Forum: Politik
Ostukraine: Mehr als 300 Menschen binnen zehn Tagen getötet
REUTERS

Im Osten der Ukraine werden weiter täglich Menschen getötet - trotz der offiziellen Waffenruhe. Mehr als 4000 Menschen fielen seit April dem Konflikt zwischen ukrainischen Streitkräften und prorussischen Separatisten zum Opfer.

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hdwinkel 01.11.2014, 11:12
10. Korrekturen

Zitat von dunnhaupt
Jegliche Hoffnung von einem blumenbekränzten Einzug als "Befreier" in das besetzte Gebiet unter dem Jubel der Bevölkerung mag Putin wohl getrost aufgeben. Viertausend Tote und eine Million Flüchtlinge hat sein militärisches Abenteuer bisher gekostet, von den Milliardensummen, den Zerstörungen und dem Vertrauensverlust ganz abgesehen.
Sie gehen wie selbstverständlich davon aus, daß es ein Krieg Putins ist. Woher nehmen Sie eigentlich die Gewissheit?
Zu den nachprüfbaren Tatsachen gehört, daß dieser Bürgerkrieg erst mit der sog. 'Antiterroroperation' der ukr. Regierung zu einem ausgewachsenen Krieg wurde.

Es hat vorher bewaffnete Besetzungen von staatlichen Gebäuden durch Separatisten gegeben, die sicherlich durch den Werdegang auf der Krim ermutigt fühlten.
Aber das dann stattgefundene sog. Referendum war friedlich. Zu diesem Zeitpunkt hätte man noch verhandeln können.
Die russische Bevölkerung war nach damaligen Umfragen nur zu 10% bereit, die Ost-Ukraine überhaupt anzuschließen.

Vergessen sollte man auch nicht die vielen Toten in Odessa, maßgeblich durch einen rechten Mob.
Die ersten Panzer die Kiew schickte, wurden von Dorfbewohnern friedlich gestoppt, es gibt dort viele Videos.
Eskaliert ist die Sache erst, als die ukr. Regierung russophobe Freiwilligenbataillone aus dem Westen der Ukraine schickte, die dann ohne jede Rücksicht auf die Bevölkerung tatsächlich Krieg führten und die Katastrophe zu dem werden ließen, was sie heute ist.

Putin ist definitiv kein 'Guter'. Aber dieser Krieg geht auf die Kappe Kiews. Putin dient nur als Ausrede, den innerstaatlichen Konflikt gewaltsam lösen zu wollen.

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vervin 01.11.2014, 11:29
11. Die Zauderpolitik der EU...

...trägt leider zum Aufrechterhalten des Konflikts bei. Wenn schon im März bei der Annexion der Krim die klare Unterstützung der Ukraine seitens der EU mit straffen Sanktionen und militärischer Anwesenheit realisiert wurde, könnte der Konflikt schon damals beigelegt werden. Und dadurch 4000 Tote (auch die des abgeschossenen Passagierfluges), 1 Mio. Flüchtlinge und Milliarden Euro Wirtschaftsverluste an allen Seiten vermieden werden könnte. Leider wurde Putin damals nicht klar in die Grenzen verwiesen, zum großen Leid der Völker der Ukraine und Russlands. Nun muss das gesamte Europa jahrelang unter diesem Konflikt und der Regime Putins leiden.
Die europäischen Politiker müssen endlich begreifen, dass in bestimmten Situationen entschiedene Schritte notwendig sind - auch wenn es am Anfang weh tut, können dadurch spätere viel schlimmeren Konsequenzen vermieden werden.

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olantifa 01.11.2014, 11:56
12. @vervin das ist doch ein Witz

Wenn der Westen Truppen geschickt haette, haette Putin die sogenannten Seperatisten trotzdem unterstützt nur offiziel und nicht nur mit n paar hundert man. Träumen Sie weiter am Sonntag an der Kaffeetafel.
Und die Toten sind entstanden weil Westukraiische Millizionaere und Privatarmeen der Oligarchen mit Gewalt die Ostukraine unter Ihre Kontrolle bringen wollten und zwar mit unterstützung des Westens.

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facepalms 01.11.2014, 12:16
13. Traurig

Ich finde es erschreckend und traurig wie sich die ganze Lage entwickelt hat... Wie so oft wird hier wieder mit der bekannten Doppelmoral gearbeitet. Und noch viel schlimmer ist wie schnell man Willens ist, die guten Beziehungen mit Russland über den Haufen zu werfen, die man so mühseelig nach dem Kalten Krieg aufgebaut hat. Und das alles wegen was eignetlich? Wegen eines vom Westen legitimisierten Putsches? Wie soll das bloß weitergehen mit unserer Welt...

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spon-facebook-10000373277 01.11.2014, 14:25
14.

Zitat von facepalms
Ich finde es erschreckend und traurig wie sich die ganze Lage entwickelt hat... Wie so oft wird hier wieder mit der bekannten Doppelmoral gearbeitet. Und noch viel schlimmer ist wie schnell man Willens ist, die guten Beziehungen mit Russland über den Haufen zu werfen, die man so mühseelig nach dem Kalten Krieg aufgebaut hat. Und das alles wegen was eignetlich? Wegen eines vom Westen legitimisierten Putsches? Wie soll das bloß weitergehen mit unserer Welt...
Berechtigte Frage von ihnen.Solange die NATO nach Osten zur russischen Grenze drängt bleiben Spannungen.Hoffentlich gibt es noch einige vernünftige Politiker auf beiden Seiten die den durchblick behalten.Mit Frau Merkel, Karrieregeil,haben wir die Arschkarte gezogen.Nie habe ich eine schlechtere Regierung wie diese erlebt und ich habe schon einige Regierung Wechsel mit 65 Jahren mitgemacht.,

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GangolfFreisberg 01.11.2014, 16:52
15.

So lange die Ukraine von Putin manipuliert werden konnte war von Separatisten nichts zu hören oder sehen.auch die Einheit der Ukraine stand nicht zur Debatte. Sobald abzusehen war, dass die grosseMehrheit der Bevölkerung lieber in einem Staat mit EU Standarts leben möchte und nicht in einer Pseudo Diktatur wie in Russland schritt Putin ein und organisierte den Aufstand im Osten. Die Folge :tausende von Toten und Flüchtlinge. Ein Linienflugzeug vom Himmel geholt und die Krim geklaut. Alles nur durch eine einzige Person. Vladimir Putin! Russland hätte auch einen anderen Weg gehen können. Deutschland und Russland hätten die besten Voraussetzung gehabt zu einer wirklich guten Zusammenarbeit nach den Greuel des Zweiten Weltkieges.Aber Putin hat Demokratie nie verstanden!

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spiegelneuronen 01.11.2014, 21:00
16. Zahlencocktail

Die Quelle ist die UN:

4.035 Tote aus der Ostukraine inkl. 289 Tote des MH17 - sagt was aus?

930.000 Vertriebene aus den Regionen Donezk u. Luhansk, danach suchten fast 490.000 Schutz in Russland?

Was soll das aussagen?
Krieg (Der noch nicht einmal von Kiew offiziell benannt wird, da dies als Anti-Terror-Operation deklariert ist und nicht das Kriegsrecht ausgerufen wurde.) bringt Todesopfer?

Im Krieg/ der ATO (Anti-Terror-Operation) gibt es Vertriebene und Flüchtlinge?

Was soll der verbliebene SPON-Leser diesem Beitrag entnehmen, was nicht seit über 100 Jahren bekannt wäre?

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spiegelneuronen 01.11.2014, 21:49
17. Horrorvorstellung

Die schlimmste Vorstellung der USA und ihrer NATO-Hampelmannstaaten wäre, wenn die Ukraine und Russland friedlich nebeneinander und miteinander kooperieren würden.

Wenn die Ukraine zusätzlich auch mal einige Rechnungen bezahlen würde, dann wäre das Einvernehmen gar nicht auszuhalten.

Nur was würden dann EU, NATO und USA machen?

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spiegelneuronen 01.11.2014, 21:50
18. Horrorvorstellung

Die schlimmste Vorstellung der USA und ihrer NATO-Hampelmannstaaten wäre, wenn die Ukraine und Russland friedlich nebeneinander und miteinander kooperieren würden.

Wenn die Ukraine zusätzlich auch mal einige Rechnungen bezahlen würde, dann wäre das Einvernehmen gar nicht auszuhalten.

Nur was würden dann EU, NATO und USA machen?

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spiegelneuronen 01.11.2014, 21:51
19. Horrorvorstellung

Die schlimmste Vorstellung der USA und ihrer NATO-Hampelmannstaaten wäre, wenn die Ukraine und Russland friedlich nebeneinander und miteinander kooperieren würden.

Wenn die Ukraine zusätzlich auch mal einige Rechnungen bezahlen würde, dann wäre das Einvernehmen gar nicht auszuhalten.

Nur was würden dann EU, NATO und USA machen?

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