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Ostukraine: Separatisten melden Schwerverletzte bei Kämpfen in Slowjansk
DPA

Das ukrainische Militär riegelt die umkämpfte ostukrainische Stadt Slowjansk ab. Nach Angaben der prorussischen Milizen gibt es neue Gefechte, dabei wurden demnach mehrere Separatisten schwer verletzt.

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laimelgoog.0815 05.05.2014, 10:24
1. Anti-westliche und kremlfreundliche Propaganda

Britische Journalisten haben nach eigenem Bekunden täglich mit zirka 40.000 Kommentaren zu Ukraine-Artikeln zu kämpfen. Redakteure der britischen Zeitung „The Guardian“ glauben, dass hinter den aggressiven User-kommentaren eine pro-russische Kampagne steckt. Ein Autor beklagte sich: „Man braucht nur einen Ukraine-Artikel zufällig auswählen, sich irgendeinen Punkt in den Kommentaren suchen und man steht vor einem Meer unfassbar aggressiver und feindseliger Benutzer“. Dabei würde es sich vor allem um anti-westliche und kremlfreundliche Propaganda handeln. Die Aussagen würden sich wiederholen – als seien sie einer Vorlage entnommen. Zudem würden die Kommentare weiter „empfohlen“

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European 05.05.2014, 10:26
2. Stell Dir vor es ist Bürgerkrieg

und keiner geht hin.

Glücklicher weise scheinen lediglich Politiker interesse an einem Bürgerkrieg in der Ukraine zu haben.

So bedauerlich die Opfer auch sind, ihre vergleichsweise geringen Zahlen zeigen das die Bevölkerung des Landes kein Interesse an einem Krieg hat.

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newsoholic 05.05.2014, 10:35
3. Wirkliche Verhandlungen...

...kann es nur geben, wenn der Westen Druck auf die Regierung in Kiew macht, mit den ethnischen Russen im eigenen Land Gespräche zu führen. Aber stattdessen führen die lieber Krieg. Sanktionen gehören gegen Kiew verhängt, nicht gegen Moskau.

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lab61 05.05.2014, 10:45
4.

Zitat von European
und keiner geht hin. Glücklicher weise scheinen lediglich Politiker interesse an einem Bürgerkrieg in der Ukraine zu haben.
Ja. Die Bürger in der Ukraine haben ganz sicher kein Interesse daran.
Deshalb unterstützen sie die Separatisten ja auch kaum, wie man jetzt sieht.

Bis zum Ende der Woche wird die Armee hofentlich auch in Slawjansk
die Sicherheit und Ordnung wieder herstellen, damit die Bürger wieder ihrem normalen Leben nachgehen können.

Wichtig wäre es vor allem, dass die Sicherheitskräfte eine Art mobiler, schneller Eingreiftruppe bilden, die sofort bei etwaigen Neubestezungen von Gebäuden schnellstmöglich anrücken und diese Besetzungen unverzüglich wieder beenden, bevor die Besetzer die Gebäude erst wieder tagelang in aller Ruhe zu regelrechten Festungen ausbauen können.

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raphaela45 05.05.2014, 10:47
5. Vielleicht

handelt es bei denen, die gegen die Kriegspropaganda-Einheitsfront aus Politik und Medien anschreiben, auch einfach umLeute wie mich, die Kinder haben und schon deshalb keinen weiteren Weltkrieg wollen? Vielleicht durchschauen immer mehr Menschen die Manipulationsversuche, die uns zur Zustimmung zu Bürgerkrieg und Krieg treiben sollen und werden schon deshalb immer wütender, weil man sie für dumm verkaufen will? Vielleicht verstehen immer mehr Menschen, daß es NICHT für alle Ukrainer erstrebenswert ist, ihre (wirtschaftlich von der Nachbarschaft zu Russland abhängigen) Arbeitsplätze zu verlieren, um (nach Griechenland) zum nächsten Armenhaus der EU zu werden? Vielleicht regt es immer mehr Leute auf, daß Deutschland wieder militärisch in Osteuropa agiert und dann auch noch an der Seite einer illegitimen Faschistenregierung? - Es gibt mehr als genug Gründe, sich gegen die Ukraine-Politik und -Berichterstattung zu positionieren, wenn man nicht den Kopf in den Sand steckt. Mir hat jedenfalls noch kein Vertreter des KGB oder der russischen Botschaft ein Honorar angeboten, ich schreibe dazu, wie zu allen anderen Themen, aus eigenem Antrieb und aus Gewissensgründen: Wenn Politik und Medien kein Gewissen haben ist das der Bürger umso stärker gefragt! Zitat von laimelgoog.0815
Britische Journalisten haben nach eigenem Bekunden täglich mit zirka 40.000 Kommentaren zu Ukraine-Artikeln zu kämpfen. Redakteure der britischen Zeitung „The Guardian“ glauben, dass hinter den aggressiven User-kommentaren eine pro-russische Kampagne steckt. Ein Autor beklagte sich: „Man braucht nur einen Ukraine-Artikel zufällig auswählen, sich irgendeinen Punkt in den Kommentaren suchen und man steht vor einem Meer unfassbar aggressiver und feindseliger Benutzer“. Dabei würde es sich vor allem um anti-westliche und kremlfreundliche Propaganda handeln. Die Aussagen würden sich wiederholen – als seien sie einer Vorlage entnommen. Zudem würden die Kommentare weiter „empfohlen“

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saxae 05.05.2014, 10:47
6. Achtung

Eine Armee kämpft gegen die eigene (Zivil)Bevölkerung.

Wenn man nicht aufpasst, endet das in einem Gemetzel

Hoffentlich haut man Kiew bei den nächsten Verhandlungen auch mal auf die Finger!

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Tron3000 05.05.2014, 10:47
7. Tolle Leistung ....

Zitat von laimelgoog.0815
Britische Journalisten haben nach eigenem Bekunden täglich mit zirka 40.000 Kommentaren zu Ukraine-Artikeln zu kämpfen. Redakteure der britischen Zeitung „The Guardian“ glauben, dass hinter den aggressiven User-kommentaren eine pro-russische Kampagne steckt. Ein Autor beklagte sich: „Man braucht nur einen Ukraine-Artikel zufällig auswählen, sich irgendeinen Punkt in den Kommentaren suchen und man steht vor einem Meer unfassbar aggressiver und feindseliger Benutzer“. Dabei würde es sich vor allem um anti-westliche und kremlfreundliche Propaganda handeln. Die Aussagen würden sich wiederholen – als seien sie einer Vorlage entnommen. Zudem würden die Kommentare weiter „empfohlen“
Und wie oft haben sich die Journalisten über die Russen lustig gemacht, sie als dumme Untermenschen hingestellt?

Wie oft haben sie über die Probleme in Russland berichtet und das neutral, ohne polemisch zu werden und zu übertreiben?

Wie oft wurde falsch übersetzt, so dass man sich fragt ob eine gewisse Absicht dahinterliegt?

Wie oft wurden die wahren Absichten der EU verschwiegen und Russland an den Pranger gestellt, obwohl Zusammenhänge existieren?

Es ist ganz einfach, wer austeilt muss auch einstecken können. Frau Krone Schmalz hat dies auch so in ihrem Interview richtigerweise erwähnt.

Mein russischen Arbeitskollegen sagen mir mittlerweile, dass sie nicht mehr von der EU erwarten. Sie sind fertig mit der EU. Tolle Leistung der Journalisten ....

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unwichtig23 05.05.2014, 10:48
8.

Zitat von laimelgoog.0815
Britische Journalisten haben nach eigenem Bekunden täglich mit zirka 40.000 Kommentaren zu Ukraine-Artikeln zu kämpfen. Redakteure der britischen Zeitung „The Guardian“ glauben, dass hinter den aggressiven User-kommentaren eine pro-russische Kampagne steckt. Ein Autor beklagte sich: „Man braucht nur einen Ukraine-Artikel zufällig auswählen, sich irgendeinen Punkt in den Kommentaren suchen und man steht vor einem Meer unfassbar aggressiver und feindseliger Benutzer“. Dabei würde es sich vor allem um anti-westliche und kremlfreundliche Propaganda handeln. Die Aussagen würden sich wiederholen – als seien sie einer Vorlage entnommen. Zudem würden die Kommentare weiter „empfohlen“
Ja, ganz genau! Alles FSB-Spione, die in Putins Auftrag schreiben! Denn merke: Wer gegen Krieg, Massenverdummung ala Leitmedien, gegen TTIP ist - das kann kein Europäer sein. Denn das ist ja das, was wir alle wollen.
So, und jetzt lassen sie sich wieder den Computer ausschalten und holen sich die neusten wahren Meldungen aus der Bildzeitung!

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lab61 05.05.2014, 10:51
9.

Zitat von newsoholic
...kann es nur geben, wenn der Westen Druck auf die Regierung in Kiew macht, mit den ethnischen Russen im eigenen Land Gespräche zu führen. Aber stattdessen führen die lieber Krieg. Sanktionen gehören gegen Kiew verhängt, nicht gegen Moskau.
Haben die ethnischen Russen denn überhaupt mal Vertreter aus ihrer Mitte bestimmt, die überhaupt dazu bereits sind, auf politischer Ebene und auf dem Boden der Verfassung der Ukraine mit der Regierung in Dialog zu gehen?

Ich hielt es zwar auch für einen Fehler, dass die Übergansgregierung nicht von sich aus versucht hat, z.B. den einen oder anderen, konstruktiv auftretneden Abgeordneten aus dem Osten in die Regierung zu bitten, um dort auch als Repräsentanz für die östlichen Regionen aufzutreten. Aber von Seiten der Separatisten kamen bisher m.W.n. auch keine derartigen Forderungenb und Namensvorschläge, sondenr dierekt der Wunsch nach Abspaltung und die Ablehnung jeglicher Verhandlungen, die etwas anderes, als deren Maximalforderungen behandeln sollte.

Hirmüssen sich beide Seiten bewegen. Aber das geht nur auf dem Boden der Verfassung.

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