Forum: Politik
Ostukraine: Separatisten erobern Debalzewe - heftige Gefechte
REUTERS

In der Ukraine haben die Separatisten große Teile der strategisch wichtigen Stadt Debalzewe eingenommen. Wie SPIEGEL-Korrespondent Christian Neef berichtet, wird mit Raketen, Artillerie und Maschinengewehren gefeuert. Die Lage im Überblick.

Seite 2 von 30
Fred Widmer 17.02.2015, 18:49
10. Das IST der Abzug schwerer Waffen

Die Separatisten ziehen die schweren Waffen der ukrainischen Armee ab, nachdem die ukrainische Armee sich "offiziell" geweigert hat, ihre schweren Waffen abzuziehen.

Beitrag melden
hei-nun 17.02.2015, 18:49
11. Terrorist

"Nur ein paar Wohnviertel sind noch übrig, dann haben wir den Ort völlig unter Kontrolle (von mir: ... und zerstört...)", sagte Separatistensprecher Eduard Bassurin in Donezk.

So spricht der Ober-Terrorist im Auftrag seines Chefs Putin - gleichzeitig der oberste "Friedens-Brecher", wenn es denn jemals so etwas wie eine Friedens-Idee bei diesen Terroristen gegeben hat.

Beitrag melden
fblars 17.02.2015, 18:49
12. Falls Debalzeve gefallen ist,

ändert das die Situation grundlegend, dieses spielt den Separatisten große Mengen frischer Waffen in die Hände, stärkt die Moral und untergräbt den Friedenswillen. Sollten die genannten 5.000 - 8.000 Mann vernichtet oder gefangen genommen worden sein, ist der Ukrainischen Armee einer entscheidender Schlag versetzt worden.

Entsatz scheint ja nicht mehr geleistet werden zu können, wer soll die Separatisten jetzt aufhalten?

Beitrag melden
Fred Widmer 17.02.2015, 18:49
13. Das IST der Abzug schwerer Waffen

Die Separatisten ziehen die schweren Waffen der ukrainischen Armee ab, nachdem die ukrainische Armee sich "offiziell" geweigert hat, ihre schweren Waffen abzuziehen.

Beitrag melden
generation21 17.02.2015, 18:50
14. Pinochio Poroschenko

Tja, jetzt fliegt das Kartenhaus halt endgültig zusammen, das der Lügenzar Poroschenko samt ukrainischer Regierung seit Monaten gebaut hat. Die Welt belogen und betrogen mit immer wieder neuen Beweisen, die sich als falsch herausgestellt haben. Und in Minsk wurde doch behauptet, dass die ukrainischen Truppen nicht eingeschlossen wären. Dafür ging es jetzt aber fix. Der ach so böse Putin hat explizit darauf hingewiesen und dass hierfür eine Lösung gesucht werden müsse. Punkt ist jedenfalls, dass der Friedensprozess von Minsk nun beginnen kann. Und Poroschenko und die ukrainische Regierung sollten sich schwer überlegen, ob sie diese Täuschungsmanöver fortsetzen wollen oder an einer ehrlichen Lösung des Konfliktes interessiert sind.

Beitrag melden
bocklos851 17.02.2015, 18:50
15. Minsk II ist Geschichte

Verraten, verkauft, verlogen. War aber eigentlich auch vorhersehbar, dass die Urlaubssoldaten nicht einfach aufhören werden. Mit tausenden Toten.
Angie und Europa können einpacken. Weil der reichste Mann der Welt macht einfach was er will oder auch muss. Die Falken stehen hinter ihm und treten möglicherweise noch.
Die Hürde, dass es vor unserer Haustür wieder knallt ist nicht mehr sehr hoch. Mit einer Waffenlieferung von Barrack hätte der Vladimir genau das was er wollte: Einen offenen Konflikt. Und dann?
Heut abend gibts aber Wichtigeres: Schachtjor Donezk vs. Bayern München. Es ist wieder Champions League.

Beitrag melden
tom.tomald 17.02.2015, 18:54
16. Und dann?

was passiert wenn die Rebellen die Stadt eingenommen haben?

Beitrag melden
simplythebeast 17.02.2015, 18:55
17. Irr(er)ational

Glauben die Russen wirklich, sie könnten sich in die Herzen der Welt ballern..?

Beitrag melden
imotion87 17.02.2015, 18:55
18. Tja

Wer keinen Frieden will, will eben keinen Frieden. Daran ändern auch Abkommen nichts. Leider.Irgend einen Vorwand wird Russland immer finden, ich frage mich, wann sie aufhören. Bei der Hälfte der Ukraine? Bei der ganzen Ukraine?was Kommt als nächstes, wo werden demnächst russische Staatsbürger gerettet? In Polen?
Wacht endlich auf und tut was!

Beitrag melden
zurInfo1105 17.02.2015, 18:55
19. ja..

Das war abzusehen. Die Situation von Debalzevo wurde von der Kiewer Regierung unter den Teppich gekehrt, in Minsk wurde nicht speziell darauf eingegangen (weil offiziell kein Problem vorhanden), also sind die "Separatisten" eben von Anfang an mit Debalzevo so umgegangen, als würde es ihr Gebiet sein - und auf eigenem Gebiet können sie machen, was sie wollen. Also ist die Kiewer Regierung letztendlich Schuld an dieser Situation.

Im Gegensatz zu der Aussage im Artikel stellt die Aussage der OSZE deutlich: beide Seiten feuern. Aber die ukr. Armee feuert ausserhalb von Debalzevo, die "Separatisten" kümmern sich hauptsächlich um Debalzevo, während sie versuchen, auf die Provokationen seitens der ukr. Armee nicht einzugehen.

In meiner Heimatstadt sind jedenfalls Schüsse zu hören - auch wenn es seit Minsk etwas ruhiger geworden ist.

Beitrag melden
Seite 2 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!