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Pädophilie-Debatte: Gerechtigkeit für Jürgen Trittin

Jürgen Trittin muss sich wegen einer Unterschrift in der Pädophilie-Debatte rechtfertigen. Aber warum trifft die Empörung jetzt nur die Grünen? Das berühmte "Kursbuch", Leitmedium der linken Intelligenz, beschrieb sogar Fummelspiele mit einer Dreijährigen.

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ichliebeeuchdochalle 22.09.2013, 16:26
270. Kündigung

Zitat von MashMashMusic
Wenn er dagegen gewesen wäre, hätte man das Vorhaben stoppen können, eine Regierung kann nämlich Gesetze ändern.
Sehen Sie und ich hätte Sie durchfallen lassen, weil Sie groben Unfug schreiben wie "eine Regierung kann nämlich Gesetze ändern". Sie waren wohl auf dem Klo als man Ihnen beibringen wollte, daß bei uns Parlamente die Gesetze machen. Zusätzliche Nachhilfe: "Die Regierung ist nicht die Judikative, das ist die Exekutive."

Zitat von MashMashMusic
Eine komplett richtige Aussage. Sagt jemand, der nicht nur ein Volontariat gemacht hat, sondern tatsächlich vom Journalismus
Bei mir würden Sie spätestens heute rausfliegen.

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Promethium 22.09.2013, 16:40
271.

Das Trittin als Einzelner damals etwas übersehen hat kann ich mir vorstellen, aber das die vielen Lehrer bei den Grünen da nicht auf die Barrikaden gegangen sind finde ich schockierend.

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markus_wienken 22.09.2013, 21:30
272. .

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Die Unterzeichner eines Wahlprogramms segnen nicht den Inhalt ab. Sie dokumentieren lediglich, daß das aufgeschriebene Wahlprogramm dem entspricht, was die Parteimitglieder beschlossen haben. . Abgesegnet haben es die Parteimitglieder. Wobei die Zustimmung eines Parteimitgliedes nicht bedeutet, daß er oder sie alle aufgeführten Punkte bejahen. Dann gäbe es keine beschlossenen Wahlprogramme. Wir sind ja nicht in einer Diktatur sondern in einer Demokratie. Das heißt, dem Wahlprogramm haben auch Leute zugestimmt, die gegen den Passus mit der Sexualität waren. Forderungen, Gesetze zu ändern, verstoßen nicht gegen geltendes Recht sondern sind vom Grundgesetz geschützte Meinungsäußerungen.
Soweit OK
In einer Partei muss man immer die eine oder andere "Kröte" schlucken und Kompromisse schließen.
100% wirds, wie auch überall im Leben, niemals geben können.
Die Frage die man allerdings berechtigerweise stellen darf ist: War die eine oder andere Kröte nicht zu groß und der eine oder andere Kompromiss nicht zuviel?
Eine Frage die sich für mich persönlich bei dem Forumsthema umgehend und eindeutig beantworten lassen würde!

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ichliebeeuchdochalle 29.09.2013, 12:36
273. Neues

Neues von der Pädo-Front: Zeitungen und Zeitschriften haben die Bundestagswahl abgewartet, um jetzt ihre eigenen Pädo-Verstrickungen öffentlich zu machen. In der am 30.09.2013 erscheinenden Ausgabe 40/2013 fängt der SPIEGEL an. DIE ZEIT will nachziehen. Andere auch.

Mein Kommentar: Wären viele Journalisten nicht so charakterlos, hätten sie ihre eigenen Verstrickungen schon vor der Wahl offen gelegt. Stattdessen haben sie, selbst Mit-Täter in der damaligen Zeit, so getan, als seien sie von der von den GRÜNEN ausgelösten Pädo-Debatte nicht betroffen.

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Der Sandler 03.01.2014, 04:32
274.

Was die Darstellung Trittins und seine Verwicklung in die Geschehnisse der 70er Jahre angeht, ist dieser Artikel von Herrn Fleischhauer überraschend ausgewogen gelungen.
Jedoch begeht der Autor, wie leider so oft in seinen Artikeln, durch sein starres Kategorisieren in Links und Rechts, einen folgenschweren Fehler: Er konstruiert auf perfide Weise einen Zusammenhang zwischen Pädophilie und dem "links sein an sich" .
Mit wonniger Häme beschreibt er zunächst (zutreffend) manch anderen grausigen linksradikalen Unsinn der 70er Jahre, um in logischer Folge die Legalisierungsforderung der Pädophilie ganz generell als weiteres "linkes Übel" auf seine Agenda zu setzen. Das ist der Punkt, an dem der Ideologe Fleischhauer aufs Glatteis gerät.

Eher sollte der Autor einmal tief durchatmen, seine Schadenfreude in den Griff bekommen und abwarten. Der nächste Missbrauchsfall innerhalb der katholischen Kirche (Die Pol Pot meines Wissens noch nie eine Karte zum Geburtstag geschrieben hat) kommt bestimmt.

Er kann auch die Zeit bis dahin nutzen, private Forschungen zum Thema konservatives Familienbild im Wandel der Zeit und Kindesmissbrauch anzustellen. Jahrhunderte lang waren drakonische und entwürdigende Strafen für Kinder und Jugendliche an der Tagesordnung in den bigotten Wohnstuben vieler "anständigen Bürger".
Während dessen findet Kindesmissbrauch auch heute statt: sexueller, physischer, psychischer. In linken wie in rechten, in bürgerlichen, sozialistischen, konservativen und liberalen Familien.
Das Thema des Missbrauchs von Kindern jedenfalls eignet sich denkbar schlecht, es vor den jeweils genehmen politischen Karren zu spannen.

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