählen wollen. Verwunderlich?

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newsoholic 01.11.2014, 02:51
4. Wann zieht Kiew endlich seine Truppen ab?

Es dürfte doch mittlerweile endlich klar sein, dass dieser Konflikt mit kriegerischen Mitteln nicht beigelegt werden kann. Die USA wollen die Ukraine in die NATO bekommen und Russland weiter einzukreisen, und Russland will genau das verhindern. Als der gewählte Präsident Yanukowitsch sich der eurasischen Friehandelszone anschließen wollte, standen plötzlich US- und EU-Politiker auf dem Maidan, seit an seit mit rechtsradikalen Hooligans, die auf Polizisten schossen und Regierungsgebäude besetzten. Und den resultierenden Putsch erkannte der Westen als scheinbar "demokratisch" an. nannte man dann Demokratie, genauso wie man den hitlergrüßenden Jazenjuk als Demokraten anerkennt. Nein, so wird das nichts mit der Ukraine. Wenn Kiew den Osten auf Dauer im Land behalten möchte, dann muss die Regierung auf die russischestämmige Bevölkerung zugehen. Und die Bundesregierung sollte sich in Washington dafür stark machen, dass die Ukraine nicht, und zwar nie, in die NATO eintritt. Dann klappt es auch mit dem Frieden in Europa.

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KingTut 01.11.2014, 07:50
5. Waffenstillstandsvereinbarungen

Hat jemand allen Ernstes daran geglaubt, dass sich die prorussischen Söldner an die Waffenstillstandsvereinbarungen halten? Sie werden so lange keine Ruhe geben, bis sie sich den gesamten Süd-Osten der Ukraine einverleibt haben. Es ist eine Schande, wie hier eine Region mit Krieg und Tod überzogen wird, einschließlich dem Abschuss einer Passagiermaschine mit 298 Unschuldigen an Bord, dessen Untersuchung die Separatisten bis jetzt erfolgreich verhindert haben.
Die Konsequenz daraus kann nur sein, dass wir die Sanktionen aufrechterhalten und ggf. ausweiten. Insbesondere sollte jetzt und für die Zukunft die Lieferung von Rüstungsgütern an diesen Aggressor eingestellt werden. Heute sehen wir uns unerträglichen Provokationen gegenüber und morgen richten sich unsere Waffen vielleicht gegen uns.

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friehelmdampf 01.11.2014, 09:16
6. Ohne Zweifel

Hat Moskaus Politik Europa wieder an den Rand des Krieges getrieben.
De letzten Provokationen zeigen wieder wie wichtig es ist unsere Verteidigung aufrecht zu erhalten.
Diese Politik kann den russen doch nicht gefallen Josef Putin ist politisch verbrannt er sollte besser angeln gehen.
Es ist Zeit diese ewig gestrigen von der politischen Bühne zu holen.
Schon der Gedanke das die WM da stattfinden soll ein Alptraum.

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hirzer68 01.11.2014, 09:59
7. putin

muss erst noch lernen, dass die angrenzenden staaten souveräne staaten sind, aus deren Angelegenheiten er sich heraus zu halten hat und nicht mit Partisanen-Soldaten gegen diese krieg führen sollte.

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florianm-k 01.11.2014, 10:30
8. Putins Bilanz des Schreckens

Solange Putin sein Ziel weiter das Nachbarland zu destabilisieren und mit Krieg zu überziehen nicht aufgibt, werden dort weiter Menschen sterben und vertrieben werden und in Not leben müssen. Natürlich könnte auch die Ukraine einseitig Staatsgebiet an Russland abgeben und sich dem milit. Druck Russlands und dem Terror der Seperatisten beugen. Das es um mehr Unabhängigkeit der Gebiete geht, das glaubt wohl niemeand mehr.

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Meconopsis 01.11.2014, 11:01
9. Waffenstillstand und dauerhafte Lösung

Zitat von KingTut
Hat jemand allen Ernstes daran geglaubt, dass sich die prorussischen Söldner an die Waffenstillstandsvereinbarungen halten? Sie werden so lange keine Ruhe geben, bis sie sich den gesamten Süd-Osten der Ukraine einverleibt haben.
Nö, nicht den gesamtern Südosten, woher nehmen Sie denn das ? Es geht nur noch um Mariupol, Flughafen Donezk und einige wenige Städte, wie z.B. Slowjansk... dann wären die beiden Verwaltungsgebiete Donezk und Lugansk praktisch komplett in den Händen der Separatisten. Und man hätte dann endlich eine Möglichkeit, eine dauerhafte Waffenstillstandslinie entlang dieser Verwaltungsgrenzen auszuhandeln.

Aber die ukrainische Armee kämpft verbissen um jeden Brückenkopf, um jeden Meter in diesem Gebiet, und will den Konflikt selbstverständlich weiterführen. Sie wissen: Ohne Großflughafen und ohne die Hafenstadt Mariupol sind die Volksrepubliken nicht komplett, bzw. nicht lebensfähig.

Mit jedem weiteren Monat, den der bewaffnete Konflikt aber anhält, wird die Entfremdung zwischen Russen und Ukrainern größer. Und die Streithähne müssen irgendwann dauerhaft getrennt werden. Nichts liegt meiner Meinung nach näher, als die Oblaste Donezk und Lugansk dann als autonome Regionen abzutrennen.

Und wenn es mit der Ukraine, wie absehbar, wirtschaftlich weiter bergab geht, dann wird in diesen Regionen der Anteil der Menschen, die sich Russland anschließen möchten, immer größer werden. Es sei den die EU und die Amerikaner pumpen dauerhaft und massiv Geld in dieses Pleiteland. Aber warum sollten wir das eigentlich tun ? Ich sehe nicht einen einzigen Vorteil, den wir deutsche Bürger daraus ziehen könnten. Wenn der Zahltag kommt, und sich dann von Jahr zu Jahr wiederholt, dann wird sich die Meinung in userem Volk schnell und grundlegend drehen. Und das werden die jetzt regierenden Parteien dann schmerzhaft zu spüren bekommen.

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